{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183823,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183823,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3823","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Transparenz bez\u00fcglich Nachhaltigkeit der Unternehmen. Die EU macht vorw\u00e4rts, was macht die Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit 2017 gilt in der Europ\u00e4ischen Union (EU) die Leitlinie f\u00fcr die Berichterstattung \u00fcber nichtfinanzielle Informationen. Dabei geht es darum, relevante umweltbezogene, soziale und die Unternehmensf\u00fchrung betreffende Informationen offenzulegen. Diese Offenlegung ist f\u00fcr die nachhaltige Entwicklung von grosser Bedeutung. Sie ist f\u00fcr ein nachhaltiges Finanzwesen unabdingbar und dient einer konstruktiven Auseinandersetzung mit verschiedenen gesellschaftlichen Interessengruppen (Stakeholder). In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was die Schweiz in diesem Bereich unternimmt.</p><p>1. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung, dass die vergleichbare Berichterstattung \u00fcber relevante nichtfinanzielle Informationen (Nachhaltigkeitsthemen) zentral f\u00fcr die nachhaltige Entwicklung im Allgemeinen sowie im Speziellen f\u00fcr den nachhaltigen Finanzsektor und den konstruktiven Dialog mit gesellschaftlichen Interessengruppen ist?</p><p>2. Was unternimmt er, um sicherzustellen, dass auch in der Schweiz ans\u00e4ssige Unternehmen \u00fcber relevante Nachhaltigkeitsthemen Bericht erstatten und die Schweiz diesbez\u00fcglich nicht ins Hintertreffen ger\u00e4t?</p><p>3. Wie gross ist der Gap zur EU: Wie viele Unternehmen, welche nach der EU-Leitlinie \u00fcber nichtfinanzielle Informationen Bericht erstatten m\u00fcssen, gibt es in der Schweiz, und wie viele davon verf\u00fcgen \u00fcber eine EU-kompatible Berichterstattung (z. B. nach Standards der Global Reporting Initiative)?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung des Interpellanten, dass die Nachhaltigkeitsberichterstattung f\u00fcr die verantwortungsvolle Unternehmensf\u00fchrung (Corporate Social Responsibility, CSR) und einen nachhaltigen Finanzsektor wichtig ist. Transparenz f\u00f6rdert die Glaubw\u00fcrdigkeit der CSR-Massnahmen, die Verbreitung von guten Praktiken und den Dialog von Unternehmen mit den Anspruchsgruppen (z. B. Aktion\u00e4ren, Kunden, Investoren, Arbeitnehmenden, Nichtregierungsorganisationen). Im Finanzsektor wird die Nachhaltigkeit eines Unternehmens bei Anlageentscheidungen insbesondere von institutionellen Investoren zunehmend ber\u00fccksichtigt.</p><p>Daher hat der Bundesrat die F\u00f6rderung der Transparenz im CSR-Positionspapier und im Aktionsplan 2015-2019 zur gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen als strategische Stossrichtung festgelegt.</p><p>2. Der Bund setzt sich insbesondere f\u00fcr die Umsetzung internationaler CSR-Standards wie die OECD-Leits\u00e4tze f\u00fcr multinationale Unternehmen ein, die Empfehlungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung durch die Unternehmen enthalten. Weiter arbeitet er mit dem UN-Global-Compact-Netzwerk Schweiz zusammen, das die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen f\u00f6rdert. Zudem engagiert sich der Bund bez\u00fcglich Arbeiten zur Berichterstattung \u00fcber die Wirkung des Finanzsektors auf die Umwelt. Mit dem vom Bund unterst\u00fctzten Projekt \"Focused Reporting\" (<a href=\"http://www.focusedreporting.ch\">www.focusedreporting.ch</a>) hilft er dabei, die Berichterstattungspraxis der Unternehmen zu verbessern. Im CSR-Positionspapier hat der Bundesrat angek\u00fcndigt, eine Vernehmlassungsvorlage zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auszuarbeiten, welche sich an der EU-Transparenzrichtlinie 2014/95/EU orientiert. Diese Arbeiten sollen zu einem Zeitpunkt an die Hand genommen werden, welcher eine bessere Kenntnis der Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten erlaubt. Der Bund hat dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben (<a href=\"https://www.isdc.ch/media/1577/e-2018-10-16-173-die-umsetzung-der-richtlinie-201495eu-csr-richtlinie-in-verchiedenen-mmitgliedstaaten-der-eu.pdf\">https://www.isdc.ch/media/1577/e-2018-10-16-173-die-umsetzung-der-richtlinie-201495eu-csr-richtlinie-in-verchiedenen-mmitgliedstaaten-der-eu.pdf</a>).</p><p>3. Es gibt in der Schweiz keine umfassende \u00dcbersicht \u00fcber die Zahl der Schweizer Unternehmen, welche gem\u00e4ss der EU-Transparenzrichtlinie zu einer Berichterstattung verpflichtet w\u00e4ren bzw. bereits eine EU-kompatible Berichterstattung vornehmen. Einzelne Studien enthalten aber Informationen \u00fcber die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Schweizer Unternehmen. Die EU-Regelung ist anwendbar auf grosse Unternehmen mit Sitz in der EU, die von \u00f6ffentlichem Interesse sind und am Bilanzstichtag das Kriterium von durchschnittlich mehr als 500 Angestellten w\u00e4hrend des Gesch\u00e4ftsjahres erf\u00fcllen. Gem\u00e4ss einer Studie von Ernst &amp; Young (<a href=\"http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-transparenz-im-visier-2017/$FILE/ey-transparenz-im-visier-2017.pdf\">www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-transparenz-im-visier-2017/$FILE/ey-transparenz-im-visier-2017.pdf</a>) haben 2016 73 der 110 gr\u00f6ssten Schweizer Unternehmen (d. h. 66 Prozent) einen Nachhaltigkeitsbericht ver\u00f6ffentlicht. Dabei haben 64 Prozent bzw. 47 dieser berichtenden Unternehmen den Standard der Global Reporting Initiative (GRI) angewendet. Gem\u00e4ss GRI (<a href=\"http://database.globalreporting.org/\">http://database.globalreporting.org/</a>) haben 2016 mindestens 76 Schweizer Unternehmen einen Bericht nach GRI-Standard ver\u00f6ffentlicht. In der 2018 ver\u00f6ffentlichten Studie \"Bedeutung und Stellenwert der OECD-Leits\u00e4tze f\u00fcr multinationale Unternehmen in der Schweiz\" des Seco und der Deza (<a href=\"http://www.seco.admin.ch/nkp\">www.seco.admin.ch/nkp</a>) wurden in der Schweiz die 500 umsatzst\u00e4rksten Schweizer Unternehmen und einzelne ausgew\u00e4hlte internationale KMU befragt. Demnach verf\u00fcgen 36 Prozent \u00fcber eine Nachhaltigkeitsberichterstattung und 21 Prozent wenden den GRI-Standard an. Grunds\u00e4tzlich ist die Tendenz feststellbar, dass Schweizer Unternehmen zunehmend \u00fcber die Nachhaltigkeit berichten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542153600000)\/","SubmittedBy":"Girod Bastien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514503323)\/","SubmissionDate":"\/Date(1537833600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Umwelt"}}