{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183637,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183637,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3637","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Beantwortung der Fragen im WBK-Postulat \"Studie \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz\"","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wurden Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nde im Futter von Nutztieren gefunden? Wenn ja, in welchem Ausmass?</p><p>2. Wurden Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nde im Urin und im Gewebe von Nutztieren gefunden, welche das untersuchte Futter gefressen haben?</p><p>3. Wurden Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nde in repr\u00e4sentativen Urinproben der Land- wie auch der Stadtbev\u00f6lkerung w\u00e4hrend und nach der Pflanzenbehandlung mit Glyphosatprodukten gefunden? Wenn ja, in welchem Ausmass?</p><p>4. K\u00f6nnen Sie uns bitte einen \u00dcberblick \u00fcber den privaten und gewerblichen Absatz und Einsatz von Glyphosat in der Schweiz geben?</p><p>5. Kennen Sie allf\u00e4llige M\u00f6glichkeiten, das Unkraut mit anderen Mitteln als mit Glyphosat zu bek\u00e4mpfen? Wenn ja, welche?</p>","ReasonText":"<p>Die Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und das Parlament haben im Jahr 2015 ein Postulat f\u00fcr eine Studie \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz \u00fcberwiesen (15.4084). Der Postulatsbericht liegt vor, beantwortet jedoch nur die erste Frage. Die Begr\u00fcndung f\u00fcr diese Interpellation ist die gleiche, wie sie auch die WBK beigef\u00fcgt hatte:</p><p>Die Internationale Agentur f\u00fcr Krebsforschung hat Glyphosat als potenziellen Krebserreger eingestuft. Viele internationale Studien best\u00e4tigen, dass Glyphosat grosse Auswirkungen auf Mensch und Tier haben k\u00f6nnte. Auch die Schweizer Bev\u00f6lkerung w\u00e4re betroffen, und es ist nichts als angebracht, zumindest eine gute Datengrundlage zu haben. Die Informationen, die heute vorliegen, reichen bei Weitem nicht aus. Wir brauchen eine gute Datengrundlage, Informationen und Wissen \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat. Der Bundesrat wird gebeten, den Auftrag der WBK zu erf\u00fcllen und die fehlenden Antworten zu liefern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat in seinem Bericht zur Erf\u00fcllung des Postulates 15.4084 (Studie \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz, publiziert am 9. Mai 2018, www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Lebensmittelsicherheit &gt; Stoffe im Fokus &gt; Glyphosat) aufgezeigt, dass die Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nde in Lebensmitteln extrem tief sind und um ein Vielfaches unter den gesetzlichen H\u00f6chstwerten liegen. Die Gesundheit von Mensch und Tier ist nicht gef\u00e4hrdet.</p><p>1. Agroscope f\u00fchrt im Rahmen der Futtermittelkontrollen regelm\u00e4ssig Analysen auf Pflanzenschutzmittelr\u00fcckst\u00e4nde durch. Die Kontrollen werden ausgehend vom R\u00fcckstandsrisiko vorgenommen. Bei den zwischen 2017 und 2018 durchgef\u00fchrten Analysen wiesen 82 Prozent der Proben keine Glyphosatspuren auf. Der gemessene H\u00f6chstgehalt belief sich auf 0,75 Milligramm pro Kilogramm. Das ist 27-mal weniger als der zul\u00e4ssige Grenzwert von 20 Milligramm pro Kilogramm. Es ist zu beachten, dass in der Schweiz Pflanzen, die als Lebens- oder Futtermittel verwendet werden, direkt vor der Ernte nicht mehr behandelt werden d\u00fcrfen. Diese Einschr\u00e4nkung hat zur Folge, dass die R\u00fcckstandsgehalte in der Schweiz bis zu 100-mal tiefer sind als in L\u00e4ndern wie den USA, die Glyphosat sehr intensiv einsetzen.</p><p>2. Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (Efsa) hat k\u00fcrzlich einen Bericht \u00fcber die Auswirkungen von Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nden im Futter auf die Gesundheit von Tieren publiziert. Sie kam zum Schluss, dass sogar Glyphosatkonzentrationen in der H\u00f6he von einigen hundert Milligramm pro Kilogramm Futter keinen Einfluss auf die Gesundheit der Tiere haben (Evaluation of the impact of glyphosate and its residues in feed on animal health, EFSA journal 2018; 16 (5):5283). Bei Rindern wird Glyphosat nicht metabolisiert: Ein grosser Teil davon wird \u00fcber den Kot (61 Prozent) oder indirekt \u00fcber den Urin (8 Prozent) ausgeschieden. Der Rest wird von der mikrobiellen Flora des Pansens abgebaut. Die Efsa ist der Ansicht, dass die nachgewiesenen H\u00f6chstkonzentrationen keine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit der Tiere darstellen. In 77 Prozent der in der Schweiz analysierten Fleischerzeugnisse ist kein Glyphosat nachweisbar. Die verbleibenden Proben weisen eine durchschnittliche Konzentration von weniger als 0,001 Milligramm pro Kilogramm auf. In der Milch sind ebenfalls keine Glyphosatspuren nachweisbar.</p><p>3. In mehreren publizierten Studien wurde die Glyphosatkonzentration in Urinproben der Stadt- und Landbev\u00f6lkerung in Europa oder Nordamerika bestimmt. Die Konzentrationen waren jeweils tief (zwischen 0,0005 und 0,0015 Milligramm pro Liter) und lassen auf gesundheitlich unbedenkliche Expositionen \u00fcber die Ern\u00e4hrung oder Anwendung schliessen. Im obengenannten Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates 15.4084 konnte dargelegt werden, dass f\u00fcr die Schweiz \u00e4hnliche Werte zu erwarten sind. Zudem hat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit im Rahmen eines Humanbiomonitoring-Projekts zur Exposition gegen\u00fcber chemischen Stoffen 2017 eine Pilotstudie begonnen, welche auch Glyphosat im Urin misst. Die Resultate sollen 2020 vorliegen und werden anschliessend ver\u00f6ffentlicht.</p><p>4. Die Daten zu den in der Schweiz vertriebenen Glyphosatmengen erlauben keine Aussagen \u00fcber den Einsatzbereich dieses Produkts. Im Jahr 2016 wurden 204 Tonnen verkauft, was im Vergleich zu 2013 mit 308 Tonnen ein deutlicher R\u00fcckgang ist. Im Rahmen des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel wird 2018 eine Liste der Produkte f\u00fcr nichtberufsm\u00e4ssige Verwender erstellt. Auf der Grundlage der Daten \u00fcber den Verkauf dieser Produkte (die sich von jenen f\u00fcr den berufsm\u00e4ssigen Einsatz unterscheiden) wird es m\u00f6glich sein, den Anteil der nichtberufsm\u00e4ssig verwendeten Produkte auszuscheiden.</p><p>5. Der Bundesrat hat die Annahme des Postulates Thorens Goumaz 17.4059 beantragt, mit dem er aufgefordert wird, im Dialog mit den betroffenen Kreisen zu pr\u00fcfen, inwiefern ein schrittweiser Ausstieg aus der Verwendung von Glyphosat zweckm\u00e4ssig w\u00e4re. Das Postulat verlangt ausserdem, Chancen, Risiken und Alternativen zur Verwendung von Glyphosat im Hinblick auf ihr Potenzial und ihre technischen, \u00f6kologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen aufzuzeigen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514698007)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}