{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183597,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183597,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3597","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"K\u00fcmmert sich der Bundesrat um die Qualit\u00e4t der Pflege, und ist er bereit, das Pflegefachpersonal zu verst\u00e4rken?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz leidet unter einem Mangel an Pflegefachpersonal; die Einrichtungen der Pflege haben je l\u00e4nger, je mehr M\u00fche, die n\u00f6tigen Leute zu finden.</p><p>Was ist die Haltung des Bundesrates gegen\u00fcber den Gefahren, denen sich die Patientinnen und Patienten wegen dieser Situation ausgesetzt sehen?</p><p>Hat der Bundesrat Kenntnis von Massnahmen, die andere L\u00e4nder ergriffen haben punkto Verh\u00e4ltnis zwischen Anzahl qualifiziertem Personal und Anzahl Patientinnen und Patienten, damit die Qualit\u00e4t der Pflege sichergestellt werden kann?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass Pflegeinstitutionen, insbesondere Pflegeheime, Schwierigkeiten haben, gen\u00fcgend Pflegefachpersonal zu rekrutieren. Mit der Fachkr\u00e4fte-Initiative hat er bereits umfassende Strategien zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels ergriffen. Auch hat er das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) sowie das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) am 3. Februar 2016 beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt weitere Massnahmen vorzuschlagen. Namentlich wird das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) kantonale F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Wiedereinsteigende in die Langzeitpflege finanziell unterst\u00fctzen. Mit der \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr Wiedereinstiegskurse sollen Bund und Kantone von 2018 bis 2022 gemeinsam 2000 diplomierte Pflegefachkr\u00e4fte zur Wiederaufnahme einer Pfleget\u00e4tigkeit gewinnen. Der Bund unterst\u00fctzt zudem die Nachwuchsf\u00f6rderung in der Pflege, indem er seit 2008 die Studieng\u00e4nge Pflege an den kantonalen Fachhochschulen Gesundheit mitfinanziert. Die Anzahl der Studierenden hat sich von 2008 bis 2016 auf 3104 Studierende erh\u00f6ht und damit fast verdoppelt. Im Rahmen des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes vom 30. September 2011 (HFKG; SR 414.20) hat der Bund den Fachhochschulen Gesundheit zudem f\u00fcr die Jahre 2017 bis 2020 projektgebundene Beitr\u00e4ge in der H\u00f6he von drei Millionen Franken bewilligt. Mit diesen Mitteln wird das Projekt \"Strategie gegen den Fachkr\u00e4ftemangel in den Gesundheitsberufen\" unterst\u00fctzt. Und schliesslich hat der Bundesrat das EDI im M\u00e4rz 2018 beauftragt, im Kontext der Pflege-Initiative gemeinsam mit den relevanten Akteuren einen Massnahmenplan zu erarbeiten, der zur Verbesserung der Situation der Pflegefachpersonen beitragen soll. Das EDI pr\u00fcft aktuell im Rahmen dieser Arbeiten, wie die bereits laufenden Anstrengungen verst\u00e4rkt sowie neue L\u00f6sungsans\u00e4tze erarbeitet werden k\u00f6nnen.</p><p>1. Die Patientensicherheit hat f\u00fcr den Bundesrat einen hohen Stellenwert. Mit seiner 2013 verabschiedeten gesundheitspolitischen Strategie Gesundheit 2020 will der Bundesrat die Versorgungsqualit\u00e4t sichern und erh\u00f6hen. Dazu geh\u00f6rt, dass in der Schweiz gen\u00fcgend und den Bed\u00fcrfnissen entsprechend ausgebildetes Gesundheitspersonal vorhanden ist. Sowohl im Bereich der Akutversorgung als auch im Bereich der Langzeitpflege soll dazu unter anderem die Qualit\u00e4tsmessung verst\u00e4rkt werden. Dies soll Grundlagen bieten, um M\u00e4ngel zu erkennen und gezielte Massnahmen zu deren Behebung einzuleiten. Erste Erhebungen zur Qualit\u00e4t in der Langzeitpflege werden voraussichtlich 2019 erfolgen.</p><p>2. Dem Bundesrat sind die Untersuchungen bekannt, die das Verh\u00e4ltnis der Anzahl Patientinnen und Patienten zur Anzahl Pflegefachpersonen beleuchten (vgl. unter anderem Obsan-Bulletin 3/2014). Die dort erstellten Vergleiche beschr\u00e4nken sich allerdings auf Pflegefachpersonen in Akutspit\u00e4lern. Es bestehen in den untersuchten L\u00e4ndern Unterschiede hinsichtlich des Kontexts und der Qualit\u00e4t der pflegerischen Leistungserbringung. Erstens gibt es Unterschiede in der Definition von \"qualifizierten Pflegefachpersonen\", was einen quantitativen Vergleich schwierig macht. In der Schweiz werden neben den auf der Terti\u00e4rstufe ausgebildeten diplomierten Pflegefachpersonen auch die auf Sekundarstufe II ausgebildeten Fachkr\u00e4fte gem\u00e4ss ihren Kompetenzen in der Pflege eingesetzt. In anderen L\u00e4ndern erfolgt die Ausbildung vorwiegend auf Terti\u00e4rstufe. Zweitens ist der Bedarf an Pflegefachkr\u00e4ften pro Anzahl Patientinnen und Patienten abh\u00e4ngig sowohl vom Pflegebedarf der Patientengruppen als auch von den Strukturen der jeweiligen Versorgungssysteme. Es liegt deshalb in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone, die Anzahl und das Qualifikationsniveau der Pflegefachkr\u00e4fte unter Ber\u00fccksichtigung des Versorgungsbedarfs so festzulegen, dass die Pflegequalit\u00e4t in den Institutionen des schweizerischen Gesundheitssystems sichergestellt ist.</p><p>Der Bundesrat orientiert sich bei den Massnahmen gegen den Fachkr\u00e4ftemangel in der Pflege sehr wohl an internationalen Erfahrungen. Er ist aber der Ansicht, dass alleine das Verh\u00e4ltnis von Pflegepersonal zu Patientinnen und Patienten keine Aussage \u00fcber die Qualit\u00e4t der Pflege erlaubt. Diesbez\u00fcgliche rein quantitative internationale Vergleiche sind zudem nur bedingt aussagekr\u00e4ftig, insbesondere wenn die verschiedenen Qualifikationsniveaus nicht angemessen ber\u00fccksichtigt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534896000000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690515487490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}