{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183632,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183632,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3632","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Den Erwerb der Nationalsprachen in der Berufsbildung st\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Aktionsplan zur St\u00e4rkung des Sprachenerwerbs der Nationalsprachen in der Berufsbildung (Erstausbildung) aufzustellen. Der Plan muss sich auf den Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Bulliard 14.4258 st\u00fctzen und muss als Ziel haben, die Anzahl Lernenden zu erh\u00f6hen, die w\u00e4hrend der beruflichen Erstausbildung ihre Sprachkenntnisse verbessern. Der Bundesrat soll insbesondere den Abschluss von Sprachdiplomen parallel zum EFZ f\u00f6rdern, eine verst\u00e4rkte F\u00f6rderung von Sprachaust\u00e4uschen und Bildungsmobilit\u00e4t garantieren sowie das Modell der mehrsprachigen eidgen\u00f6ssischen Maturit\u00e4t weiterentwickeln. Er wird seinen Aktionsplan in die n\u00e4chste Botschaft zur F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation und in die n\u00e4chste Botschaft zur F\u00f6rderung der Kultur integrieren, in Ber\u00fccksichtigung der Partnerschaft der Berufsbildung.</p>","ReasonText":"<p>In der heutigen internationalisierten Arbeitswelt werden Fremdsprachenkenntnisse in vielen Berufen immer wichtiger. Diesem Umstand muss die Berufsbildung Rechnung tragen. Die Fremdsprachenf\u00f6rderung, insbesondere der Nationalsprachen, muss ein zentraler Bestandteil der beruflichen Grundbildung werden.</p><p>In seinem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Bulliard 14.4258 erl\u00e4uterte der Bundesrat verschiedene M\u00f6glichkeiten, den Sprachenerwerb der Nationalsprachen in der Berufsbildung zu st\u00e4rken. Er gab sich als Ziel, die Anzahl Lernenden zu erh\u00f6hen, die w\u00e4hrend der beruflichen Erstausbildung ihre Sprachkenntnisse verbessern. Der Bundesrat empfiehlt unter anderem, internationale Sprachdiplome, die parallel zum EFZ abgeschlossen werden k\u00f6nnen, zu f\u00f6rdern, die Sprachbildung in den Lehrbetrieben zu intensivieren, die Austausch- und Mobilit\u00e4tsaktivit\u00e4ten zu f\u00f6rdern und die mehrsprachige Berufsmaturit\u00e4t auszuweiten. Im Bereich der Nachweise empfiehlt der Bundesrat, die Systematik der Abschlussdokumentation besser zu beachten und durch allgemeing\u00fcltige Niveaueinteilungen die Aussagekraft der Sprachdiplome zu st\u00e4rken.</p><p>Infolge dieses Berichtes wird der Bundesrat beauftragt, einen Aktionsplan zur St\u00e4rkung des Sprachenerwerbs der Nationalsprachen in der Berufsbildung (Erstausbildung) aufzustellen. Er wird seinen Aktionsplan in die n\u00e4chste BFI-Botschaft und in die n\u00e4chste Kulturbotschaft integrieren, in Ber\u00fccksichtigung der Partnerschaft der Berufsbildung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat misst der Fremdsprachenf\u00f6rderung in der beruflichen Grundbildung hohe Relevanz zu. Er teilt die Ansicht der Motion\u00e4rin, dass der Fremdsprachenerwerb in unserer internationalisierten Arbeitswelt mit geeigneten Massnahmen zu f\u00f6rdern ist.</p><p>Mit Bezug auf den Bericht zur Erf\u00fcllung des Postulates Bulliard 14.4258 kommt der Bundesrat zum Schluss, dass das verbundpartnerschaftlich organisierte Berufsbildungssystem auf gutem Weg ist und die n\u00f6tigen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um den Fremdsprachenerwerb in der beruflichen Grundbildung langfristig und bedarfsorientiert voranzutreiben. Dies gelingt am besten im Rahmen der bew\u00e4hrten Verantwortlichkeiten in der Verbundpartnerschaft.</p><p>Dabei sind nicht nur die Landessprachen angemessen zu ber\u00fccksichtigen. Der Fremdsprachenerwerb muss generell - gem\u00e4ss den berufsspezifischen Bed\u00fcrfnissen und im Sinne des lebenslangen Lernens - weiter gest\u00e4rkt werden.</p><p>Die Verbundpartner haben den Bedarf erkannt und in den vergangenen Jahren entsprechende Anstrengungen unternommen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die Verankerung von obligatorischem Fremdsprachenerwerb in den Bildungsverordnungen, die F\u00f6rderung des bilingualen Unterrichts, die F\u00f6rderung der mehrsprachigen Berufsmaturit\u00e4t sowie von Sprachkursen und -austauschen. Wie im Bericht zum erw\u00e4hnten Postulat aufgezeigt, hat das SBFI in den vergangenen f\u00fcnf Jahren Projekte zur F\u00f6rderung von Fremdsprachenkompetenzen und Mobilit\u00e4t mit \u00fcber 1,6 Millionen Franken unterst\u00fctzt.</p><p>Im Sinne desselben Berichtes planen Bund und Kantone weitere Aktionen, um dem Anliegen der Motion\u00e4rin auch in Zukunft Rechnung zu tragen. Ende 2017 wurde die gemeinsame Strategie \"Austausch und Mobilit\u00e4t\" durch die zust\u00e4ndigen Vorsteher des Eidgen\u00f6ssischen Departementes des Innern und des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren verabschiedet, welche unter anderem auf die Verbesserung der Sprachkenntnisse auf nationaler und internationaler Ebene zielt. Die Strategie soll dazu beitragen, dass Austausch und Mobilit\u00e4t selbstverst\u00e4ndliche Teile von Bildungs- und Arbeitsbiografien sowie von ausserschulischen Aktivit\u00e4ten werden. Zur Umsetzung der Strategie werden im Hinblick auf die entsprechenden Botschaften (unter anderem Kulturbotschaft 2021-2024) Massnahmen gepr\u00fcft. Zudem eruieren das SBFI und die Agentur Movetia zurzeit F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, um den nationalen Austausch in der Berufsbildung verst\u00e4rkt zu unterst\u00fctzen.</p><p>Des Weiteren ist auf das Leitbild Berufsbildung 2030 hinzuweisen. Damit die jungen Berufsleute auch in Zukunft bestm\u00f6glich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind, ist der optimale Kompetenzenmix entscheidend. Der Erwerb von Fremdsprachen ist ein wichtiger, aber nicht der einzige Kompetenzbereich f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Herausforderungen (bspw. Digitalisierung). Die Verbundpartner waren sich stets einig, bei der Lancierung von Massnahmen die Bedarfsorientierung in den Vordergrund zu stellen. Dazu dient die gesamtheitliche Betrachtung im Rahmen der Umsetzung des Leitbilds Berufsbildung 2030.</p><p>Der Bundesrat begr\u00fcsst den Grundgedanken der Motion. Er ist jedoch der Auffassung, dass die St\u00e4rkung des Fremdsprachenerwerbs wie bisher aus einer gesamtheitlichen Perspektive und bedarfsorientiert anzugehen ist. Zudem hat der Bund bereits entsprechende Strategien und Massnahmen verbundpartnerschaftlich definiert, lanciert und weitere geplant. Ein zus\u00e4tzlicher Aktionsplan ist daher nicht erforderlich und w\u00fcrde die Verfahren unn\u00f6tig verkomplizieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514749617)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Kultur"}}