{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183793,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183793,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3793","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Risiken des Alkoholkonsums. Folgen der erh\u00f6hten Risikoeinstufung?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr Alkoholfragen (EKAL) publizierte im Juli 2018 ihre angepasste Orientierungshilfe f\u00fcr einen risikoarmen Alkoholkonsum. Aufgrund neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die H\u00f6chstmengen bei gesunden M\u00e4nnern von maximal drei auf zwei \"Standardgl\u00e4ser\" pro Tag, bei gesunden Frauen von maximal zwei auf ein Glas reduziert. Weiterhin wird empfohlen, alkoholfreie Tage pro Woche einzuhalten, zudem gelte es, mit zunehmendem Alter den Alkoholkonsum zu reduzieren.</p><p>In der Schweiz sind gem\u00e4ss aktuellen Erkenntnissen rund 250 000 Menschen alkoholkrank, gem\u00e4ss EKAL konsumieren 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung in der Schweiz Alkohol \"risikoreich\".</p><p>Betroffene, deren Umfelder, die Wirtschaft, das Gesundheitswesen und die ganze Gesellschaft leiden immateriell und materiell enorm unter den Folgen von \u00fcberm\u00e4ssigem Alkoholkonsum.</p><p>Folgende Fragen bitte ich den Bundesrat zu beantworten:</p><p>1. Wie gedenkt er diese Erkenntnisse erh\u00f6hter Risiken der Bev\u00f6lkerung zu vermitteln?</p><p>2. Wie plant er die Verantwortung gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr diese erh\u00f6hte Risikolage wahrzunehmen?</p><p>3. Welche zus\u00e4tzlichen Sensibilisierungs- und Pr\u00e4ventionsmassnahmen will er pr\u00fcfen, um dem nun bekannten erh\u00f6hten Risiko Rechnung zu tragen?</p><p>4. Welchen Anpassungsbedarf l\u00f6sen diese neuen Erkenntnisse aus seiner Sicht bei aktuell geltenden Gesetzen und Verordnungen aus?</p><p>5. Inwiefern erachtet er es als notwendig, den Massnahmenplan der Strategie Sucht nun zu forcieren und zu erg\u00e4nzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der mit risikoreichem Alkoholkonsum verbundenen Gefahren und Probleme bewusst. Gemeinsam mit den Kantonen und Nichtregierungsorganisationen setzt er sich daher aktiv f\u00fcr die Alkoholpr\u00e4vention in der Schweiz ein. Die Anpassungen an der Orientierungshilfe der Eidgen\u00f6ssischen Kommission f\u00fcr Alkoholfragen (EKAL) hat der Bundesrat deshalb mit Interesse zur Kenntnis genommen. Er wird sie bei der Planung und Ausgestaltung k\u00fcnftiger Pr\u00e4ventionsmassnahmen ber\u00fccksichtigen.</p><p>1. Ein risikoreicher Alkoholkonsum erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr eine nicht\u00fcbertragbare Krankheit (NCD) oder eine Suchtkrankheit. In diesem Kontext werden die neuen Erkenntnisse insbesondere auch im Rahmen der laufenden und geplanten Kommunikationsmassnahmen im Bereich NCD und Sucht vermittelt. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die Information der Kantone, der Akteure der Gesundheitsf\u00f6rderung und der Pr\u00e4vention sowie weiterer interessierter Kreise. Zudem werden digitale Tools f\u00fcr die Sensibilisierung besonderer Zielgruppen, zum Beispiel Jugendliche, genutzt (Beispiel M-Health, Mobile Coach Alkohol).</p><p>2.-4. Nach Einsch\u00e4tzung des Bundesrates \u00e4ndert sich infolge der neuen Empfehlungen die Ausgangslage f\u00fcr die Pr\u00e4vention nicht grundlegend. Von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Wirksamkeit der Pr\u00e4vention ist eine konsequente und systematische Ausrichtung der laufenden Massnahmen auf die neuen Empfehlungen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den kommunikativen Aktivit\u00e4ten zu. Spezielle Sensibilisierungs- und Pr\u00e4ventionsmassnahmen erachtet der Bundesrat indes als nicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund sieht der Bundesrat auch keinen Anpassungsbedarf bei geltenden Gesetzen und Verordnungen.</p><p>5. Der Bundesrat sieht momentan keinen Bedarf, den Massnahmenplan der nationalen Strategie Sucht aufgrund der ge\u00e4nderten Orientierungshilfe der EKAL zu forcieren oder anzupassen. Die im Massnahmenplan dieser Strategie definierten Massnahmen werden seit 2017 partnerschaftlich umgesetzt. Basierend auf den Ergebnissen der f\u00fcr das Jahr 2019 geplanten Zwischenevaluation und der f\u00fcr 2023 geplanten Schlussevaluation der Strategie Sucht wird der Bundesrat gegebenenfalls den Massnahmenplan anpassen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542153600000)\/","SubmittedBy":"Hadorn Philipp","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690515193423)\/","SubmissionDate":"\/Date(1537315200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}