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Das begehrte Nischenprodukt wird in Deutschland bereits erfolgreich als \"Milch aus Elternzeit\" vermarktet und mit hoher Wertsch\u00f6pfung verkauft. Die Landwirte, welche MGKA in der Schweiz praktizieren, k\u00f6nnen die Milch aufgrund der aktuellen rechtlichen Unsicherheit nicht ausloben. Diese Unsicherheit soll beseitigt werden. Damit soll die Qualit\u00e4tsstrategie der Schweizer Landwirtschaft weiter gest\u00fctzt werden.</p><p>Artikel\u00a032 der Verordnung \u00fcber Lebensmittel tierischer Herkunft (VLtH) soll in \u00dcbereinstimmung mit den aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis zeitnah angepasst werden. Die bestehende Definition von Milch als \"das ganze Gemelk\" ist in Analogie zur Verordnung 853/2004 der Europ\u00e4ischen Union durch \"das unver\u00e4nderte Gemelk\" zu ersetzen. </p><p>In seiner Antwort auf die Interpellation Munz 18.3581, \"F\u00f6rderung der Tiergesundheit durch Beitr\u00e4ge entsch\u00e4digen sowie weitere Aspekte des Tierwohls\", h\u00e4lt der Bundesrat fest, dass spezifische Merkmale und Arten der Tierproduktion nicht durch zus\u00e4tzliche Beitr\u00e4ge, sondern durch den Markt aufgenommen und auch \u00fcber h\u00f6here Preise entsch\u00e4digt werden sollen. Diese h\u00f6heren Preise k\u00f6nnen nur realisiert werden, wenn die Milch aus MGKA legal vermarktet werden darf.</p><p>Die bisherige Formulierung \"das ganze Gemelk\" f\u00fchrte in den letzten Jahren zu Unsicherheiten in der Interpretation der Verordnung. Sie stammt aus einer Zeit, in welcher bef\u00fcrchtet wurde, die Landwirte w\u00fcrden die Milch vor der Lieferung unbemerkt entrahmen und somit nicht das ganze Gemelk abliefern. In der heutigen Zeit ist dieser Aspekt nicht mehr relevant, da die Entsch\u00e4digung der Landwirte gem\u00e4ss dem effektiven Gehalt der abgelieferten Milch erfolgt. Hinsichtlich der Hygiene untersteht die MGKA wie alle anderen Milchproduktionssysteme inklusive Melkroboter den Anforderungen der bestehenden Verordnung \u00fcber die Hygiene bei der Milchproduktion (VHyMP).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542153600000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623283200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750811308417)\/","SubmissionDate":"\/Date(1537920000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}