{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184017,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184017,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4017","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wie k\u00f6nnte die Lehrstellenzahl bei ausl\u00e4ndischen Unternehmen mit Sitz in der Schweiz erh\u00f6ht werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Mittel und Wege zu pr\u00fcfen, wie ausl\u00e4ndische Unternehmen mit Sitz in der Schweiz davon \u00fcberzeugt werden k\u00f6nnten, Lehrstellen anzubieten.</p>","ReasonText":"<p>In den letzten Jahren haben sich zahlreiche ausl\u00e4ndische Unternehmen in der Schweiz niedergelassen; dies dank g\u00fcnstiger Rahmenbedingungen, welche die Schweiz diesen Unternehmen bietet, und dank einer aktiven Ansiedlungspolitik. Diese Unternehmen profitieren nebst anderem von gut ausgebildeten Arbeitskr\u00e4ften in der Schweiz, die zum Teil aus der ausgezeichneten dualen Berufsbildung hervorgehen, um die uns andere L\u00e4nder beneiden.</p><p>Nun kann dieses duale Bildungssystem aber unter anderem nur deshalb fortbestehen, weil eine grosse Zahl von Unternehmen Lehrstellen anbietet. Einen jungen Menschen ausbilden verlangt ein grosses Engagement vonseiten des Unternehmens. Es ist mit administrativen Umtrieben verbunden, es braucht gewisse Rahmenbedingungen, die k\u00fcnftigen \"Lehrmeister\" m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit bekommen, sich f\u00fcr ihre Aufgabe ausbilden zu lassen und das N\u00f6tige vorkehren zu k\u00f6nnen, damit die jungen Leute f\u00fcr ihre Lehre motiviert sind.</p><p>Eine Lehrstelle anzubieten ist f\u00fcr ein Unternehmen eine Investition. Es ist auch ein Beitrag zu unserem Milizsystem. Es ist wichtig, dass m\u00f6glichst viele Unternehmen sich an diesem System beteiligen, soweit es ihre M\u00f6glichkeiten zulassen. Andernfalls kommt es dazu, dass gewisse Unternehmen ungerechtfertigterweise von den Ausbildungsanstrengungen anderer profitieren.</p><p>Es ist allerdings wichtig, dass diese Bem\u00fchungen nicht auf die falsche Bahn geraten und die Unternehmen die Chance wittern, billige Arbeitskr\u00e4fte anzustellen. </p><p>Gegenw\u00e4rtig dr\u00e4ngt die Ladenkette D\u00e9cathlon auf den Schweizer Markt. Da m\u00fcssen wir uns schon fragen, ob solche Unternehmen f\u00fcr die Anliegen der Berufsbildung und f\u00fcr ihre Rolle, die sie in diesem Bereich spielen sollten, hinreichend sensibilisiert sind.</p><p>Betrachtet man das \"Handbuch f\u00fcr Investoren\" von Swiss Global Enterprise, so stellt man fest, dass darin tats\u00e4chlich gerade mal eine Viertelseite von insgesamt 164 Seiten dem Thema der Berufslehre gewidmet ist, und man findet dort auch nicht den Hinweis, dass alle Unternehmen nachdr\u00fccklich eingeladen sind, sich an der Berufsbildung zu beteiligen. Die Standortf\u00f6rderorganisation \"Greater Geneva Bern area\" (GGBa) ihrerseits begn\u00fcgt sich hinsichtlich der Thematik der Berufsbildung damit, auf das genannte \"Handbuch f\u00fcr Investoren\" zu verweisen.</p><p>Ein st\u00e4rkeres Eintreten bei den ausl\u00e4ndischen Unternehmen f\u00fcr die Belange der Berufsbildung in der Schweiz w\u00e4re zweifellos sehr angebracht und n\u00fctzlich.