{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183602,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183602,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3602","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wie kann die Qualit\u00e4t der Pflege sichergestellt werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht auszuarbeiten und vorzulegen, der aufzeigt, wie unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden des Mangels an Pflegepersonal die Qualit\u00e4t der Pflege und damit die Sicherheit der Patientinnen und Patienten garantiert werden kann. Im Bericht soll Folgendes aufgezeigt werden:</p><p>1. Welchen Gefahren sind die Patientinnen und Patienten ausgesetzt, wenn es zu wenig Pflegepersonal und insbesondere zu wenig Pflegefachpersonal hat?</p><p>2. Welche Massnahmen und rechtlichen Regelungen haben andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, die USA, Australien, Kanada usw. getroffen, um die Qualit\u00e4t der Pflege langfristig zu sichern, und welche dieser Massnahmen und Regelungen haben sich als wirksam erwiesen?</p>","ReasonText":"<p>Ende 2017 waren \u00fcber 11 070 Stellen im Pflegebereich ausgeschrieben. Von diesen Stellen sind weiterhin 6476 Pflegefachstellen unbesetzt. Diese Zahlen steigen Jahr um Jahr. Gegen\u00fcber 2015 liegt die Zunahme im Pflegefachbereich heute bei ungef\u00e4hr 40 Prozent. Gem\u00e4ss dem Nationalen Versorgungsbericht f\u00fcr die Gesundheitsberufe 2016 ist die Anzahl ausgestellter Titel weit entfernt von dem, was n\u00f6tig w\u00e4re: Nur 75 Prozent des Bedarfs an Lernenden im Beruf Fachfrau/Fachmann Gesundheit sind gedeckt, und nur 43 Prozent im Bereich der Pflegefachpersonen.</p><p>Gem\u00e4ss den Statistiken ist die Situation in der Schweiz verglichen mit dem Ausland noch einigermassen gut. Die Zahlen zeigen aber auch, dass die Situation sich eher verschlechtert. Das zeigt sich auch bei den Stellenausschreibungen und bei den Schwierigkeiten der Einrichtungen, Personal zu finden. Sie suchen verst\u00e4rkt im Ausland, oder aber sie versuchen dem Problem zu begegnen, indem sie weniger gut ausgebildetes Personal anstellen, was die Einrichtungen weniger kostet, aber hinsichtlich der Qualit\u00e4tssicherung bedenklich ist. Internationale Studien belegen, dass die Zahl der Komplikationen und die Mortalit\u00e4tsrate steigen, wenn es an Pflegefachpersonal mangelt. Wir k\u00f6nnen doch nicht die Verantwortung daf\u00fcr \u00fcbernehmen, dass wir Leben und Gesundheit der Patientinnen und Patienten diesen Risiken aussetzen.</p><p>Um also eine vertiefte politische Diskussion f\u00fchren zu k\u00f6nnen, brauchen wir eine Bestandesaufnahme der Gefahren, aber auch der Wirksamkeit der Massnahmen, die bereits ergriffen wurden, sowie der zur Verf\u00fcgung stehenden Instrumente. Der Bundesrat wird darum beauftragt, einen Bericht vorzulegen, der aufzeigt, wie unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden des Mangels an Pflegepersonal die Qualit\u00e4t der Pflege und damit die Sicherheit der Patientinnen und Patienten garantiert werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass der Pflegepersonalmangel sowohl in der Akut- als auch in der Langzeitpflege, in welcher die Personalrekrutierung besonders schwierig ist, negative Folgen auf die Pflegequalit\u00e4t haben kann. Durch die aktuelle Arbeitsmarktsituation k\u00f6nnen die fehlenden Pflegefachpersonen aus dem EU-/Efta-Raum rekrutiert werden, weshalb die Schweiz im internationalen Vergleich \u00fcber relativ viel Pflegepersonal verf\u00fcgt.</p><p>Studien attestieren sowohl den Spit\u00e4lern als auch der Langzeitpflege eine hohe Pflegequalit\u00e4t. Der Bundesrat anerkennt jedoch die Herausforderungen: International versch\u00e4rft sich die Personalsituation, und verschiedene L\u00e4nder haben Massnahmen ergriffen, die Personalsituation zu verbessern. Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, Grundlagen f\u00fcr eine vertiefte Diskussion \u00fcber Qualit\u00e4t und Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu erarbeiten und dabei auch internationale Erfahrungen zu ber\u00fccksichtigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1536883200000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311250690)\/","SubmissionDate":"\/Date(1528934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}