{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184060,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184060,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4060","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Massnahmen zur k\u00fcnftigen Waldbewirtschaftung in Bezug auf den rasch voranschreitenden Klimawandel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten aufzuzeigen, welche Massnahmen f\u00fcr die k\u00fcnftige Waldbewirtschaftung in Bezug auf den rasch fortschreitenden Klimawandel in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Waldeigent\u00fcmern ergriffen werden m\u00fcssen.</p>","ReasonText":"<p>Der Klimawandel schreitet in bisher ungekanntem Tempo vorw\u00e4rts. In der Schweiz betr\u00e4gt die Erw\u00e4rmung seit Beginn der Industrialisierung bereits rund 1,9 Grad Celsius. Je nach Szenario muss bis Ende des Jahrhunderts mit einem Anstieg bis zu 5 Grad gerechnet werden. Es wird heiss und trocken in der Schweiz, und dies hat grosse Auswirkungen auf den Wald. Eine Baumgeneration in einem bewirtschafteten Wald dauert heute durchschnittlich 120 Jahre. Daher muss sich die Waldbewirtschaftung bereits heute auf diese Ver\u00e4nderungen ausrichten. Die wichtige Aufgabe, unsere W\u00e4lder zu erhalten und zu sch\u00fctzen, damit sie ihre vielf\u00e4ltigen Funktionen auch in Zukunft erf\u00fcllen, k\u00f6nnen die Waldeigent\u00fcmer nicht alleine bew\u00e4ltigen. Die Kantone und der Bund stehen ebenfalls in der Verantwortung vor allem auch in Bezug auf die Umsetzung des seit dem 1. Januar 2017 neu im Waldgesetz geltenden Artikels 28a, \"Vorkehrungen zum Klimawandel: Der Bund und die Kantone ergreifen Massnahmen, welche den Wald darin unterst\u00fctzen, seine Funktionen auch unter ver\u00e4nderten Klimabedingungen nachhaltig erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.\"</p><p>Die aktuellen Forschungsergebnisse des Forschungsprogrammes \"Wald und Klimawandel\" (2009-2018) des Bafu und der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL) stellen Entscheidungshilfen f\u00fcr die waldbauliche Praxis bereit. Sie erkl\u00e4ren, wie Waldstandorte sich durch den Klimawandel ver\u00e4ndern und welche Baumarten in Zukunft noch gedeihen k\u00f6nnen. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: So m\u00fcssen B\u00e4ume, die heute keimen, aufgrund der Klimaerw\u00e4rmung bereits im mittleren Alter in einem massiv ver\u00e4nderten Klima \u00fcberleben. Steigende Temperaturen und zunehmende Trockenheit w\u00e4hrend der Vegetationszeit setzen die B\u00e4ume unter Stress, erh\u00f6hen die Waldbrandgefahr und f\u00f6rdern den Befall durch Schadorganismen. Unser Wald wirkt als Schutz vor Naturgefahren, als Wasser- und CO2-Speicher, als Holz- und Energielieferant, als Erholungsraum und als Lebensraum vieler Arten. Diese Funktionen sind gef\u00e4hrdet. Es braucht Vorsorge. Daher m\u00fcssen Waldeigent\u00fcmer und Bewirtschafter die Waldpflege heute schon auf die Folgen der Erw\u00e4rmung ausrichten. Der Bund muss im Verbund Massnahmen f\u00fcr die k\u00fcnftige Waldbewirtschaftung in Bezug auf den Klimawandel ergreifen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald und seine Funktionen fr\u00fchzeitig erkannt und priorit\u00e4r behandelt. Er begr\u00fcsst daher das Bestreben des Postulates, \u00dcberlegungen zu angepassten Massnahmen der k\u00fcnftigen Waldbewirtschaftung anzustellen. Ziel des vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) und von der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL) im Jahr 2009 lancierten Forschungsprogramms \"Wald und Klimawandel\" war, die n\u00f6tigen Wissensgrundlagen und fundierte Entscheidungshilfen zu erarbeiten und zur Verf\u00fcgung zu stellen. 2018 wurden in einem Synthesebericht die standortkundlichen Grundlagen f\u00fcr die Waldbewirtschaftung im Klimawandel zusammengefasst, die vorher zusammen mit den Kantonen in verschiedenen Regionen der Schweiz ausgetestet worden sind. Die Entwicklung einer feldtauglichen Nutzung dieser Ergebnisse f\u00fcr die praktische Waldbewirtschaftung ist vorgesehen. Weiter plant die WSL mit den Kantonen und der Unterst\u00fctzung des Bafu eine langj\u00e4hrig ausgelegte Wachstumsuntersuchung von Testpflanzungen mit an die Klimaver\u00e4nderungen angepassten Baumarten. Mit den nun vorliegenden Grundlagen k\u00f6nnen die Akteure die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken und die Anpassungsf\u00e4higkeit der W\u00e4lder richtig einsch\u00e4tzen und wirksame Anpassungsmassnahmen treffen.</p><p>Aus Sicht des Bundesrates sind die Grundlagen und Handlungsfelder bekannt.</p><p>Mit diesen Ergebnissen werden die Kantone in den n\u00e4chsten Jahren ihre Empfehlungen f\u00fcr eine breite Palette von Baumarten, die dem Klimawandel und dem entsprechenden Waldstandort angepasst sind, verifizieren und falls notwendig anpassen. Damit l\u00e4sst sich ein negativer Einfluss des Klimawandels auf die langfristigen Waldfunktionen weitgehend minimieren. Allerdings bleiben der Entscheid und die Verantwortung f\u00fcr die Wahl der Baumarten f\u00fcr die Verj\u00fcngung beim Waldeigent\u00fcmer, wobei die kantonalen Forstdienste ihm beratend zur Seite stehen. Der Bund ergreift zusammen mit den Kantonen bereits heute im Rahmen der Programmvereinbarungen geeignete Massnahmen wie die Unterst\u00fctzung der Jungwaldpflege und die Einrichtung von Verj\u00fcngungsbeobachtungsfl\u00e4chen unter Ber\u00fccksichtigung der zu erwartenden Klima\u00e4nderung.</p><p>Mit der am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen Revision des Waldgesetzes wurden mit Artikel\u00a028a auch die notwendigen gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr diese T\u00e4tigkeiten geschaffen. Damit k\u00f6nnen Bund und Kantone Massnahmen ergreifen, um den Wald bei der nachhaltigen Erf\u00fcllung seiner Funktionen auch unter ver\u00e4nderten Klimabedingungen zu unterst\u00fctzen. Die notwendigen personellen Ressourcen zur Umsetzung der revidierten Waldgesetzgebung konnten vom Bundesrat in den Jahren 2017 und 2018 nicht gesprochen werden. Damit fehlen zurzeit die personellen Ressourcen, um die zus\u00e4tzlichen Schritte weiter zu verfolgen und die Umsetzung der im Verbund auszuf\u00fchrenden Massnahmen sicherzustellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1542758400000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513336313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1538092800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5014,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}