{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183446,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183446,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3446","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Anordnungsmodell f\u00fcr Psychologinnen und Psychologen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Heute k\u00f6nnen die Leistungen von psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten nur \u00fcber die Grundversicherung abgerechnet werden, wenn sie \"delegiert\" erfolgen. Seit dem Inkrafttreten des Psychologieberufegesetzes (PsyG) 2013 setzen sich die F\u00f6deration der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) sowie s\u00e4mtliche nationalen Berufsverb\u00e4nde f\u00fcr die Umwandlung des aktuellen Delegationsmodells in ein Anordnungsmodell ein. Dieser Systemwechsel entspricht den Pl\u00e4nen des Bundesrates und der Rechtsprechung des Bundesgerichtes. Auf dessen Urteile geht das Delegationsmodell zur\u00fcck. Das Ziel der FSP und der Berufsverb\u00e4nde, die eigenst\u00e4ndige Abrechnung f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten einzuf\u00fchren, entspricht dem Sinn und Geist des PsyG.</p><p>Trotzdem wurde nach f\u00fcnf Jahren Arbeit und Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Gesundheit das Anordnungsmodell auf Eis gelegt. Der Entscheid ist nicht nachvollziehbar.</p><p>- Wie rechtfertigt der Bundesrat diesen Entscheid? Was sind seine Argumente? </p><p>Es gen\u00fcgt nicht, auf den schlechten Zeitpunkt hinzuweisen - die Gesundheitskosten steigen seit Jahren kontinuierlich an, es handelt sich also nicht um eine neue Gegebenheit. Auch kein Argument f\u00fcr die Sistierung ist, dass es politisch nicht opportun ist, die Liste der Leistungserbringer anzupassen. Es geht hier nicht um Politik, sondern um die Qualit\u00e4t der Gesundheitsversorgung.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aktuell k\u00f6nnen Leistungen der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zuhanden der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) dann abgerechnet werden, wenn sie von dazu erm\u00e4chtigten \u00c4rztinnen und \u00c4rzten an psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten delegiert und unter Aufsicht in deren R\u00e4umlichkeiten erbracht werden. Sie gelten dann als \u00e4rztliche Leistungen. Diese Regelung besteht aufgrund eines Bundesgerichtsentscheids (BGE 107 V 46).</p><p>Der Bundesrat hat in seinen Antworten auf die Anfrage Prelicz-Huber 11.1068, \"Nicht\u00e4rztliche Psychotherapie als Leistung der Grundversicherung\", und die Interpellation Eder 16.3060, \"Die Behandlung psychischer Krankheiten in der Grundversicherung weiterhin gew\u00e4hrleisten\", dargelegt, dass er, nachdem mit dem Bundesgesetz \u00fcber die Psychologieberufe (PsyG; SR 935.81) die Aus- und Weiterbildung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten schweizweit harmonisiert und auf hohem Niveau festgelegt worden ist, verschiedene Modelle der Zulassung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zur Leistungsabrechnung und konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Abl\u00f6sung des derzeitigen Modells der delegierten Psychotherapie pr\u00fcfen wird.</p><p>Abkl\u00e4rungen haben gezeigt, dass die psychiatrische Versorgung grunds\u00e4tzlich gew\u00e4hrleistet ist, aber Verbesserungen, insbesondere f\u00fcr gewisse Bev\u00f6lkerungsgruppen (Kinder und Jugendliche), angezeigt sind. Der Bundesrat hat auch schon im Bericht \"Zukunft der Psychiatrie in der Schweiz\" in Erf\u00fcllung des Postulates St\u00e4helin 10.3255 festgestellt, dass die Angebotsstrukturen weiterzuentwickeln sind, insbesondere f\u00fcr Krisen- und Notfallsituationen und die intermedi\u00e4ren Angebote mit interdisziplin\u00e4ren Teams (die auch soziale Betreuung und alltagsorientierte Unterst\u00fctzung anbieten) sowie deren nachhaltige Finanzierung. Auch sollen sich die Akteure k\u00fcnftig untereinander noch mehr koordinieren. Beispielsweise sollen die Behandlung und die berufliche Integration von psychisch Kranken besser aufeinander abgestimmt werden.</p><p>Im Rahmen eines Gespr\u00e4chs im M\u00e4rz 2018 zwischen Vertretern des Eidgen\u00f6ssischen Departementes des Innern und der F\u00f6deration der Schweizer Psychologinnen und Psychologen wurde denn auch aufgezeigt, dass die umschriebenen Herausforderungen anzugehen sind. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kostendiskussion im Gesundheitswesen m\u00fcssen die Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t und die Vermeidung von unn\u00f6tiger Mengenausweitung im Vordergrund stehen. Die Arbeiten hinsichtlich angepasster L\u00f6sungen im Bereich der psychologischen Psychotherapie werden weitergef\u00fchrt, jedoch sind dabei Massnahmen im Bereich der Koordination und der Qualit\u00e4tssicherung besonders zu beachten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1536105600000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514506763)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528070400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}