{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184036,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184036,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4036","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Werden Mutterschaftsurlaube oder Langzeitabwesenheiten direkt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundes bezahlt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:</p><p>1. Gibt es beim Bund oder in manchen \u00c4mtern oder Departementen eine Politik, nach der ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die aufgrund eines Mutterschaftsurlaubs oder aus einem anderen Grund f\u00fcr einen wesentlichen Zeitraum abwesend ist, nie oder fast nie ersetzt wird?</p><p>2. Falls dies der Fall ist, wie wird die entstandene zus\u00e4tzliche Arbeitsbelastung der anderen Mitarbeitenden bew\u00e4ltigt?</p><p>3. Wie stellt die Bundesverwaltung in diesem Fall sicher, dass diese Praxis nicht zu Diskriminierung bei Einstellungen f\u00fchrt, insbesondere der Frauen?</p>","ReasonText":"<p>Bei einem Mutterschaftsurlaub oder einer l\u00e4ngeren Abwesenheit, beispielsweise wegen Krankheit oder Unfalls, besteht kein Grund zur Annahme, dass sich die Arbeitsbelastung durch die Tatsache verringert, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin abwesend ist. Besteht eine Politik, nach der bei Abwesenheiten systematisch keine Vertretung eingestellt wird, bedeutet dies eine zus\u00e4tzliche Arbeitsbelastung f\u00fcr die anderen Mitarbeitenden. In diesem Fall erscheint es unm\u00f6glich zu gew\u00e4hrleisten, dass die Aufgaben ohne Qualit\u00e4tsverlust erf\u00fcllt werden.</p><p>Vor diesem Hintergrund werden die f\u00fcr Einstellungen zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden oder die Verantwortlichen zudem dazu neigen, die Rekrutierung von Personen zu vermeiden, bei denen mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit Abwesenheiten auftreten k\u00f6nnten. Dies kann zu einer inakzeptablen Diskriminierung der Frauen f\u00fchren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Bundesverwaltung kennt keine Stellvertretungsregelung f\u00fcr Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die im Krankheitsfall oder aufgrund eines Mutterschaftsurlaubs l\u00e4ngere Absenzen aufweisen.</p><p>2. Es ist Sache der Vorgesetzten, bei der Verteilung der Arbeit Priorit\u00e4ten festzulegen und dabei die vorhandenen Ressourcen entsprechend einzusetzen. Von ihnen wird erwartet, dass sie auf die Gesundheit der Mitarbeitenden achten, indem sie allf\u00e4llige \u00dcberbelastungen vermeiden.</p><p>Die F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen im Rahmen der F\u00fcrsorgepflicht des Arbeitgebers daf\u00fcr sorgen, dass die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Pers\u00f6nlichkeit und der Gesundheit ihres Personals getroffen werden (Art. 4 Abs. 2 Bst. g des Bundespersonalgesetzes, SR 172.220.1, und Art. 6 des Arbeitsgesetzes, SR 822.11).</p><p>Bei l\u00e4ngeren Abwesenheiten infolge von Unfall oder Mutterschaft besteht die M\u00f6glichkeit, mittels der Erwerbsersatzordnung und Suva-Taggeldern eine zeitlich befristete Ersatzanstellung vorzunehmen, damit die verbleibenden Mitarbeitenden entlastet werden k\u00f6nnen und die anfallende Arbeit besser verteilt werden kann. Die Entscheidung muss jedoch von Fall zu Fall getroffen werden.</p><p>3. Der Bundesrat misst der Chancengleichheit und einer diskriminierungsfreien Personalpolitik grosses Gewicht bei. Er sorgt mit seiner Diversity-Management-Politik daf\u00fcr, dass die gesetzlichen Anforderungen in allen T\u00e4tigkeitsbereichen und im Rahmen aller Arbeitsprozesse eingehalten werden.</p><p>Um einen qualitativ hochstehenden Personalgewinnungsprozess zu gew\u00e4hrleisten, wurde eine bundesverwaltungsspezifische Wegleitung publiziert, die sich an die Vorgesetzten und die HR-Fachleute als Zielpublikum richtet.</p><p>Ferner verfolgt der Bundesrat folgendes Ziel: \"Bis zum Erreichen der Parit\u00e4t in allen T\u00e4tigkeitsbereichen und auf jeder Stufe schaffen die Departemente die n\u00f6tigen Voraussetzungen, um den Anteil des untervertretenen Geschlechts zu erh\u00f6hen\" (Weisungen des Bundesrates zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frau und Mann in der Bundesverwaltung vom 22. Januar 2003 [Stand 1. Januar 2014]). Die F\u00fchrungskr\u00e4fte und die HR-Dienste sind verpflichtet, diese Weisungen einzuhalten und eine diskriminierungsfreie Personalpolitik umzusetzen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1541548800000)\/","SubmittedBy":"Bendahan Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513809313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1538092800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}