{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183581,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183581,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3581","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"F\u00f6rderung der Tiergesundheit durch Beitr\u00e4ge entsch\u00e4digen sowie weitere Aspekte des Tierwohls","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Tierwohlprogramme mit ihren Beitr\u00e4gen sind wichtige Massnahmen der Agrarpolitik, um das Tierwohl zu f\u00f6rdern. Beim BTS-Programm k\u00f6nnen die finanziellen Mehrkosten z. B. f\u00fcr gr\u00f6ssere Stallfl\u00e4chen, Gruppenhaltung und Einstreu, beim RAUS-Programm kann der gr\u00f6ssere Arbeitsaufwand f\u00fcr Ausl\u00e4ufe und Weiden abgegolten werden. Allerdings k\u00f6nnen bei den F\u00f6rderinstrumenten BTS/RAUS nur bestimmte Tierwohlaspekte gef\u00f6rdert werden. Zudem kann die Beteiligung an Tiergesundheitsprogrammen nicht entsch\u00e4digt werden. </p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Aspekte des Tierwohls werden durch die BTS/RAUS-Richtlinien nicht abgedeckt, die abgeltungsw\u00fcrdig sind? </p><p>2. K\u00f6nnte eine weitere Kategorie Tierwohlbeitr\u00e4ge nebst BTS/RAUS geschaffen werden zur Abgeltung von wichtigen Tierwohlleistungen wie Zweinutzungsh\u00fchner, Jungebermast, muttergebundene Aufzucht, behornte Wiederk\u00e4uer usw.?</p><p>3. Wie k\u00f6nnte die Beteiligung an Tiergesundheitsprogrammen gef\u00f6rdert werden, sodass unter anderem der Antibiotikaeinsatz vermindert werden kann?</p><p>4. Welche Abgeltungen durch BTS/RAUS m\u00fcssen heute als Bagatellleistungen eingestuft werden (z. B. BTS bei Gefl\u00fcgelmast mit Schlachtung vor der f\u00fcnften Woche)?</p><p>5. Wie wird bei BTS-Gefl\u00fcgel sichergestellt, dass Linien/Hybriden eingesetzt werden, die den Aussenklimabereich auch nutzen? Wird das kontrolliert?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Tierwohlprogramme BTS und RAUS wurden auf den 1. Januar 2018 vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet. Dabei wurden die Bestimmungen gekl\u00e4rt und vereinfacht, die Relevanz bestehender und neuer Tierkategorien gepr\u00fcft sowie neue Anforderungen diskutiert (z. B. vermehrter Weidegang f\u00fcr Rindvieh). Die \u00c4nderungen wurden vorg\u00e4ngig in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus b\u00e4uerlichen Kreisen, dem Tierschutz, Kontroll- und Labelorganisationen sowie Kantonen und Bundes\u00e4mtern intensiv diskutiert und vorbereitet.</p><p>Die Vernehmlassungsergebnisse haben gezeigt, dass die beiden Programme die wichtigsten Aspekte des Tierwohls abdecken. Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass alle Aspekte des Tierwohls geb\u00fchrend ber\u00fccksichtigt sind.</p><p>2. Der Bund konzentriert sich bei seiner F\u00f6rderung des Tierwohls auf gesicherte und breit anerkannte Leistungen, die der Markt nicht vollst\u00e4ndig abgilt, wie dies mit den besonders tierfreundlichen Stallhaltungssystemen und dem regelm\u00e4ssigen Auslauf im Freien gegeben ist. Obwohl man grunds\u00e4tzlich neue Kategorien f\u00fcr Tierwohlbeitr\u00e4ge aufnehmen k\u00f6nnte, sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf. Eine Ausdehnung der Programme w\u00fcrde im Widerspruch zur Straffung des administrativen Aufwands stehen. Spezifische Merkmale und Arten der Tierproduktion, wie die Zweinutzungsh\u00fchner, Jungeber usw., sollen grunds\u00e4tzlich durch den Markt aufgenommen und auch \u00fcber h\u00f6here Preise entsch\u00e4digt werden.</p><p>3. Mit der Agrarpolitik 2022 plus ist geplant, nebst dem Tierwohl gezielt auch die Tiergesundheit besser zu f\u00f6rdern. Dabei sollen verschiedene Aspekte der Tiergesundheit, die eine Reduktion des Antibiotikaeinsatzes zur Folge haben, thematisiert werden.</p><p>4. Mit der \u00dcberarbeitung der Tierwohlbestimmungen wurden auf 2018 einige wenig bedeutende Tierkategorien aus der F\u00f6rderung gestrichen. Dabei handelte es sich insbesondere um Kategorien mit einer tiefen Beteiligungsrate (BTS-Beitr\u00e4ge f\u00fcr Hengste, Ziegenb\u00f6cke und Zuchteber sowie RAUS-Beitr\u00e4ge f\u00fcr Weidel\u00e4mmer und Kaninchen). Da im Rahmen der Bereinigung der Programme Kategorien von geringer Bedeutung gel\u00f6scht wurden, besteht zurzeit kein Handlungsbedarf mehr.</p><p>5. Eine Differenzierung nach Linien w\u00fcrde zu einem h\u00f6heren Detaillierungsgrad und somit zu einer erh\u00f6hten Regelungsdichte f\u00fchren. Die Kontrolle der zul\u00e4ssigen Linien w\u00e4re eine deutliche Verkomplizierung des bestehenden Systems und somit ein klarer Widerspruch zur administrativen Vereinfachung. Am Aviforum durchgef\u00fchrte Versuche zur Nutzung des Aussenklimabereichs (AKB) haben gezeigt, dass die getesteten Masthybriden den AKB \u00fcber den ganzen Tag verteilt regelm\u00e4ssig nutzen. Eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Gefl\u00fcgelbranche f\u00fchrt derzeit in Zusammenarbeit mit dem Aviforum weitere Versuche zur Thematik durch und sucht nach weiteren Verbesserungsm\u00f6glichkeiten bei der Benutzung des AKB durch die Masthybriden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534896000000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514640817)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt|Landwirtschaft"}}