{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183664,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183664,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3664","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Digitalisierung auch im Gesundheitswesen. S\u00e4mtliche Rechnungen sollen elektronisch zu den Krankenversicherern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine \u00c4nderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) zu unterbreiten, welche vorsieht, dass s\u00e4mtliche Leistungsabrechnungen, namentlich jene der \u00c4rzte, Spit\u00e4ler, Labors, Physiotherapeuten, Spitex und Apotheken, elektronisch zu den Krankenversicherungen gelangen.</p>","ReasonText":"<p>Die Kosten im Gesundheitswesen steigen stetig an. Deshalb sind s\u00e4mtliche Massnahmen zu ergreifen, um unn\u00fctze Kosten zu vermeiden. Zurzeit kommt ein erheblicher Teil (zirka 30 Prozent) der Rechnungen bei den Krankenversicherungen als Papierrechnung und nicht in elektronischer Form an. Das hat insbesondere mit dem System des Tiers garant zu tun, wo der Leistungserbringer die Rechnung zuerst in gedruckter Form an den Versicherten schickt. Der Umstand, dass nicht s\u00e4mtliche Rechnungen elektronisch bei den Krankenversicherungen ankommen, ist aus zwei Gr\u00fcnden suboptimal: Einerseits wird so die effiziente Rechnungskontrolle erschwert, und andererseits entstehen dadurch unn\u00f6tige administrative Kosten. So m\u00fcssen s\u00e4mtliche gedruckten Rechnungen eingescannt werden, damit diese von den Versicherungen kontrolliert werden k\u00f6nnen. Das verursacht administrative Kosten in Millionenh\u00f6he, und die Kontrolle der Rechnungen wird dadurch erschwert und verteuert. Insgesamt f\u00fchrt die mangelnde elektronische Rechnungs\u00fcbermittlung zu einer unn\u00f6tigen, zus\u00e4tzlichen Belastung der Pr\u00e4mienzahlenden.</p><p>Am System Tiers payant und Tiers garant ist nichts zu \u00e4ndern. Es geht lediglich darum, dass die Digitalisierung vollzogen und die L\u00fccke zu den Krankenversicherungen geschlossen wird. Die Versicherten k\u00f6nnen noch immer zwischen Versicherungsmodellen w\u00e4hlen, bei denen sie zuerst die Rechnung vom Leistungserbringer erhalten und sie dann von der Versicherung verg\u00fcten lassen. Beim System Tiers garant muss der Leistungserbringer der Krankenversicherung aber parallel zur Rechnung an die Versicherten eine elektronische Rechnungskopie zustellen. Mit einer Freigabe der Rechnung fordert der Versicherte die Versicherung auf, die bereits digital vorliegende Rechnung zu bezahlen und entsprechend abzurechnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat unterst\u00fctzt das Anliegen des Motion\u00e4rs, dass die Leistungserbringer ihre Rechnungen k\u00fcnftig elektronisch \u00fcbermitteln. Wie auch in der Antwort auf die Motion Buffat 18.3513, \"KVG. Dank der Digitalisierung die Effizienz steigern und die Kosten reduzieren\", ausgef\u00fchrt, geht der Bundesrat sogar davon aus, dass die \u00dcbermittlung der Rechnung nicht nur per Scan, sondern in einer strukturierten Form mittels einer Plattform an die Krankenversicherer erfolgen soll. Eine digitale Abrechnung wird auch bereits in der Motion Brand 17.4270, \"KVG. Transparenz bei der Leistungsabrechnung nach Tarmed\", erw\u00e4hnt, deren Annahme der Bundesrat beantragt hat. Die ausschliesslich elektronische Rechnungs\u00fcbermittlung ist im Zeitalter der Digitalisierung grunds\u00e4tzlich berechtigt. Zudem d\u00fcrfte damit der Verwaltungsaufwand der Krankenversicherer vermindert werden.</p><p>Der Bundesrat weist jedoch darauf hin, dass die Pflicht zur elektronischen \u00dcbermittlung der Rechnungen nicht auf die Versicherten ausgedehnt werden darf. Diese sollen nach wie vor die M\u00f6glichkeit haben, Papierrechnungen per Post einzusenden oder die in der Begr\u00fcndung erw\u00e4hnte Freigabe der bereits bezahlten Rechnungen im Tiers garant m\u00fcndlich oder schriftlich per Brief zu kommunizieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1536883200000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718275943000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1718362357913)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}