{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183799,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183799,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3799","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Die Pr\u00e4valenz des Tabakkonsums in der Schweiz wird untersch\u00e4tzt. Der Moment, dies zu \u00e4ndern, ist gekommen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit mehreren Jahren spricht das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) davon, dass 25 Prozent der schweizerischen Bev\u00f6lkerung ab 15 Jahren rauchen. Eine im Namen von Comparis durchgef\u00fchrte Untersuchung \u00fcber den Tabakkonsum in der Schweiz h\u00e4lt jedoch fest, dass 47 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer regelm\u00e4ssig oder gelegentlich rauchen. Dieses Ergebnis mag \u00fcbertrieben erscheinen, jedoch haben zwei k\u00fcrzlich publizierte, voneinander unabh\u00e4ngige Studien \u00e4hnliche Resultate hervorgebracht. Es hat sich herausgestellt, dass die offiziellen Zahlen \u00fcber die Verbreitung des Tabakkonsums beim Konsum von Zigaretten und von Tabak zum Selberdrehen f\u00fcr die in der Schweiz wohnhaften Personen um etwa 45 Prozent zu tief liegen. Dies liegt unter anderem wahrscheinlich daran, dass die Zigarettenraucherinnen und -raucher mehr rauchen, als sie in der offiziellen Studie angeben. 2017 hat das BAG angek\u00fcndigt, die Erhebung Suchtmonitoring Schweiz nicht mehr durchzuf\u00fchren, sondern sich fortan auf die Datenerhebung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung, die alle f\u00fcnf Jahre stattfindet, abzust\u00fctzen. Diese scheint den Tabakkonsum jedoch auch zu untersch\u00e4tzen. </p><p>F\u00fcr die Politik ist es jedoch wichtig, sich auf verl\u00e4ssliche Angaben st\u00fctzen zu k\u00f6nnen, um den Fortschritt in Richtung des Zieles, die Raucherraten bei Personen ab 15 Jahren bis 2025 um 30 Prozent zu senken, \u00fcberhaupt messen zu k\u00f6nnen. Dieses Ziel ist Teil des Globalen Aktionsplans der Weltgesundheitsorganisation zur Pr\u00e4vention und Bek\u00e4mpfung nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten, bei dem die Schweiz mitwirkt. Da die Schweiz aber keine verl\u00e4sslichen Angaben \u00fcber die Verbreitung des Tabakkonsums hat, m\u00fcssen die Bundesbeh\u00f6rden dringend eingreifen und die grosse Wissensl\u00fccke in diesem Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit schliessen.</p><p>Ich beauftrage den Bundesrat somit, die Methode, wie die Verbreitung des Tabakkonsums in der Schweiz erhoben wird, zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Mittel f\u00fcr die Etablierung verl\u00e4sslicher Angaben zur Verf\u00fcgung zu stellen, damit die Schweiz ihre Ziele, die sie sich in Sachen \u00f6ffentlicher Gesundheit gesteckt hat, erreichen kann.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Pr\u00e4valenz ist ein Schl\u00fcsselindikator, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) h\u00e4ufig verwendet wird. In der Schweiz steht sie auf der Indikatorenliste f\u00fcr das Schweizer Suchtmonitoring- und NCD-Monitoring-System. Dieser Indikator beruht auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB). Bei dieser Erhebung im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) werden rund 20 000 Personen telefonisch befragt. Die Erhebung erfolgt nach den \u00fcblichen wissenschaftlichen Standards, die Einzelheiten zur Methodik werden publiziert. Die Daten von 2017 zeigen, dass der Anteil der Raucherinnen und Raucher mit rund 27 Prozent stabil geblieben ist. Das Schweizerische Suchtmonitoring ergab \u00e4hnliche Resultate wie die SGB. Diese bei etwa 10 000 Personen durchgef\u00fchrte Erhebung erfolgte nach einer \u00e4hnlichen Methodik wie die SGB.</p><p>Die im Postulat erw\u00e4hnte Umfrage wurde im Auftrag der Firma Comparis durchgef\u00fchrt. Sie erfolgte bei einer Stichprobe von rund 1000 Personen, und ihre Methodik und insbesondere die gestellten Fragen sowie die Teilnehmerauswahl sind nicht offengelegt. Es ist daher schwer abzusch\u00e4tzen, warum die Ergebnisse dieser Umfrage so anders ausfallen. </p><p>Die anderen beiden Studien, die im Postulat angesprochen werden, betreffen wahrscheinlich Untersuchungen, bei denen die Pr\u00e4valenz berechnet wird. Bei einer davon wird die Raucherzahl und damit die Pr\u00e4valenz berechnet, indem die gesch\u00e4tzte Gesamtmenge konsumierter Zigaretten durch die durchschnittliche Anzahl Zigaretten, welche die Rauchenden ihren Angaben gem\u00e4ss konsumieren, geteilt wird. Da Rauchende dazu neigen, ihren Konsum zu untersch\u00e4tzen, \u00fcbersch\u00e4tzt diese Berechnung wahrscheinlich die Raucherzahl und damit die Pr\u00e4valenz. Die andere Studie st\u00fctzt sich auf eine Methodik und Schlussfolgerungen, die franz\u00f6sischen Daten entstammen und auf die Schweiz \u00fcbertragen werden. Die in dieser Studie beobachtete Differenz zwischen dem gesch\u00e4tzten Gesamtkonsum und dem Total der von den Rauchenden angegebenen Konsumationen ist in der Schweiz gr\u00f6sser als in Frankreich. Daraus wird der Schluss gezogen, dass die in der Schweiz gemessene Pr\u00e4valenz zu tief ist. Der Unterschied zwischen den beiden L\u00e4ndern wird jedoch nicht erkl\u00e4rt, sodass dieser Schluss eine Spekulation ist. Der Unterschied k\u00f6nnte auch durch eine Untersch\u00e4tzung des Gesamtkonsums in Frankreich (Untersch\u00e4tzung des Schmuggels) oder eine realistischere Sch\u00e4tzung des Eigenkonsums durch die franz\u00f6sischen Rauchenden (kultureller Aspekt) entstehen. </p><p>Mit der im Rahmen der SGB ermittelten Pr\u00e4valenz verf\u00fcgt der Bundesrat \u00fcber einen bew\u00e4hrten und zuverl\u00e4ssigen Indikator, der auf internationaler Ebene h\u00e4ufig verwendet wird, was Vergleiche zwischen L\u00e4ndern erm\u00f6glicht. Neue Entwicklungen werden jedoch weiterhin analysiert, damit daraus die entsprechenden Lehren gezogen werden k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542758400000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690515019287)\/","SubmissionDate":"\/Date(1537401600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}