{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183570,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183570,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3570","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Dem Missbrauch von geldspiel\u00e4hnlichen Mikrotransaktionen in Videospielen vorbeugen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Regelung der Verwendung von Mikrotransaktionen mit realem Geld in Videospielen vorzuschlagen, unabh\u00e4ngig davon, auf welcher Plattform solche Spiele stattfinden. Im Besonderen wird der Bundesrat beauftragt zu bestimmen, welche Arten von Mikrotransaktionen den Geldspielen \u00e4hnlich sind und als solche reguliert werden m\u00fcssen, und damit den Schutz der Spielerinnen und Spieler, insbesondere Minderj\u00e4hriger, zu garantieren.</p><p>Die folgenden Praktiken sind besonders problematisch und rufen deshalb nach einer Regulierung:</p><p>1. Mikrotransaktionen mit realem Geld, die der Spielerin oder dem Spieler einen Spielvorteil verschaffen, bei denen die Belohnung jedoch vom Zufall abh\u00e4ngt.</p><p>2. Mikrotransaktionssysteme, die so konzipiert sind, dass sie bei den Spielerinnen und Spielern ein Suchtverhalten generieren. </p><p>3. Mikrotransaktionen, die speziell auf Minderj\u00e4hrige ausgerichtet sind.</p>","ReasonText":"<p>Zahlreiche Videospiele, konzipiert f\u00fcr Mobilger\u00e4te, Spielkonsolen oder PC, umfassen, manchmal zus\u00e4tzlich zu einem ohnehin schon hohen Anschaffungspreis, ein System von Mikrotransaktionen. In sogenannten \"Free to play\"-Modellen kann ein solches System das einzige Mittel sein, um mit dem Spiel Gewinn zu machen, in anderen F\u00e4llen handelt es sich um zus\u00e4tzliche Einnahmequellen.</p><p>Solche Mikrotransaktionen erlauben es Spielerinnen und Spielern, die bereit sind, reales Geld einzusetzen, einen Spielvorteil zu erlangen. Die Spielmodelle sind hinsichtlich der Geldspielsuchtgefahr unterschiedlich problematisch. In zahlreichen F\u00e4llen wurden sogenannte \"Lootbox\"-Systeme eingef\u00fchrt. Bei dieser Art von Transaktionen zahlen die Spielerinnen und Spieler einen Betrag - der oftmals ziemlich hoch ist - und werden nach dem Zufallsprinzip belohnt. In bestimmten F\u00e4llen haben diese Belohnungen nach dem Zufallsprinzip einen Einfluss auf die Art der Spielerfahrung der Spielerinnen und Spieler, oder sie verschaffen ihnen einen Spielvorteil gegen\u00fcber Mitspielerinnen und Mitspielern. Dies kann zu Suchtverhalten f\u00fchren, ganz besonders bei Minderj\u00e4hrigen, die dann bereit sind, betr\u00e4chtliche Summen auszugeben mit dem Ziel, das - virtuelle - Objekt ihrer Begierde zu erlangen.</p><p>Einige Praktiken zeigen \u00c4hnlichkeiten mit Geldspielen, weshalb einige L\u00e4nder den Weg eingeschlagen haben, die Spielerinnen und Spieler, besonders die minderj\u00e4hrigen, vor den Risiken solcher Praktiken in Videospielen zu sch\u00fctzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bereits seit einigen Jahren k\u00f6nnen in gewissen Spielen Mikrotransaktionen get\u00e4tigt werden. Im Bereich der Videospiele hat dieses Ph\u00e4nomen in letzter Zeit eine rasante Entwicklung erfahren. Jugendliche sind von dieser Praxis und der damit verbundenen Sucht- und Verschuldungsgefahr besonders betroffen. Das Ph\u00e4nomen wird von den Geldspielaufsichtsbeh\u00f6rden in der Schweiz und im Ausland genau beobachtet.</p><p>Mikrotransaktionen in Spielen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich unter die Geldspielgesetzgebung fallen. Gem\u00e4ss dem an der Volksabstimmung vom 10. Juni 2018 angenommenen neuen Geldspielgesetz (BGS; BBl 2017 6245) ist dies dann der Fall, wenn Mikrotransaktionen die Definitionsmerkmale eines Geldspiels nach Artikel\u00a03 Buchstabe\u00a0a BGS erf\u00fcllen. Diese Pr\u00fcfung obliegt den Geldspielaufsichtsbeh\u00f6rden (Eidgen\u00f6ssische Spielbankenkommission und interkantonale Beh\u00f6rde). Wenn eine Mikrotransaktion als Geldspiel qualifiziert wird, dann muss sie die Anforderungen der Geldspielgesetzgebung erf\u00fcllen. Insbesondere muss f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Spiels eine Bewilligung eingeholt werden. Zudem m\u00fcssen die Vorgaben zum Schutz der Spielerinnen und Spieler und namentlich der Minderj\u00e4hrigen eingehalten werden.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates w\u00e4re es nicht angemessen, dar\u00fcber hinaus abstrakt zu regeln, ob und unter welchen Voraussetzungen das Geldspielgesetz auf die Mikrotransaktionen anwendbar ist. Denn dieser Bereich entwickelt sich rasch weiter: Heute haben Mikrotransaktionen bestimmte Formen. Morgen weisen sie vielleicht andere Merkmale auf, die eine erneute Beurteilung, ob es sich um Geldspiele handelt, n\u00f6tig machen. Es ist deshalb sinnvoll, die Qualifikation den Aufsichtsbeh\u00f6rden zu \u00fcberlassen. Diese kennen die Praxis und k\u00f6nnen auf die technischen Entwicklungen reagieren.</p><p>In Bezug auf die Geldspielgesetzgebung sind deshalb keine gesetzgeberischen Massnahmen n\u00f6tig.</p><p>Was die Mikrotransaktionen betrifft, die nicht in den Geltungsbereich der Geldspielgesetzgebung fallen, erscheint ein Eingriff des Gesetzgebers unter einem anderen Aspekt - zum Schutz der jungen Spielerinnen und Spieler - zum heutigen Zeitpunkt verfr\u00fcht. Der Bundesrat verfolgt die Situation jedoch aufmerksam und wird bei Bedarf angemessene Massnahmen ergreifen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Bendahan Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|34|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105776903)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}