{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183671,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183671,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3671","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auswirkungen der Personenfreiz\u00fcgigkeit auf die Erwerbslosigkeit von Personen \u00fcber 50 Jahre","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Statistik zeigt, dass Menschen ab dem 50. Altersjahr ein erh\u00f6htes Sozialleistungsrisiko aufweisen. Dies ist aber erst seit wenigen Jahren so - etwa seit 2008 die \u00dcbergangsbestimmungen zur Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU ausgelaufen sind. Gefragt wird hier nach dem (mutmasslich unfreiwilligen) Stellenverlust und nach den Auswirkungen auf Entwicklungen in der Invalidenversicherung inklusive Erg\u00e4nzungsleistungen, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Fr\u00fchpensionierungen inklusive Auszahlung der Pensionskasse, Auswanderungen, Verm\u00f6gensverbrauch, Verkauf von Liegenschaften usw. </p><p>1. Wie viele \u00fcber 50-J\u00e4hrige haben in den Jahren 2000 bis 2007 ihre Arbeitsstelle ohne Anschlussstelle verloren?</p><p>2. Wie viele Personen \u00fcber 50 Jahre haben 2008 bis 2017 ihre Arbeitsstelle ohne Anschlussstelle verloren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Betroffenheit von \u00e4lteren Personen von unfreiwilligem Stellenverlust l\u00e4sst sich am besten anhand der Zahl der neuer\u00f6ffneten Rahmenfristen zum Bezug von Arbeitslosenentsch\u00e4digung absch\u00e4tzen. Gem\u00e4ss einer Auswertung des Seco er\u00f6ffneten zwischen 2001 und 2007 pro Jahr im Durchschnitt 24 152 Personen ab 50 Jahren eine solche Rahmenfrist. Zwischen 2008 und 2017 waren es im Durchschnitt 30 478.</p><p>Die absolute Zunahme bei der Anzahl neuer Rahmenfristen l\u00e4sst sich vorwiegend mit der Zunahme an Erwerbspersonen in dieser Altersgruppe erkl\u00e4ren. F\u00fcr Erwerbspersonen im Alter von 50 bis 64 Jahren lag das durchschnittliche j\u00e4hrliche Risiko, eine Rahmenfrist bei der ALV er\u00f6ffnen zu m\u00fcssen, in den Jahren 2001 bis 2007 bei 2,4 Prozent. In den Jahren 2008 bis 2017 lag es mit 2,5 Prozent nur sehr leicht dar\u00fcber. F\u00fcr 25- bis 49-j\u00e4hrige Personen lagen die entsprechenden Werte bei 3,9 Prozent bzw. 4,0 Prozent.</p><p>Der leichte Anstieg im Risiko eines ALV-Leistungsbezugs bei Personen ab 50 Jahren ist damit nicht aussergew\u00f6hnlich und mit der schwierigen Wirtschaftslage nach 2008 zu erkl\u00e4ren.</p><p>Ihr Arbeitslosenrisiko blieb mit 2,5 Prozent auch in der Periode 2008-2017 deutlich unter jenem der 25- bis 49-J\u00e4hrigen mit 4,0 Prozent. Auswirkungen der Personenfreiz\u00fcgigkeit sind in diesen Entwicklungen nicht zu erkennen. Auch der neueste Bericht des Observatoriums zum Freiz\u00fcgigkeitsabkommen best\u00e4tigt im \u00dcbrigen, dass bei der einheimischen Bev\u00f6lkerung \u00fcber die letzten Jahre - trotz starker Zuwanderung in den Arbeitsmarkt - keine Verschlechterung der Arbeitsmarktintegration und auch keine mit der Zuwanderung verbundene Zunahme beim Bezug der genannten Sozialleistungen bei der einheimischen Bev\u00f6lkerung festzustellen war.</p><p>Der Bundesrat f\u00f6rdert mit seiner Arbeitsmarktpolitik eine hohe Erwerbsintegration bis ins Pensionsalter und wenn m\u00f6glich sogar dar\u00fcber hinaus. Im Rahmen der Fachkr\u00e4fte-Initiative setzt der Bund sich zusammen mit allen beteiligten Akteuren f\u00fcr dieses Ziel ein. Wie aus Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik hervorgeht, nahm die Erwerbsbeteiligung der Personen ab 55 Jahren \u00fcber die letzten sieben Jahre zu, w\u00e4hrend die Fr\u00fchpensionierungsquote zwischen 2012 und 2015 abnahm. \u00c4ltere Erwerbspersonen haben ein unterdurchschnittlich hohes Risiko, arbeitslos zu werden. Einmal arbeitslos geworden, brauchen sie jedoch im Durchschnitt l\u00e4nger, bis sie wieder eine Stelle finden. Die Instrumente der Arbeitslosenversicherung nehmen auf die gr\u00f6sseren Schwierigkeiten \u00e4lterer Stellensuchender R\u00fccksicht und sind auf deren rasche und dauerhafte Reintegration ausgerichtet. An der vierten nationalen Konferenz zum Thema \u00e4ltere Arbeitnehmende haben Bund, Kantone und Sozialpartner zudem die Absicht ge\u00e4ussert, nach L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen gegen Probleme zu suchen, die durch drohende Aussteuerungen von \u00e4lteren Arbeitslosen entstehen k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1535500800000)\/","SubmittedBy":"Steinemann Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|28|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690515290487)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}