{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183699,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183699,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3699","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schliessung von Bahnschaltern. Abbaustrategie der SBB?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Strategie der SBB hinsichtlich ihrer Marktpr\u00e4senz zu erl\u00e4utern und folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Verkaufsstellen beabsichtigen die SBB 2019 und in den folgenden Jahren zu schliessen?</p><p>2. Nach welchen Kriterien bestimmen die SBB, welche Verkaufsstellen geschlossen werden sollen?</p><p>3. Sind die Werbekampagnen, die die Nutzerinnen und Nutzer zur Website der SBB und zu deren App f\u00fcr das Smartphone hinlenken, Teil einer Logik, die Dienstleistungen am Schalter abzubauen?</p><p>4. Haben die SBB eine immer intensivere Nutzung von Selbstbedienungskan\u00e4len zum Ziel, dies mit der Folge, dass im Dienstleistungsbereich Personal abgebaut wird?</p><p>5. Geh\u00f6rt ein pers\u00f6nlicher Kundenservice im gesamten Einzugsgebiet nicht zum Service-public-Auftrag der SBB? Steht die Schliessung von Verkaufsstellen und Schaltern nicht im Widerspruch dazu?</p>","ReasonText":"<p>Die SBB haben k\u00fcrzlich mitgeteilt, dass sie eine ganze Reihe von Verkaufsstellen zu schliessen beabsichtigen (am 1. Juli 2018: Flughafen Basel, Turgi, Z\u00fcrich Tiefenbrunnen, St-Maurice und K\u00fcssnacht am Rigi; am 1. Oktober 2018: Erlenbach/ZH, Renens EPFL und M\u00fcnchenbuchsee). Die Verkaufsstelle in Pal\u00e9zieux, deren Schliessung ebenfalls auf den 1. Oktober 2018 vorgesehen war, soll von den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) \u00fcbernommen werden, deren Interesse die Schliessungsabsicht der SBB schwer nachvollziehbar macht. Es sind verschiedene Werbekampagnen festzustellen, die die Bev\u00f6lkerung dazu anregen sollen, statt an den Bahnschalter zu gehen, die App der SBB auf dem Smartphone zu nutzen oder deren Website aufzusuchen. Am Bahnschalter gekaufte internationale Billette werden, anders als die online gekauften, mit einem Zuschlag belegt. Die neuen Technologien bieten zwar M\u00f6glichkeiten, die gepackt werden sollen. Aber diese Entwicklung soll behutsam vonstattengehen, und es gilt, eine Entmenschlichung und ein Gef\u00fchl von Verlorenheit oder gar Unsicherheit zu vermeiden, die eine Schliessung von Verkaufsstellen mit sich bringen w\u00fcrde. </p><p>Beratung, Information, Dienstleistungen nach dem Verkauf und Reservationen sind Aufgaben, die sich aus dem Service-public-Auftrag der SBB ergeben. Und die Bahnschalter erm\u00f6glichen die Erf\u00fcllung dieser Aufgaben im notwendigen pers\u00f6nlichen Kontakt. Wenn eine Strategie der Schliessung von Verkaufsstellen, wie sie die Post augenscheinlich bereits verfolgt, tats\u00e4chlich auch bei den SBB umgesetzt wird, sollte dies klar kommuniziert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Eignerstrategie des Bundesrates enth\u00e4lt keine spezifischen Vorgaben bez\u00fcglich Anzahl und \u00f6rtlicher Verteilung der bedienten SBB-Verkaufsstellen. Die konkrete Festlegung des Verkaufsstellen-Angebots ist eine operative Aufgabe der SBB, auf welche der Bundesrat keinen Einfluss nimmt. Die SBB \u00fcberpr\u00fcfen das bediente Vertriebsstellennetz seit einiger Zeit j\u00e4hrlich. Es besteht keine generelle oder mehrj\u00e4hrige Planungs\u00fcbersicht \u00fcber dessen Entwicklung.