{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183524,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183524,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3524","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Studie \u00fcber die Glyphosat-Kontamination der Schweizer Bev\u00f6lkerung und der Tiere in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Aus dem Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulates der nationalr\u00e4tlichen Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) \"Studie \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz\" geht hervor, dass in zahlreichen Lebensmitteln, die in der Schweiz regelm\u00e4ssig konsumiert werden, Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde zu finden sind.</p><p>Ein an die WBK-N adressierter Brief vom 8. Juni 2015 von Bundesrat Schneider-Ammann, \"Auskunft \u00fcber die Glyphosat-Auswirkungen in der Schweiz\", h\u00e4lt Folgendes fest: \"In der EU wurden F\u00fctterungsstudien mit Glyphosat an Nutztieren (laktierende Rinder, Gefl\u00fcgel und Schweine) durchgef\u00fchrt. Diese Studien zeigen, dass R\u00fcckst\u00e4nde von Glyphosat in der Niere und in geringen Mengen in der Leber vorkommen k\u00f6nnen.\" Es ist noch unklar, ob auch Menschen davon betroffen sind. Dennoch zeigen diese Studien, dass sich Glyphosat in einem Organismus ansammeln kann und dass auch geringe, aber regelm\u00e4ssig aufgenommene Mengen gesundheitliche Folgen haben k\u00f6nnten.</p><p>Deshalb ist es wichtig zu wissen, ob sich im Urin der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz Glyphosat befindet und, wenn ja, um welche Mengen es sich handelt.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht die folgenden Punkte zu behandeln:</p><p>Untersuchung der Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde im Futter von Nutztieren; Untersuchung der Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde im Urin und im Gewebe von Nutztieren, welche das untersuchte Futter gefressen haben; Untersuchung der Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde in repr\u00e4sentativen Urinproben der Land- wie auch der Stadtbev\u00f6lkerung.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Bericht des Bundesrates vom 9. Mai 2018 in Erf\u00fcllung des Postulates der nationalr\u00e4tlichen Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur 15.4084, \"Studie \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz\", wurde eine Untersuchung der im Schweizer Detailhandel erh\u00e4ltlichen Lebensmittel durchgef\u00fchrt (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Lebensmittelsicherheit &gt; Stoffe im Fokus &gt; Glyphosat). Dabei wurden in 60 Prozent der gemessenen Lebensmittelproben keine Spuren von Glyphosat gefunden. Bei den \u00fcbrigen 40 Prozent waren die Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde extrem gering, und der Konsum dieser Lebensmittel stellte keinerlei Gesundheitsrisiko f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten dar.</p><p>Aufgrund der Studiendaten l\u00e4sst sich die Glyphosat-Exposition der Bev\u00f6lkerung (konsumierte Menge pro Person) mittels der im Urin nachgewiesenen Konzentration sch\u00e4tzen. Diese durchschnittliche Konzentration von rund 0,0005 Milligramm pro Liter entspricht den Messwerten \u00e4hnlicher Untersuchungsprogramme der Bev\u00f6lkerung in Deutschland. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) f\u00fchrt zurzeit eine wissenschaftliche Studie \u00fcber die Glyphosat-Ausscheidung \u00fcber den Urin gesunder Personen durch. Aufgrund der Studie wird man feststellen k\u00f6nnen, wie rasch Glyphosat im menschlichen Urin ausgeschieden wird. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit hat seinerseits 2017 ein Human-Biomonitoring-Projekt \u00fcber Chemikalienbelastung lanciert, bei dem auch das im Urin ausgeschiedene Glyphosat gemessen wird. Die Ergebnisse der beiden Studien werden 2020 vorliegen und anschliessend publiziert.</p><p>Bei den Futtermitteln f\u00fchren das BLV und das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft seit mehreren Jahren Analysen durch. Die gemessenen Mengen sind \u00e4hnlich wie bei den Lebensmitteln: von \"nicht nachweisbar\" bis zu einigen Mikrogramm pro Kilogramm Futtermittel. Die gemessene H\u00f6chstmenge betrug 0,75 Milligramm pro Kilogramm, das heisst 27-mal weniger als der Grenzwert von 20 Milligramm pro Kilogramm.</p><p>In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Bericht pr\u00fcfte die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (Efsa) den Einfluss der gemessenen Glyphosat-R\u00fcckst\u00e4nde in Futtermitteln auf die Tiergesundheit und kam zum Schluss, dass die festgestellten H\u00f6chstwerte zu keinem Gesundheitsrisiko f\u00fcr die Tiere f\u00fchren (Evaluation of the impact of Glyphosate and its residues in feed on animal health, Efsa journal 2018; 16 (5):5283). Gem\u00e4ss einer Studie, die das BLV 2017 durchgef\u00fchrt hat (siehe Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulates 15.4084), ist Glyphosat in der Schweiz nur in 23 Prozent der analysierten Fleischerzeugnisse nachweisbar, und die durchschnittliche Konzentration liegt unter 0,001 Milligramm pro Kilogramm. Diese Resultate zeigen indirekt, dass der Glyphosat-Gehalt im Tierfutter sehr gering und f\u00fcr die Tiere unbedenklich ist.</p><p>Im gleichen Bericht wird auch gezeigt, dass Glyphosat nicht metabolisiert wird und sich nicht im K\u00f6rper der Tiere einlagert. Es wird zudem mit dem Urin effizient und rasch ausgeschieden. Untersuchungen des Urins und Gewebes von Nutztieren sowie der Futtermittel, wie dies im Postulat verlangt wird, w\u00fcrden keine neuen Erkenntnisse bringen, da diese bereits im Ausland vertieft durchgef\u00fchrt wurden und die Ergebnisse auch auf die Schweiz \u00fcbertragbar sind. \u00dcberdies w\u00fcrden solche Studien hohe Kosten verursachen (Sch\u00e4tzungen gehen von mehreren Hunderttausend Franken aus).</p><p>Der Bundesrat verzichtet darauf, einen neuen Bericht zu diesem Thema zu erstellen. Er nimmt die Bedenken im Zusammenhang mit Glyphosat jedoch sehr ernst und verfolgt die Forschung und die neuen Entwicklungen auf diesem Gebiet aufmerksam.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Chevalley Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514631523)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528848000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}