{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183596,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183596,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3596","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Strategische Ziele der Swisscom in Zeiten von Outsourcing und digitaler Transformation","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss den verabschiedeten strategischen Zielen f\u00fcr die Swisscom erwartet der Bundesrat von der Swisscom, dass sie langfristig den Unternehmenswert steigert (Ziel 2.1). Gleichzeitig soll das Unternehmen eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Personalpolitik f\u00fchren (Ziel 3.1) und auf dem Arbeitsmarkt als attraktive Arbeitgeberin auftreten (Ziel 3.2). Diese Ziele f\u00fchren zwangsl\u00e4ufig zu Zielkonflikten.</p><p>Es gibt in Zeiten der digitalen Transformation und der neuen Erwerbsformen einen Weg, wie diese Ziele kurz- und mittelfristig vereinbart werden k\u00f6nnen: Es werden einfach gewisse Unternehmensteile mittels Outsourcing vom Konzern abgetrennt. Die Rest-Swisscom wird rentabler - aber auch kleiner.</p><p>Angesichts der Tatsache, dass dieses Outsourcing letztlich dazu f\u00fchrt, dass die Swisscom als Betrieb verkleinert wird und dadurch auch an Diversifikation einb\u00fcsst, frage ich den Bundesrat:</p><p>1. Teilt er die Auffassung, dass das strategische Ziel, den Unternehmenswert zu steigern, nicht einfach dadurch erreicht werden darf, dass Personal abgebaut wird und somit Kompetenzen verschwinden?</p><p>2. Mit welchen Massnahmen im Rahmen seiner aktienrechtlichen M\u00f6glichkeiten stellt der Bund sicher, dass die Koh\u00e4renz der strategischen Ziele gew\u00e4hrleistet ist?</p><p>3. Gibt es strategische \u00dcberlegungen dazu, mit welchen Massnahmen die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Swisscom erhalten werden kann, ohne gleichzeitig deren Aufgaben im Rahmen des Service public und als Arbeitgeberin zu schm\u00e4lern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Der Bundesrat nimmt keine Tendenz bei Swisscom wahr, wesentliche T\u00e4tigkeiten und Kompetenzen systematisch auszulagern. Vielmehr beobachtet der Bundesrat einen Abbau von Stellen in Bereichen, die schrumpfen oder ganz wegfallen (wie z. B. der Unterhalt von analogen Telefonzentralen), bei gleichzeitigem Aufbau von Stellen in wachsenden Gesch\u00e4ftsfeldern (wie z. B. IT-L\u00f6sungen). </p><p>Der Bundesrat erkennt keinen zwingenden Widerspruch zwischen dem strategischen Ziel 2.1, wonach Swisscom den Unternehmenswert sichern und langfristig steigern soll, und den strategischen Zielen 3.1 und 3.2, wonach Swisscom eine attraktive Arbeitgeberin sein und eine sozial verantwortliche Personalpolitik verfolgen soll. Im Gegenteil: Eine florierende Unternehmung wird auf dem Arbeitsmarkt zweifellos positiver wahrgenommen als eine strauchelnde, und sie kann auch grossz\u00fcgigere L\u00f6sungen mit den Sozialpartnern aushandeln, etwa was Umfang und Dauer von Leistungen im Sozialplan angeht.</p><p>Im \u00dcbrigen erachtet der Bundesrat ein gewisses Spannungsfeld zwischen verschiedenen Stossrichtungen der strategischen Ziele nicht als Problem. Mit Zielkonflikten umzugehen geh\u00f6rt zum Wesen der (Unternehmens-)F\u00fchrung. Es wird in der Realit\u00e4t kaum je m\u00f6glich sein, alle Ziele gleichermassen zu erreichen. Die Kunst der (Unternehmens-)F\u00fchrung besteht darin, durch das richtige Setzen von Priorit\u00e4ten ein optimales Gesamtergebnis zu erreichen. Das erwartet der Bundesrat von Swisscom.</p><p>3. Es gibt kein strategisches Ziel f\u00fcr Swisscom, m\u00f6glichst viele Arbeitspl\u00e4tze zu erhalten und/oder einen \u00fcber die Grundversorgungskonzession hinausgehenden \"Service public\" anzubieten.</p><p>Der Bundesrat erwartet, dass Swisscom betriebswirtschaftlich gef\u00fchrt wird und wettbewerbsf\u00e4hig ist (Ziel 1.1). Ferner erwartet er, dass Swisscom die Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die kommenden Bed\u00fcrfnisse ausrichtet (Ziel 3.4). Wie diese Ziele erreicht werden, ist Sache der Unternehmung. Der Bundesrat greift nicht in die strategische und operative Unternehmensf\u00fchrung ein. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534291200000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690515471253)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Medien und Kommunikation"}}