{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183443,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183443,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3443","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Kurse f\u00fcr \u00e4ltere Menschen zum Umgang mit neuen Technologien anbieten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Zuge der Digitalisierung werden die Karten neu gemischt und unsere Errungenschaften infrage gestellt. Es ist unm\u00f6glich, vor allem aber unn\u00f6tig, den digitalen Wandel aufzuhalten. Im Gegenteil: Unsere Wirtschaft muss die Chancen der Digitalisierung nutzen.</p><p>Dennoch d\u00fcrfen die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft nicht vernachl\u00e4ssigt werden. F\u00fcr die Teilnahme aller an einer demokratischen, informierten und gerechten Gesellschaft ist heute die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unerl\u00e4sslich. Meist sind es \u00e4ltere Menschen, denen die neuen Technologien weniger vertraut sind, die vom Wandel zur\u00fcckgelassen und von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, weil sie beispielsweise kein Billett im Internet kaufen, E-Banking nicht nutzen oder die Zustellung von Paketen nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen.</p><p>Dabei w\u00e4re es doch f\u00fcr die \u00e4ltere Generation am wichtigsten, die IKT im Alltag einsetzen zu k\u00f6nnen. So k\u00f6nnten sie sich ihren Einkauf nach Hause liefern lassen, Bestellungen im Internet t\u00e4tigen oder sich mit ihren Angeh\u00f6rigen \u00fcber Skype austauschen. </p><p>Daher stelle ich folgende Fragen:</p><p>1. Wie stellt der Bundesrat angesichts der Digitalisierung unserer Gesellschaft sicher, dass \u00e4ltere Menschen an einer demokratischen, informierten und gerechten Gesellschaft teilhaben k\u00f6nnen?</p><p>2. Sind spezifische Kurse geplant, um \u00e4ltere Menschen im Umgang mit neuen Technologien zu schulen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung der Interpellantin, wonach die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) heute f\u00fcr die Teilnahme aller an einer demokratischen, informierten und gerechten Gesellschaft unerl\u00e4sslich ist.</p><p>Er beantwortet die im Vorstoss gestellten Fragen wie folgt:</p><p>1. Die Chancengleichheit geh\u00f6rt zu den Kernzielen der Strategie Digitale Schweiz, die der Bundesrat am 20. April 2016 verabschiedet hat. Zur Erreichung dieses Ziels und zur F\u00f6rderung einer gleichberechtigten Teilnahme insbesondere auch von \u00e4lteren Menschen an der digitalen Schweiz hat die Gesch\u00e4ftsstelle Informationsgesellschaft im Bundesamt f\u00fcr Kommunikation (Bakom) das nationale Netzwerk Digitale Inklusion (www.e-inclusion.ch) lanciert. Im September 2016 hat die Gesch\u00e4ftsstelle mit den Netzwerkmitgliedern eine Fachtagung zum Thema der digitalen Inklusion auch der \u00e4lteren Menschen durchgef\u00fchrt. Die Strategie Digitale Schweiz von 2016 wird derzeit \u00fcberarbeitet. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 wird der Bundesrat die neue Fassung verabschieden. Das Ziel der Chancengleichheit wird in der neuen Strategie beibehalten. </p><p>2. Gem\u00e4ss den neuesten Erhebungen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) nutzen heute bereits 75 Prozent der 60- bis 69-J\u00e4hrigen sowie 45 Prozent der \u00fcber 70-J\u00e4hrigen das Internet. Um diese Anteile zu erh\u00f6hen und namentlich \u00e4ltere Menschen im Umgang mit den IKT zu schulen, spielt die Weiterbildung eine zentrale Rolle. Die st\u00e4ndige Weiterentwicklung der neuen Technologien erfordert ein lebenslanges Lernen \u00fcber alle Lebensphasen hinweg, von der Grundschule \u00fcber das Berufsleben bis ins Rentenalter. Das Bundesgesetz \u00fcber die Weiterbildung (WeBiG), das am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, bezweckt die F\u00f6rderung der Qualit\u00e4t und der Transparenz der Weiterbildungsangebote sowie der Chancengleichheit. Um die gesamte Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das lebenslange Lernen zu sensibilisieren, kann der Bund kraft des WeBiG Leistungsvereinbarungen mit Organisationen der Weiterbildung abschliessen (Art. 12 WeBiG). Zudem regelt das Gesetz die F\u00f6rderung des Erwerbs und des Erhalts von Grundkompetenzen Erwachsener und gibt dem Bund die M\u00f6glichkeit, zu diesem Zweck Finanzhilfen an die Kantone zu leisten (Art. 13-16 WeBiG). Auf diese Weise sollen die anvisierten Bev\u00f6lkerungsgruppen, darunter auch \u00e4ltere Menschen, in die Lage versetzt werden, fehlende Grundkompetenzen unter anderem im Bereich der IKT zu erwerben.</p><p>Mit seinem Programm zur F\u00f6rderung der Grundkompetenzen am Arbeitsplatz, welches sich auf das Bundesgesetz \u00fcber die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG, Art. 55) st\u00fctzt, leistet der Bund des Weiteren finanzielle Beitr\u00e4ge an Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden Weiterbildungsmassnahmen zur Vermittlung von Grundkompetenzen am Arbeitsplatz anbieten und sie so dabei unterst\u00fctzen, arbeitsplatzbezogene Herausforderungen zu meistern. Zu diesen Herausforderungen z\u00e4hlt auch die Digitalisierung. Die Weiterbildung und die aktive Laufbahnplanung standen zudem im Zentrum der vierten Konferenz zum Thema \"\u00c4ltere Arbeitnehmende\" vom April 2018. In der gemeinsamen Schlusserkl\u00e4rung wurde betont, dass die Gestaltung der beruflichen Laufbahn und die konstante Weiterbildung zwar prim\u00e4r in der Verantwortung der einzelnen Arbeitnehmenden liegen, jedoch auch Arbeitgeber, Berufs- und Branchenverb\u00e4nde sowie Kantone und Bund gefordert sind. So sollen Bund und Kantone Rahmenbedingungen und Dienstleistungen sicherstellen, die Chancengleichheit beim Zugang zu Weiterbildungen und Beratungsangeboten gew\u00e4hrleisten sowie Anreize f\u00fcr einen m\u00f6glichst langen Verbleib im Arbeitsmarkt setzen.</p><p>Schliesslich sieht das Bundesgesetz \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Artikel\u00a0101bis die M\u00f6glichkeit vor, Beitr\u00e4ge an gesamtschweizerisch t\u00e4tige private Institutionen wie etwa Pro Senectute auszurichten, die Aufgaben zugunsten \u00e4lterer Menschen erbringen, beispielsweise mit der Durchf\u00fchrung von IKT-Kursen, die unter anderem vermitteln, wie Bestellungen im Internet get\u00e4tigt werden k\u00f6nnen oder E-Banking genutzt werden kann. Im Jahr 2017 nahmen 8742 \u00e4ltere Menschen an 7400 von Pro Senectute vermittelten Lektionen teil. Die Teilnahme an den Kursen liegt jedoch in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534291200000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|34|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514454457)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528070400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Medien und Kommunikation|Sozialer Schutz"}}