{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184148,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184148,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4148","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Strahlungs- und Energieminderung bei Schnurlostelefonen und WLAN-Ger\u00e4ten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu treffen, damit nur noch Schnurlostelefone und WLAN-Ger\u00e4te (Router, Modems, Accesspoints usw.) in privaten Haushalten, B\u00fcros und Schulen eingesetzt werden, die, solange keine Daten zu \u00fcbertragen sind, grunds\u00e4tzlich im strahlungsarmen und energiesparenden Stand-by-Modus (Ecomode, Flugmodus usw.) verharren und nach Abbruch der Verbindung bzw. des Datenaustausches automatisch dahin zur\u00fcckkehren.</p>","ReasonText":"<p>Schnurlostelefone und WLAN-Ger\u00e4te sind meist rund um die Uhr im Betrieb. Millionen solcher Ger\u00e4te verbrauchen dauernd in der ganzen Schweiz sinnlos viel Energie, auch wenn sie \"unt\u00e4tig\" sind. Ausserdem strahlen sie dabei \u00fcberm\u00e4ssig in der Wohnung - und oft auch in die Nachbarwohnungen. Wenn sich Ger\u00e4te vor und nach dem Gespr\u00e4ch bzw. dem Datenaustausch automatisch im strahlungsarmen und energiesparenden Stand-by-Modus befinden, kann - insbesondere in der Nacht - Energie gespart und eine Verminderung der Belastung durch Funkstrahlung erreicht werden. F\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer ist bei der Verwendung so konfigurierter Ger\u00e4te keine Komforteinbusse zu bef\u00fcrchten, da entsprechend ausger\u00fcstete Ger\u00e4te alles automatisch und ohne Wahrnehmung erledigen. Ein entsprechendes Informationsblatt der Swisscom (\"strahlungsarm zuhause\") spricht von einer Reduktion der Strahlung von 80 Prozent und einer Energieeinsparung von 60 Prozent, dies alleine bei den Schnurlostelefonen. Bei WLAN-Ger\u00e4ten d\u00fcrften je nach Typ die Einsparungen mindestens gleich hoch sein. Viele heute erh\u00e4ltliche Ger\u00e4te sind bereits mit einem strahlungsarmen und energiesparenden Modus ausger\u00fcstet, allerdings kann wegen der technischen \u00dcberforderung der allermeisten Nutzenden das Einsparpotenzial gar nicht ausgesch\u00f6pft werden. Aus energie- wie gesundheitspolitischen Gr\u00fcnden sind darum die Ger\u00e4tehersteller, die Verkaufsstellen und die Installateure dazu zu verpflichten, dass nur Ger\u00e4te Verwendung finden, die \u00fcber die notwendigen Funktionen zur automatischen Strahlungsreduktion und Energieeinsparung verf\u00fcgen. Die Ger\u00e4te haben entsprechend vorkonfiguriert zu sein, wenn sie in den Handel kommen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss den Statistiken des Bundesamtes f\u00fcr Energie (BFE) sind in der Schweiz rund 3,3 Millionen Modems/Router und ungef\u00e4hr 3,3 Millionen Schnurlostelefone in Betrieb (www.bfe.admin.ch &gt; News und Medien &gt; Publikationen &gt; Datenbank allgemeine Publikationen &gt; Standby-Verbrauch im Haushaltsbereich, R. Br\u00fcniger AG, 2015). Vorschriften zum Stand-by-Verbrauch solcher Ger\u00e4te finden sich in Anhang 2.1 der Verordnung vom 1. November 2017 \u00fcber die Anforderungen an die Energieeffizienz serienm\u00e4ssig hergestellter Anlagen, Fahrzeuge und Ger\u00e4te (Energieeffizienzverordnung, EnEV; SR 730.02). Diese Verordnung verweist auf die Verordnung (EG) Nr. 1275/2008 vom 17. Dezember 2008 und die Verordnung (EU) 801/2013 vom 22. August 2013 \u00fcber den Stromverbrauch von Haushalts- und B\u00fcroger\u00e4ten. Die Anforderungen an den Energieverbrauch im Bereitschaftszustand (Stand-by-Verbrauch) wurden 2015 und 2017 schrittweise versch\u00e4rft und tragen dem aktuellen Stand der Technik (best available technology) in Bezug auf den Stromverbrauch von informationstechnischen Ger\u00e4ten Rechnung.</p><p>Modems, Router und IP-Boxen (internet protocol) gelten als Netzkomponenten mit hoher Netzwerk-Verf\u00fcgbarkeit (High Network Availability). Ihr Stand-by-Verbrauch muss weniger als 8 Watt betragen. F\u00fcr Schnurlostelefone, die an eine IP-Box angeschlossen sind, gelten noch strengere Anforderungen. Sie m\u00fcssen im Stand-by-Modus weniger als 1 Watt verbrauchen.</p><p>Unter der Annahme, dass sich s\u00e4mtliche Modems, Router, IP-Boxen und Schnurlostelefone permanent im Stand-by-Modus befinden, bel\u00e4uft sich der kumulierte Stromverbrauch all dieser Ger\u00e4te auf 250 Gigawattstunden pro Jahr. Dies entspricht 0,4 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Schweiz.</p><p>Eine unterbruchsfreie Verf\u00fcgbarkeit wird von den Nutzerinnen und Nutzern gew\u00fcnscht, sei es in der Telefonie oder beim Internetzugang. Jede Nutzerin und jeder Nutzer kann indessen mit freiwilligen Massnahmen dazu beitragen, den Stand-by-Verbrauch solcher Ger\u00e4te zu senken, etwa indem Ger\u00e4te nachts oder bei l\u00e4ngeren Abwesenheiten vom Netz getrennt werden. Im Rahmen des Programms Energie Schweiz hat das BFE bereits Schritte unternommen, um die Nutzerinnen und Nutzer zu sensibilisieren und sie dar\u00fcber zu informieren, wie sie abh\u00e4ngig von ihren individuellen Bed\u00fcrfnissen den Stand-by-Verbrauch minimieren k\u00f6nnen. Diese Bem\u00fchungen werden fortgesetzt.</p><p>Zudem wird das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die technologische und regulatorische Entwicklung auf internationaler Ebene weiterhin aufmerksam beobachten und dem Bundesrat eine Anpassung der EnEV vorschlagen, sobald die Mindestanforderungen versch\u00e4rft werden.</p><p>Eine einseitige Einf\u00fchrung neuer Anforderungen in Bezug auf die Strahlung solcher Ger\u00e4te durch die Schweiz k\u00e4me einem technischen Handelshemmnis gleich. Dies k\u00f6nnte sich aus Sicht des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweiz und der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft \u00fcber die gegenseitige Anerkennung von Konformit\u00e4tsbewertungen (SR 0.946.526.81) als problematisch erweisen, denn das Abkommen ist auch f\u00fcr Funkanlagen und Telekommunikationsendger\u00e4te (digitale Dect- und WLAN-Schnurlostelefone) massgebend (Anhang 1 Kapitel 7).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Hardegger Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1608249600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513167107)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544054400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Umwelt|Energie"}}