{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183583,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183583,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3583","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kunstrasen-Sportpl\u00e4tze. Gesundheitsrisiko f\u00fcr Sportlerinnen und Sportler","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob es m\u00f6glich ist, pr\u00e4ventiv Massnahmen betreffend Mikrobestandteile aus rezyklierten Pneus zu treffen.</p>","ReasonText":"<p>Seit den Sechzigerjahren gibt es Kunstrasen-Sportpl\u00e4tze. Die technische Entwicklung f\u00fchrte dazu, dass sie im Jahr 2000 von der Uefa und der Fifa offiziell als Spielfeld anerkannt wurden. Auf den ersten Pl\u00e4tzen wurden die synthetischen Rasen mit Sand beschwert. Die Oberfl\u00e4che war aber zu kompakt, leistete zu wenig Widerstand und war zu abrasiv. Das Granulat zur Beschwerung wurde weiterentwickelt. Ab zirka 2010 kam Gummi aus rezyklierten gereinigten und geschredderten Fahrzeugpneus zum Einsatz. Es braucht 60 Tonnen Granulat f\u00fcr einen Fussballplatz, also 20 000 rezyklierte Pneus, die mehr als 140 toxische oder krebserregende Substanzen enthalten, und zwar vor allem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in einer Konzentration, die 2000-mal h\u00f6her liegt, als f\u00fcr Spielzeug erlaubt ist. Diese Substanzen k\u00f6nnen \u00fcber die Haut, durch Einnahme oder Einatmen in den Organismus gelangen. Ausserdem besteht auch die Gefahr der Umweltverschmutzung, denn von jedem Platz gelangen j\u00e4hrlich 500 bis 1500 Kilogramm Auff\u00fcllmaterial in die Umwelt, das anschliessend in Pflanzkulturen und im Wasser zu finden ist.</p><p>Im vergangenen Februar gab es im franz\u00f6sischen Fernsehen eine Reportage, die vor den Gesundheitsrisiken des Auff\u00fcllmaterials mit Verdacht auf erh\u00f6htes Krebsrisiko warnte. Die franz\u00f6sische Regierung hat vorsichtshalber den Bau solcher Pl\u00e4tze suspendiert. Schweden, Italien und die Niederlande haben das Granulat auf ihrem Staatsgebiet verboten. </p><p>In der Schweiz gibt es ungef\u00e4hr 250 synthetische Pl\u00e4tze mit Granulat. Auf den neuen Pl\u00e4tzen werden aber meistens nat\u00fcrliche Substanzen wie Kork verwendet. </p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit hat 2017 einen Bericht publiziert, der best\u00e4tigt, dass das Granulat ungef\u00e4hrlich sei. Die Nutzerinnen und Nutzer werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich gut die H\u00e4nde waschen sollen, um die Einnahme von Mikrobestandteilen zu vermeiden und um zu vermeiden, dass die Teilchen nach Hause gelangen. Ausserdem sollte bei einer Verletzung sofort die Wunde gereinigt werden, um Mikrobestandteile zu entfernen. </p><p>Wir fordern den Bundesrat dazu auf zu pr\u00fcfen, ob es notwendig ist, die Verwendung von rezyklierten Pneus auf Sportpl\u00e4tzen rechtlich zu regeln.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>2017 hat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit eine Risikobeurteilung \u00fcber den Gehalt von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Kunstrasen vorgenommen. PAK sind in den verwendeten Granulaten enthalten, welche aus rezyklierten Pneus hergestellt werden. Die entsprechende Beurteilung basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer Pr\u00fcfung diverser anderer Unterlagen, einschliesslich derjenigen der amerikanischen Agentur US EPA und der niederl\u00e4ndischen Agentur RIVM. Ausserdem wurde die Beurteilung von weiteren Institutionen, wie der Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur, best\u00e4tigt.</p><p>PAK sind als krebserregend bekannt. Jedoch stellt die gegenw\u00e4rtige Exposition mit den vorhandenen Konzentrationen kein erh\u00f6htes Gesundheitsrisiko dar. In der Tat verursachen die entsprechenden Mengen, welche \u00fcber die Haut und die Atemwege aufgenommen werden k\u00f6nnen, kein zus\u00e4tzliches Risiko. Im Vergleich zur Hintergrundbelastung konnte an der Kunstrasenoberfl\u00e4che keine erh\u00f6hte Konzentration gemessen werden. Ausserdem tr\u00e4gt die durch diese Granulate verursachte Exposition nur geringf\u00fcgig zu den t\u00e4glich absorbierten PAK-Mengen bei. Die Hauptquellen bleiben das Rauchen und die Ern\u00e4hrung. Hinsichtlich der generell steigenden Chemikalienexposition sind nach M\u00f6glichkeit einfache Massnahmen von Vorteil, welche zu einer Senkung der Exposition f\u00fchren (z. B. H\u00e4ndewaschen). Bis anhin ist kein Land bekannt, welches die Verwendung dieser Granulate untersagt. Dennoch haben manche St\u00e4dte beschlossen, nur noch Alternativen einzusetzen.</p><p>Weichmacher\u00f6le, die zur Herstellung von Pneus verwendet werden, weisen aktuell einen entsprechenden PAK-Grenzwert auf, der die erforderlich tiefe Konzentration in den Granulaten gew\u00e4hrleistet. Die EU pr\u00fcft eine m\u00f6gliche Begrenzung des PAK-Anteils f\u00fcr die in Kunstrasen verwendeten Granulate; dies, weil sie verhindern will, dass Granulate auf den europ\u00e4ischen Markt gelangen, welche aus L\u00e4ndern ohne Grenzwert stammen.</p><p>Die Publikation der Ergebnisse dieser Evaluation ist f\u00fcr das zweite Halbjahr 2018 vorgesehen. Die Europ\u00e4ische Kommission wird dann entscheiden, ob eine \u00c4nderung der geltenden Gesetzgebung notwendig ist. Der Bundesrat verfolgt das Dossier aufmerksam und trifft gegebenenfalls die erforderlichen Massnahmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Crottaz Brigitte","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|48|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514533600)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Verkehr|Umwelt|Gesundheit"}}