{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183911,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183911,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3911","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pensionierung. Referenzerwerbsdauer statt Referenzalter","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>F\u00fcr die Pensionierung ist zurzeit in der Schweiz das Referenzalter massgebend: 65 Jahre f\u00fcr die M\u00e4nner und 64 Jahre f\u00fcr die Frauen.</p><p>Es gibt L\u00e4nder, die das Kriterium des Referenzalters ersetzt haben mit einer f\u00fcr alle gleichen Anzahl Arbeitsjahre (die Ausnahmen werden weiter unten ausgef\u00fchrt).</p><p>Was h\u00e4lt der Bundesrat davon, diesen Gedanken in Bezug auf die Schweiz zu verfolgen?</p>","ReasonText":"<p>Dank diesem Vorschlag k\u00f6nnte man der Frage des Rentenalters, die die ganzen Spannungen auf sich zieht, entkommen: Jedes Mal, da ein Alter (65, 67) vorgeschlagen wird, versteift sich die Bev\u00f6lkerung und teilt sich die Politik in verschiedene Lager; die einen finden den jeweiligen Vorschlag zu hoch, die anderen zu tief, die Dritten ungerecht f\u00fcr die Frauen usw.</p><p>K\u00e4me man von der Altersfrage weg, so liesse sich die Diskussion entpolitisieren, und man k\u00f6nnte die Rentenreform unter einem neuen, moderneren Gesichtspunkt angehen. Dies k\u00f6nnte einer neuen AHV-Revision Aufwind verleihen.</p><p>Die Alterslogik zu durchbrechen w\u00fcrde es erlauben, die grosse Vielfalt unserer beruflichen Laufbahnen zu ber\u00fccksichtigen: Arbeitsbelastung, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Eintritt ins Arbeitsleben, Sabbaticals.</p><p>Deutschland hat eine Referenzerwerbsdauer von 45 Jahren verabschiedet. Laut einer neueren Studie von Eurostat arbeiten heute die Schweizerinnen und Schweizer im Mittel 42,4 Jahre. Die Referenzerwerbsdauer m\u00fcsste in Abh\u00e4ngigkeit von der Lebensrealit\u00e4t in unserem Land ermittelt werden. Dabei m\u00fcssten nat\u00fcrlich auch bestimmte Besonderheiten ber\u00fccksichtigt werden: Personen, die einer schweren k\u00f6rperlichen T\u00e4tigkeit nachgehen, Personen, die ihre Zeit der Allgemeinheit zur Verf\u00fcgung stellen, wie diejenigen, die aufh\u00f6ren zu arbeiten, um die Kinder grosszuziehen.</p><p>Schliesslich m\u00fcsste man auch untersuchen, welche Auswirkungen eine solche \u00c4nderung auf das Funktionieren der AHV und der zweiten S\u00e4ule hat.</p><p>Kurz: W\u00fcrde statt des Referenzalters f\u00fcr die Pensionierung eine Referenzerwerbsdauer eingef\u00fchrt, so w\u00fcrde das vermutlich dazu f\u00fchren, dass alle in Bezug auf die Finanzierung der Zeit nach der Erwerbst\u00e4tigkeit auf der gleichen Ebene st\u00fcnden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der Vorarbeiten der letzten Revisionsprojekte hat der Bundesrat verschiedene Modelle sowie auch ein System \"Lebensarbeitszeit\" gepr\u00fcft, aber verworfen. Ein Lebensarbeitszeitmodell ohne bestimmte Kriterien w\u00fcrde f\u00fcr viele Personen zu einem fr\u00fcheren Altersr\u00fccktritt f\u00fchren. Die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Arbeitsjahr angerechnet werden kann, ist nicht einfach zu beantworten. F\u00fcr die Abkl\u00e4rung der Erf\u00fcllung der Lebensarbeitszeit bzw. die Feststellung der Anzahl geleisteter Arbeitsjahre sind insbesondere das ausge\u00fcbte Erwerbspensum oder die Erwerbsart ausschlaggebend. Zudem m\u00fcssten auch L\u00f6sungen f\u00fcr Erwerbsunterbr\u00fcche und Karrierewechsel gefunden werden. Ein System Lebensarbeitszeit h\u00e4tte schliesslich auch eine Benachteiligung von Personen mit tiefen Einkommen zur Folge. Durch eine Verk\u00fcrzung der Erwerbsdauer w\u00fcrde bei Personen, die fr\u00fch ins Erwerbsleben starten, in der zweiten S\u00e4ule weniger Alterskapital angespart. Ausserdem m\u00fcssten in einem solchen Modell ausl\u00e4ndische Erwerbszeiten ber\u00fccksichtigt werden. Dies w\u00fcrde die komplexen Abgrenzungskriterien noch vergr\u00f6ssern. </p><p>Der Bundesrat hat am 27. Juni 2018 den Vorentwurf zur Stabilisierung der AHV (AHV 21) verabschiedet und die Vorlage bis zum 17. Oktober 2018 in die Vernehmlassung geschickt. Zentrale Elemente dieser Vorlage sind neben dem Erhalt des Leistungsniveaus und der Sicherung des finanziellen Gleichgewichts die Flexibilisierung des Rentenbezugs und der Wechsel vom Rentenalter zum Referenzalter. Das gesetzliche Rentenalter ist nur einer von mehreren Faktoren, die den Zeitpunkt des tats\u00e4chlichen Altersr\u00fccktritts bestimmen. Neu soll daher zwischen 62 und 70 Jahren die ganze AHV-Rente oder ein Teil davon bezogen werden k\u00f6nnen und damit ein schrittweiser \u00dcbergang in den Ruhestand erm\u00f6glicht werden. Im Rahmen dieser Flexibilisierung soll auch ein Wechsel vom Rentenalter hin zum Referenzalter vollzogen werden. Unter dem Referenzalter ist der Zeitpunkt zu verstehen, in dem eine ordentliche Altersrente ohne K\u00fcrzung oder Zuschlag bezogen werden kann. Die Begriffs\u00e4nderung sorgt f\u00fcr eine bessere Unterscheidung des Rentenbezugs und des Erwerbsverhaltens, denn das Referenzalter bestimmt zwar den Zeitpunkt f\u00fcr den Bezug der Altersleistungen ohne K\u00fcrzung und Zuschl\u00e4ge, deckt sich aber nicht immer mit dem R\u00fcckzug aus dem Erwerbsleben. Mit diesen vorgesehenen \u00c4nderungen werden zentrale Anliegen der Interpellation bereits ber\u00fccksichtigt. Die Vorlage geht auf die gesellschaftlichen Tendenzen ein und strebt die Losl\u00f6sung von einer starren Altersgrenze in der Altersvorsorge an.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542758400000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513891340)\/","SubmissionDate":"\/Date(1538006400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sozialer Schutz"}}