{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183610,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183610,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3610","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wasserversorgungssicherheit und Wassermanagement. Grundlagenbericht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Grundlagenbericht zur aktuellen Situation der Schweiz im Bereich der Wasserversorgungssicherheit sowie des Wassermanagements zu erstellen.</p>","ReasonText":"<p>In Anlehnung an die Studien, welche vom BFE im Zusammenhang mit der Schweizer Stromversorgungssicherheit durchgef\u00fchrt wurden, fehlen vergleichbare Daten und Prognosen f\u00fcr die Wasserversorgungssicherheit der Schweiz.</p><p>Da die Ressource Wasser verschiedenste Bed\u00fcrfnisse abdecken muss, soll vorerst erstellt werden, welcher Bedarf an Wasser in welchen Bereichen der Grundbed\u00fcrfnisse (z. B. Haushalt, Industrie, Tourismus, Wasserkraft) zuk\u00fcnftig unter Ber\u00fccksichtigung der Bev\u00f6lkerungsentwicklung, der Wirtschaftsentwicklung sowie der Klimaentwicklung ben\u00f6tigt wird. Da die Ressource Wasser verschiedenste Grundbed\u00fcrfnisse abdecken muss, sind zudem die Nutzungen des Wassers mit ihren Bedarfsmodellen miteinander zu vergleichen und allf\u00e4llige Nutzungskonflikte aufzuzeigen.</p><p>Nur so l\u00e4sst sich feststellen, ob die Schweiz zuk\u00fcnftig mit Versorgungsengp\u00e4ssen zu rechnen hat und ob allenfalls ein wirksames Wassermanagement sowie Infrastrukturbedarf besteht.</p><p>Wie die Vergangenheit zeigte, sind hinsichtlich der Wasserressourcen auch die internationalen Wechselwirkungen nicht zu vernachl\u00e4ssigen. Es ist davon auszugehen, dass bei Versorgungsengp\u00e4ssen die Auswirkungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung und die Schweizer Wirtschaft massiv sein k\u00f6nnten.</p><p>Dieser Bericht hat insbesondere Folgendes aufzuzeigen:</p><p>1. Aktueller und zuk\u00fcnftiger Wasserbedarf der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung des Bev\u00f6lkerungs- und Wirtschaftswachstums bis 2050;</p><p>2. Mengenm\u00e4ssige Entwicklung der Ressource Wasser in der Schweiz bis 2050;</p><p>3. Notwendigkeit eines integrativen Wassermanagements und allf\u00e4lliger Infrastrukturbedarf im Bereich der Wasserspeicherung;</p><p>4. Schutz- und Nutzungskonflikte im Bereich der Wasserversorgung unter Ber\u00fccksichtigung der verschiedenen Nutzungsmodelle;</p><p>5. Aufzeigen der internationalen Implikationen bei der Nutzung der Ressource Wasser in der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung allf\u00e4lliger bestehender rechtlicher Verpflichtungen der Schweiz.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wasserversorgungssicherheit und Wassermanagement haben heute einen zentralen Stellenwert. Das Wassermanagement liegt in der Verantwortung der Kantone, die gem\u00e4ss Artikel\u00a076 Absatz\u00a04 BV \u00fcber die Wasservorkommen verf\u00fcgen. Zur Unterst\u00fctzung der Kantone hat sich der Bund dieser Thematik aber bereits intensiv angenommen:</p><p>In Erf\u00fcllung des Postulates Walter Hansj\u00f6rg 10.3533 thematisiert der Bericht \"Umgang mit lokaler Wasserknappheit in der Schweiz\" vom 14. November 2012 die Wasserversorgungssicherheit. Mit der Verabschiedung dieses Berichtes beschloss der Bundesrat Massnahmen f\u00fcr die Bewirtschaftung der Wasserressourcen, die es erlauben, Knappheitssituationen kurz- wie langfristig integral zu bew\u00e4ltigen. So hat das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) Praxisgrundlagen zum Umgang mit Wasserknappheitsproblemen erarbeitet (z. B. Grundlagen f\u00fcr die Wasserversorgung 2025 und Praxisgrundlagen Wasserressourcenmanagement). Diese unterst\u00fctzen die Kantone beim integralen Wassermanagement. Durch eine vorausschauende regionale Planung der Wasserressourcen k\u00f6nnen die Kantone Probleme fr\u00fchzeitig erkennen, angehen und Wassernutzungskonflikte vermeiden.</p><p>Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms \"Nachhaltige Wassernutzung\" (NFP 61) wurden von 2010 bis 2013 in 16 Forschungsprojekten wissenschaftliche Grundlagen und Methoden f\u00fcr einen nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen in der Schweiz erarbeitet. Im Anschluss an diese Arbeiten wurden zahlreiche Empfehlungen f\u00fcr eine nachhaltige Wassernutzung publiziert (www.nfp61.ch).</p><p>Mit mehreren Massnahmen im Aktionsplan \"Anpassung an den Klimawandel\" des Bundesrates vom 9. April 2014 werden die im vorliegenden Postulat aufgeworfenen Fragen angegangen, unter anderem auch im Rahmen des Themenschwerpunkts \"Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel\" (Hydro-CH2018) des National Center for Climate Services (NCCS). So wird zum Beispiel basierend auf den neuen Klimaszenarien die mengenm\u00e4ssige Entwicklung der Wasserressourcen in der Schweiz bis 2100 untersucht. Die Ergebnisse von Hydro-CH2018 werden voraussichtlich 2020 ver\u00f6ffentlicht.</p><p>Eine Umfrage im Rahmen der Landesversorgungsgesetzgebung zum Thema Wasserversorgung im Jahr 2016 ergab, dass die Versorgungssicherheit mehrheitlich gut ist und notwendige Vorkehrungen zur Vermeidung von Notlagen getroffen werden. Zurzeit erhebt das Bafu den Stand des Schutzes von Grundwasserfassungen von \u00f6ffentlichem Interesse. Dabei werden auch allf\u00e4llige Hinderungsgr\u00fcnde bei der Umsetzung der Gesetzgebung, wie z. B. Nutzungskonflikte, betrachtet.</p><p>Auf internationaler Ebene hat die Schweiz das f\u00fcr die Region der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen f\u00fcr Europa (Unece) entwickelte \u00dcbereinkommen von 1992 zum Schutz und zur Nutzung grenz\u00fcberschreitender Wasserl\u00e4ufe und internationaler Seen ratifiziert. Das Wasser- und Gesundheitsprotokoll, das sich aus dieser Konvention ergibt und 2006 vom Bundesparlament verabschiedet wurde, beinhaltet die nachhaltige Optimierung der Wasserwirtschaft zur Vermeidung wasserbedingter Krankheiten. Dieses Protokoll verlangt im Einklang mit dem Ziel 6 der Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDG), dass die Fortschritte der Schweiz in einem alle drei Jahre ver\u00f6ffentlichten Situationsbericht dargestellt werden.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates stehen gen\u00fcgend aktuelle Grundlagen zur Wasserversorgungssicherheit und zum Wassermanagement zur Verf\u00fcgung. Er sieht deshalb keine Notwendigkeit, einen weiteren Grundlagenbericht zu erarbeiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534291200000)\/","SubmittedBy":"Rieder Beat","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1685923200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810200167)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}