</p><p>2. Bei der Festlegung des Verkaufsstellen-Angebots haben die SBB keine starren und fixen Kriterien. Die Situation wird spezifisch im Kontext der \u00f6rtlichen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen gepr\u00fcft. Hauptgrund f\u00fcr die Umwandlung von bedienten in selbstbediente Bahnh\u00f6fe ist das ver\u00e4nderte Kundenverhalten und die damit einhergehende sinkende Nachfrage bei den bedienten Schaltern vor Ort. Aber auch \u00dcberlegungen wie die Distanz zum n\u00e4chsten bedienten Bahnhof, der Umfang der bereits vorhandenen Nutzung der selbstbedienten Verkaufskan\u00e4le, m\u00f6gliche Nebenertr\u00e4ge und die Arbeitsplatzsituation f\u00fcr die Mitarbeitenden werden bei der Beurteilung ber\u00fccksichtigt.</p><p>3. Die Kundenbed\u00fcrfnisse und die technischen M\u00f6glichkeiten haben sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert. Deshalb entwickeln die Transportunternehmen die selbstbedienten Verkaufskan\u00e4le laufend weiter. Bereits werden \u00fcber 84 Prozent der SBB-Billette online, mit der SBB-Mobile-App oder am Automaten bezogen. Die SBB rechnen damit, dass dieser Wert bis 2023 auf 90 Prozent steigt. Mit der Werbekampagne haben die SBB auf die Vorteile und die Einfachheit des Ticketkaufs \u00fcber SBB-Mobile aufmerksam gemacht.</p><p>4. Der pers\u00f6nliche Kontakt und die pers\u00f6nliche Beratung bleiben ein zentrales und wichtiges Element - sei dies unterwegs durch Zugsbegleiter, am Schalter, telefonisch oder via Chat mit dem Kundencenter in Brig. Der Fokus am Schalter liegt verst\u00e4rkt auf Beratung und Betreuung sowie beim Service apr\u00e8s-vente. F\u00fcr Kundinnen und Kunden, die von der Umwandlung einer bedienten Station in eine Station mit Selbstbedienung betroffen sind, bieten die SBB verschiedene M\u00f6glichkeiten an, um sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. So bieten Mitarbeitende der SBB spezifische Schulungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung an. Darin werden der Umgang und die Nutzung der selbstbedienten Kan\u00e4le vermittelt.</p><p>Weitere Unterst\u00fctzung wird zusammen mit Partnerorganisationen wie Rundum-Mobil, Pro Senectute, der Swisscom Academy oder im SBB-Schul- und -Erlebniszug angeboten. Das ganze Jahr hindurch finden verschiedene Schulungen in der gesamten Schweiz statt. Darin enthalten ist auch das Thema der selbstbedienten Kan\u00e4le. Zudem steht seit Juni 2017 ein Online-Reservierungstool (<a href=\"https://www.sbb.ch/de/bahnhof-services/bahnhoefe/produkte/terminbuchungen.html?tracking-marketingurl=termin\">sbb.ch/termin</a>) f\u00fcr die Digitalberatung in 50 Reisezentren zur Verf\u00fcgung. Kundinnen und Kunden k\u00f6nnen so einen kostenlosen Beratungstermin reservieren. Dabei werden sie z. B. bei der Registrierung auf sbb.ch unterst\u00fctzt, sie erfahren, wie man auf dem Handy oder dem Computer den Fahrplan abfragen kann, und bekommen auch Antworten auf alle \u00fcbrigen Fragen rund um die Nutzung der digitalen Kan\u00e4le.</p><p>Bei Problemen am Billettautomaten hilft die Gratis-Helpline weiter. Unter der Nummer 0800 11 44 77 (24 Stunden/7 Tage, in vier Sprachen: D, F, I, E) unterst\u00fctzen SBB-Mitarbeitende im SBB Contact Center in Brig die Kunden per Telefon beim Billettkauf direkt am Billettautomaten.</p><p>5. Im Gegensatz zur Post bestehen f\u00fcr Anzahl und \u00f6rtliche Verteilung der bedienten Verkaufsstellen des \u00f6ffentlichen Verkehrs kein Grundversorgungsauftrag und keine rechtlichen Vorgaben. Aus Artikel\u00a081a der Bundesverfassung, welcher Bund und Kantone in allgemeiner Form anweist, sich f\u00fcr ein ausreichendes \u00d6V-Angebot einzusetzen, lassen sich keine unmittelbaren Anspr\u00fcche an die SBB ableiten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1534896000000)\/","SubmittedBy":"Reynard Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514765767)\/","SubmissionDate":"\/Date(1529020800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5013,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Verkehr"}}