{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183635,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183635,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3635","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Konzept zur durchgehenden Qualifizierung im Bereich der Digitalisierung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Auslegeordnung zu pr\u00e4sentieren zum Stand der Aus- und Weiterbildung im Bereich der informatischen Bildung und zu den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Der Bericht soll aufzeigen, welche Anstrengungen der Kantone, Berufsverb\u00e4nde, Hochschulen und Organisationen der Arbeitswelt sich als besonders effizient erweisen und auf welchen Stufen und in welchen Feldern (Branchen, Kompetenzen) Defizite bestehen.</p><p>Basierend auf dieser Auslegeordnung soll der Bundesrat in einem Konzept aufzeigen, wie er die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit der Schulabg\u00e4nger und der Arbeitnehmenden sicherstellen will. Das Konzept soll aufzeigen, welche Bildungsangebote auf welcher Stufe angestossen respektive gef\u00f6rdert werden sollen.</p><p>Im Weiteren soll aufgezeigt werden, mit welchen sozialpolitischen Instrumenten der Dequalifizierung von Arbeitnehmenden unterst\u00fctzend begegnet werden kann. Es soll aufgezeigt werden, wie Arbeitnehmende, Unternehmen und Staat gemeinsam daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass anstelle der Erh\u00f6hung der Drittstaatenkontingente gen\u00fcgend inl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stehen.</p>","ReasonText":"<p>Die Arbeitswelt ver\u00e4ndert sich grundlegender und schneller als je zuvor. Das erfordert auch eine rasche Anpassung des Bildungssystems, und zwar auf allen Stufen von der Primarschule bis zur Weiterbildung f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende. Damit ist auch gegeben, dass die Ver\u00e4nderung des Bildungssystems nicht an einzelne Player delegiert werden kann, sondern im Verbund s\u00e4mtlicher Stakeholder erfolgen muss.</p><p>Die Finanz- und erst recht die gesetzgeberischen Mechanismen auf allen Staatsebenen sind dem Tempo der Ver\u00e4nderung nicht gewachsen. Im Vierjahresturnus der BFI-Botschaft sind Zusatz- und Nachtragskredite unumg\u00e4nglich, will man auf die Herausforderungen ad\u00e4quat reagieren. Ebenso zeigt sich, dass die Entwicklung und/oder Anpassung von Ausbildungsg\u00e4ngen im f\u00f6deralistischen und partizipatorischen System viel zu lange dauert, um auf die rasante Entwicklung antworten zu k\u00f6nnen.</p><p>Als Antwort darauf ist zwingend ein Konzept zu entwickeln, welches eine gemeinsame Steuerung auf den verschiedenen Staatsebenen, eine B\u00fcndelung der Aktivit\u00e4ten und gezielte Massnahmen vorsieht. Bestandteil dieses Konzepts muss auch die Frage nach der Finanzierung der Massnahmen sein, sowohl von staatlicher Seite (z. B. Anstossfinanzierung \u00fcber vier Jahre) wie auch vonseiten der Sozialpartner (z. B. Bildungscheck).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit dem Postulanten darin einig, dass die Digitalisierung Wirtschaft und Arbeitswelt rasant ver\u00e4ndert. Die Anforderungen an Arbeitnehmende \u00e4ndern sich aufgrund der raschen Entwicklung der Informationstechnologie schnell.</p><p>Deswegen hat der Bundesrat - basierend auf seiner Strategie Digitale Schweiz (April 2016) und dem Bericht \"Rahmenbedingungen der digitalen Wirtschaft\" (Januar 2017) - das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) damit beauftragt, die Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz vertiefter zu untersuchen.</p><p>Im Juli 2017 hat das WBF den Bericht \"Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz\" publiziert. Aus dieser Auslegeordnung geht hervor, dass die Bereiche Bildung und Forschung im Hinblick auf die gestiegene Bedeutung der Digitalisierung bereits reagiert haben und die Schweiz grunds\u00e4tzlich eine gute Position aufweist. Nichtsdestotrotz stellt die Digitalisierung den Bildungs- und Forschungsbereich weiterhin vor grosse Herausforderungen.</p><p>F\u00fcr den Umgang mit diesen Herausforderungen leitet der Bericht Aktionsfelder und Massnahmen ab. Im Bildungsbereich ist eine verst\u00e4rkte F\u00f6rderung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) vorgesehen. Ein weiteres Aktionsfeld ist die Flexibilisierung der Berufsbildung, sodass Bildungsangebote rascher an neue Entwicklungen angepasst werden k\u00f6nnen. In der Weiterbildung geht es darum, dass die Besch\u00e4ftigten den digitalen Anforderungen der Arbeitswelt gewachsen sind. Eine hohe Bedeutung kommt ausserdem der stufen\u00fcbergreifenden, auf das Gesamtsystem ausgerichteten Koordination von Bund und Kantonen zu.</p><p>Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt im Rahmen bereits bestehender gesetzlicher Grundlagen des Bundes und st\u00fctzt sich auf etablierte F\u00f6rderinstrumente. Ein Grossteil der f\u00fcr die Umsetzung erforderlichen Investitionen kann durch thematische Priorisierung innerhalb bestehender F\u00f6rderinstrumente des Bundes get\u00e4tigt werden. Im Hinblick auf eine rasche und vollst\u00e4ndige Umsetzung der Massnahmen hat der Bundesrat im April 2018 zudem Zusatzmittel von \u00fcber 60 Millionen Franken im Voranschlag 2019 sowie im Finanzplanjahr 2020 vorgesehen. Allf\u00e4lliger weiterer Mittelbedarf kann im Rahmen der kommenden BFI-Botschaft 2021-2024 beantragt werden.</p><p>Mit dem F\u00f6rderschwerpunkt \"Grundkompetenzen am Arbeitsplatz\" hat der Bund ein sozialpolitisches Instrument geschaffen, welches Betriebe dabei unterst\u00fctzt, ihre Mitarbeitenden auf k\u00fcnftige Arbeitsplatzherausforderungen vorzubereiten, und einer Dequalifizierung vorbeugt.</p><p>Zudem hat sich der Bundesrat durch die \u00dcberf\u00fchrung der Fachkr\u00e4fte-Initiative in die ordentliche Politik ab 2019 dazu bekannt, weiter in inl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte zu investieren. Die Qualifizierung der Arbeitskr\u00e4fte entlang den Bed\u00fcrfnissen eines sich wandelnden Arbeitsmarkts bleibt dabei ein zentrales Handlungsfeld von Bund, Kantonen und Sozialpartnern.</p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass der Bericht \"Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz\" die vom Postulanten geforderte Auslegeordnung wie auch das Konzept zur Umsetzung beinhaltet und das Postulat damit erf\u00fcllt ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1536105600000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514660593)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}