{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184122,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184122,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4122","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Durch Wissen den Schutz von Kindern st\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die im Juni 2018 ver\u00f6ffentlichte Studie zur Kindswohlgef\u00e4hrdung in der Schweiz zeigt auf, dass bis zu 50 000 Kinder pro Jahr an Kinderschutzorganisationen gelangen, weil sie psychische oder physische Gewalt erleben und Hilfe brauchen. Diese hoch eskalierten Situationen d\u00fcrften nur die Spitze des Eisberges sein. Vorher ist bereits viel unerkanntes Leid erfahren worden. Die hohe Pr\u00e4valenz von Kindswohlgef\u00e4hrdungen wirft Fragen auf. Wer identifiziert Opfer von Misshandlungen? Was sind die Gr\u00fcnde der Kindswohlgef\u00e4hrdungen? Welche Gef\u00e4hrdungsformen kommen vor, und wie sehen die konkreten Umst\u00e4nde in der Gef\u00e4hrdungssituation aus? Erst wenn wir Informationen zu den Kindswohlgef\u00e4hrdungen in der Schweiz haben, k\u00f6nnen wir R\u00fcckschl\u00fcsse auf das ganze Kindesschutzsystem ziehen, L\u00fccken erkennen und Massnahmen dort ansetzen, wo sie den betroffenen Kindern am st\u00e4rksten helfen. </p><p>1. Wie gedenkt der Bundesrat die Empfehlung Nummer 17 des UN-Kinderrechtsausschusses zur verbesserten Datengrundlage im Kindesschutzbereich umzusetzen?</p><p>2. Ist er bereit, eine standardisierte, regelm\u00e4ssige Datenerfassung zur Pr\u00e4valenz von Gewalt an Kindern einzurichten?</p><p>3. Ist er bereit, die erhobenen Daten in einer regelm\u00e4ssigen Berichterstattung zur Kindswohlgef\u00e4hrdung in der Schweiz zu analysieren und die Ergebnisse den Kantonen und der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung zu stellen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Gem\u00e4ss Empfehlung Nummer 17 des UN-Kinderrechtsausschusses soll die Datenerhebung zur Situation von gef\u00e4hrdeten Kindern s\u00e4mtliche Bereiche der Kinderrechtskonvention abdecken. Bereits heute existieren zahlreiche Statistiken zu diesen Themenbereichen, welche eine gezielte Auswertung zur Situation von Kindern erlauben. Erg\u00e4nzend existieren Studien, die zus\u00e4tzliche Erkenntnisse liefern.</p><p>In Bezug auf die Kindswohlgef\u00e4hrdung stehen vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) erhobene statistische Daten zu h\u00e4uslicher Gewalt - zu den Gesch\u00e4digten nach Alter und Geschlecht, zur Beziehung zwischen gesch\u00e4digter und beschuldigter Person (z. B. Eltern-Kind-Beziehung), zur Art der Gewalt usw. - zur Verf\u00fcgung. Diese sind abrufbar unter www.bfs.admin.ch &gt; Statistiken finden &gt; 19 - Kriminalit\u00e4t und Strafrecht &gt; Polizei &gt; H\u00e4usliche Gewalt. Aufgrund dieser bereits zahlreich existierenden Kennzahlen ist die Datenlage aus Sicht des Bundesrates ausreichend.</p><p>Das Erheben der Pr\u00e4valenz von Gewalt an Kindern m\u00fcsste auch die nichtgemeldeten F\u00e4lle erfassen. Dies ist naturgem\u00e4ss schwierig, sehr aufwendig und mit Unsicherheiten behaftet. Die hohen Kosten einer solchen Erfassung w\u00fcrden den Erkenntnisgewinn bei Weitem \u00fcbersteigen. Die Einrichtung einer regelm\u00e4ssigen Datenerfassung zur Pr\u00e4valenz von Gewalt an Kindern ist daher nicht angezeigt.</p><p>3. Der Bundesrat r\u00e4umt der Bek\u00e4mpfung von Gewalt an Kindern eine hohe Priorit\u00e4t ein und setzt auf pr\u00e4ventive Massnahmen. Ergebnisse neuerer Studien weisen auf einen Handlungsbedarf beim Schutz von Kindern vor Gewalt hin. Deshalb erkl\u00e4rt sich der Bundesrat in seinem Bericht vom 19. Dezember 2018 zu \"Massnahmen zum Schliessen von L\u00fccken bei der Umsetzung der Kinderrechtskonvention\" einerseits bereit, die Ergebnisse von Studien wie jener, auf welche die Interpellantin Bezug nimmt, zusammen mit den zust\u00e4ndigen Stellen auf Bundes- und Kantonsebene zu analysieren und gegebenenfalls aufeinander abgestimmte Massnahmen zum besseren Schutz von Kindern vor Gewalt zu definieren. Andererseits will er die Koordination der Interventionen bei allen Formen der Gewalt an Kindern durch die F\u00f6rderung und Verbreitung von Good Practice verbessern. Der Stand zur Umsetzung dieser Massnahmen f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Gewalt an Kindern wird in den n\u00e4chsten Staatenbericht 2020 zuhanden des UN-Kinderrechtsausschusses einfliessen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1211|1216","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514014943)\/","SubmissionDate":"\/Date(1543449600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Zivilrecht|Strafrecht"}}