{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183348,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183348,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3348","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Schaffung eines umfassenden Monitorings zur Entwicklung des Insektenbestandes in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, f\u00fcr die Schweiz rasch ein umfassendes Monitoring betreffend die Verbreitung sowie die Zu- und die Abnahme der Insekten aufzubauen und vorzunehmen, eventuell im Rahmen von ALL-EMA.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat h\u00e4lt in seiner Antwort auf die Interpellation 17.4162, \"Dramatisches Insektensterben\", Folgendes fest: \"Der Insektenschwund trifft Wirtschaft und Gesellschaft gleichermassen. Insekten sind in s\u00e4mtlichen Lebensr\u00e4umen zu finden, spielen eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr das Funktionieren der \u00d6kosysteme und garantieren damit deren Leistungen, auf die wir f\u00fcr unsere wirtschaftliche Wohlfahrt sowie f\u00fcr unser gesellschaftliches Wohl angewiesen sind (z. B. Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, Best\u00e4ubung, Eind\u00e4mmung von Sch\u00e4dlingen). Funktionierende \u00d6kosysteme sind widerstandsf\u00e4higer gegen\u00fcber klimatischen Ver\u00e4nderungen und den Einfl\u00fcssen invasiver gebietsfremder Arten. Der Verlust an Insekten wirkt sich deshalb negativ aus, z. B. auf die Landwirtschaft, die Waldwirtschaft und das Wohlergehen der Bev\u00f6lkerung im Allgemeinen.\" In seiner Antwort auf die Interpellation 17.4310 stellt der Bundesrat fest, dass die heutigen Roten Listen der Schweiz nur eine limitierte Datenbasis \u00fcber den Bestand der Insekten darstellen w\u00fcrden und anderseits die Forschungsergebnisse einer Langzeitstudie zum dramatischen R\u00fcckgang der Insekten in Deutschland aufzeigten, wie wichtig Programme zur Beobachtung der Biodiversit\u00e4t seien. Trotzdem wird bis heute in der Schweiz kein umfassendes Monitoring betreffend die Verbreitung oder die Zu- und die Abnahme von Insekten gemacht, bzw. ein solches wurde aus Finanzierungsgr\u00fcnden nicht umgesetzt.</p><p>Angesichts der auch vom Bundesrat anerkannten enormen Bedeutung der Insekten f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft und der Tatsache, dass in der Schweiz \u00fcber 40 Prozent aller untersuchten Insektenarten (Tendenz steigend) vom Aussterben bedroht sind, braucht es dringend und rasch ein umfassendes Monitoring zum Bestand und zur Entwicklung des Insektenbestandes; das auch, um dringende Massnahmen zielorientiert und rasch umzusetzen und um deren Effekt zum Schutz und zur F\u00f6rderung von Insekten zu \u00fcberpr\u00fcfen. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung der Insekten f\u00fcr funktionierende \u00d6kosysteme und mithin f\u00fcr die Bereitstellung von \u00d6kosystemleistungen. Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation 17.4162 ausgef\u00fchrt hat, ist der R\u00fcckgang der Insektenpopulationen nicht nur f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr die Wirtschaft und die Gesellschaft besorgniserregend.</p><p>Mit der Verabschiedung des Aktionsplans zur Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz (AP SBS) im Jahr 2017 hat sich der Bundesrat verpflichtet, die Biodiversit\u00e4t in ihrer Gesamtheit zu erhalten und zu f\u00f6rdern - die Sanierung und der Unterhalt der \u00f6kologischen Infrastruktur bilden dabei ein zentrales Element. Dazu soll unter anderem die Verl\u00e4ngerung der Sofortmassnahmen beitragen. Damit sind auch in den Jahren 2021 bis 2023 vom Bund Mittel im Umfang von j\u00e4hrlich 40 bis 60 Millionen Franken f\u00fcr Sofortmassnahmen vorgesehen, welche von den Kantonen entsprechend erg\u00e4nzt werden. Ob der Verlust an Insektenfauna gestoppt und deren Situation verbessert wird, h\u00e4ngt unter anderem auch von den Anstrengungen im Hinblick auf die nachhaltige Nutzung der Biodiversit\u00e4t sowie von der Ber\u00fccksichtigung und Vernetzung der Insektenhabitate bei raumplanerischen T\u00e4tigkeiten ab. 2023 wird der Bundesrat, gest\u00fctzt auf die Wirkungsanalyse des AP SBS, \u00fcber eine Fortsetzung und gegebenenfalls Erg\u00e4nzung des AP SBS mit weiteren Massnahmen sowie deren Finanzierung beschliessen. Weitere Massnahmen zugunsten der Insekten sind im Massnahmenplan Bienengesundheit sowie im Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln enthalten. Die Wirksamkeit dieser Massnahmen wird im Rahmen der bestehenden Monitorings untersucht.</p><p>Was das bestehende Monitoring der Insekten betrifft, so werden die Gew\u00e4sserinsekten durch das Biodiversit\u00e4tsmonitoring Schweiz (BDM) und das gezielte Monitoring im Rahmen der Nationalen Beobachtung Oberfl\u00e4chengew\u00e4sserqualit\u00e4t (Nawa) abgedeckt. Von den terrestrischen Insekten werden lediglich die Tagfalter (226 von 21 176 bekannten Insektenarten) im Rahmen des BDM regelm\u00e4ssig beobachtet. Das Programm \"Arten und Lebensr\u00e4ume Landwirtschaft\" (ALL-EMA) st\u00fctzt sich auf floristische Erhebungen und die Erfassung biodiversit\u00e4tsf\u00f6rdernder Strukturen. In Bezug auf die Insekten nutzt ALL-EMA die Daten, die im Rahmen des BDM gesammelt wurden (Tagfalter). ALL-EMA erfasst keine eigenen Daten zu den Insekten.</p><p>Die Einf\u00fchrung des geforderten, umfassenden Insektenmonitorings w\u00e4re sehr aufwendig und mit einem erheblichen zus\u00e4tzlichen Ressourcenaufwand verbunden. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt geht aufgrund des Beispiels \"Wildbienen\" (wichtige Best\u00e4uber, die sich zudem in zahlreichen Naturr\u00e4umen wiederfinden) davon aus, dass sich die Kosten f\u00fcr gezielte Erg\u00e4nzungen der bestehenden Monitoringprogramme auf rund 1 bis 1,5 Millionen Franken pro Jahr belaufen w\u00fcrden. Die Kostenfolgen von Erg\u00e4nzungen mit anderen Artengruppen wie beispielsweise einem Modul \"Laufk\u00e4fer\" (wichtige und verbreitet vorkommende Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer) l\u00e4gen in etwa in der gleichen Gr\u00f6ssenordnung.</p><p>Angesichts dieser Kosten sowie des bestehenden Biodiversit\u00e4tsmonitorings, welches auch gewisse R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Bestand von Insekten zul\u00e4sst, sieht der Bundesrat von zus\u00e4tzlichen Aktivit\u00e4ten in diesem Bereich ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1526428800000)\/","SubmittedBy":"Vogler Karl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516315920)\/","SubmissionDate":"\/Date(1521158400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}