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Postulantin, dass die Schweiz international den Ruf eines gut funktionierenden dualen Berufsbildungssystems geniesst und \u00fcber qualifizierte Berufsleute verf\u00fcgt. Die Schweiz ist wirtschaftlich stark mit dem Ausland verflochten und ein attraktiver Standort f\u00fcr internationale Unternehmen.</p><p>Die im Jahr 2013 publizierte Studie \"Der Einfluss der Internationalisierung auf die arbeitsmarktorientierte Bildung\" zeigte, dass die ausbildenden internationalen Betriebe mit mehr als 50 Angestellten sich bei der Ausbildungsbereitschaft nicht signifikant von einheimischen Betrieben unterscheiden. Nur bei den kleineren Betrieben ist die Ausbildungsquote bei ausl\u00e4ndischen Unternehmen tiefer.</p><p>Die Aufgabe der Lehrstellenf\u00f6rderung obliegt prim\u00e4r den Kantonen sowie den Organisationen der Arbeitswelt, Branchen- und Berufsverb\u00e4nden. Die Kantone verf\u00fcgen \u00fcber aufeinander abgestimmte und bew\u00e4hrte Lehrstellen-Marketingmassnahmen. Mit diesen richten sie sich auch an internationale Unternehmungen. Die Berufsbildungs\u00e4mter und die regionalen Organisationen der Arbeitswelt sind mit den Verh\u00e4ltnissen vor Ort vertraut. Sie pflegen den Kontakt mit den Unternehmungen, auch mit internationalen.</p><p>Der Bund seinerseits sorgt f\u00fcr optimale Rahmenbedingungen und leistet finanzielle Unterst\u00fctzung. Besonders zu Zeiten der Lehrstellenkrise hatte der Bund den Kantonen mit angespannter Lehrstellensituation zus\u00e4tzliche finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Realisierung ihrer Lehrstellen-Marketingmassnahmen geboten. In der franz\u00f6sisch- und in der italienischsprachigen Schweiz hat der Bund solche Massnahmen angesichts der relativ geringen Verbreitung der dualen Berufsbildung bis vor Kurzem unterst\u00fctzt. Ein Teil davon betraf die Sensibilisierung von international ausgerichteten, multinationalen Unternehmen, insbesondere im Kanton Genf. So hat der Bund im Kanton Genf zwischen 2013 und 2016 ein Pilotprojekt zur Schaffung einer bilingualen beruflichen Grundbildung f\u00fcr Kauffrauen und Kaufm\u00e4nner unterst\u00fctzt. 42 Unternehmen mit Englisch als Arbeitssprache wurden f\u00fcr das Projekt gewonnen, darunter mehrere, die vorher nicht ausgebildet hatten. Fast 100 Jugendliche konnten eine bilinguale berufliche Grundbildung als Kauffrau/Kaufmann EFZ beginnen. Ebenso hat der Bund einen finanziellen Beitrag f\u00fcr die Entwicklung und Pilotierung einer mehrheitlich englischsprachigen beruflichen Grundbildung f\u00fcr Kauffrauen und Kaufm\u00e4nner und Informatikerinnen und Informatiker im Kanton Zug gesprochen, welcher ebenfalls eine hohe Dichte an internationalen Unternehmen aufweist. Einen wesentlichen Beitrag zum Marketing f\u00fcr die duale Berufsbildung mit breiter Ausstrahlung leisten auch die Swiss Skills, die 2018 zum zweiten Mal durchgef\u00fchrten zentralen Berufsmeisterschaften. Der Bund unterst\u00fctzt sie mit namhaften Beitr\u00e4gen, 2018 mit 10 Millionen Franken.</p><p>Um ein ausreichendes Lehrstellenangebot sicherzustellen, stehen auf mehreren Ebenen aufeinander abgestimmte Massnahmen zur Verf\u00fcgung. Diese werden unbesehen der Nationalit\u00e4t der Unternehmungen eingesetzt. Der Bundesrat erachtet das Anliegen des Postulates daher bereits als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542153600000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514123637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1538092800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}