{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184156,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184156,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4156","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Vielsprachigkeit der Schweiz und die Weltsprache Englisch optimal nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die SRG soll k\u00fcnftig Eigenproduktionen in den vier Landessprachen sowie eingekaufte englischsprachige Fernsehfilme und -serien in der Regel in Originalsprache mit Untertiteln (anstatt synchronisiert) ausstrahlen. Der Bundesrat wird beauftragt, daf\u00fcr die Rechtsgrundlagen oder allenfalls die Konzession anzupassen.</p>","ReasonText":"<p>Sprachen werden vor allem in der Schule, durch l\u00e4ngere Sprachaufenthalte und durch den Konsum fremdsprachiger Medienprodukte gelernt. Im Gegensatz zu den skandinavischen L\u00e4ndern werden in der Schweiz fast alle Produktionen synchronisiert. Der Anteil der fremdsprachigen Angebote im Fernsehen ist gering. Unser Land geh\u00f6rt wie Deutschland, Frankreich, Italien oder \u00d6sterreich zu den \"Synchronisationsl\u00e4ndern\", in denen die meisten Sendungen synchronisiert werden. In L\u00e4ndern, in denen besonders gut Englisch gesprochen wird, wie den Niederlanden, D\u00e4nemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Estland wird der Untertitelung der Vorzug gegeben. In diesen L\u00e4ndern werden die TV-Produktionen immer in der Originalversion ausgestrahlt. Wer der Originalsprache nicht m\u00e4chtig ist, liest gleichzeitig die eingeblendeten Untertitel in der jeweiligen Landessprache. Mit anderen Worten: Diese L\u00e4nder nutzen die TV-Produktionen quasi als Fremdsprachenunterricht - indirekt und wirkungsvoll. Ein weiterer Vorteil: Die Ausstrahlung der Medien in der Originalsprache ist kosteng\u00fcnstig. Die Sendungen stehen ja schon in der Originalsprache bereit. Die Untertitelung ist deutlich preisg\u00fcnstiger als eine Synchronisation. Der Verzicht darauf ist ein einfaches, effizientes und probates Mittel, die allgemeine Fremdsprachenkompetenz zu f\u00f6rdern und zu erh\u00f6hen.</p><p>Der Bundesrat wird darum beauftragt, die Rechtsgrundlagen so anzupassen, dass die SRG k\u00fcnftig sowohl die eigenen in den vier Landessprachen als auch die eingekauften englischen Fernsehproduktionen in der Regel in Originalsprache mit Untertiteln ausstrahlt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat aus bildungspolitischer Sicht Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Anliegen der Motion. Als gesetzliche oder konzessionsrechtliche Verpflichtung zulasten der SRG ist das Anliegen des Vorstosses aber problematisch und f\u00fcr die Erf\u00fcllung des Service-public-Auftrags kontraproduktiv.</p><p>Eigen- und fremdproduzierte Filme und Serien werden von der SRG in der Regel in Synchronfassung ausgestrahlt. Sie bietet ihrem Publikum diese Formate auch im Zweikanalton-Verfahren in Originalsprache an. Bei rund 90 Prozent davon ist die Untertitelung zuschaltbar. Damit ist das Anliegen der Motion bereits weitgehend umgesetzt. Das Publikum hat heute die freie Wahl zwischen Synchron- und Originalsprache. Der Bundesrat m\u00f6chte diese Wahlfreiheit nicht mit einer starren Verpflichtung zur Ausstrahlung in Originalsprache einschr\u00e4nken. Er nimmt in diesem Zusammenhang zur Kenntnis, dass die SRG plant, in naher Zukunft ihr Angebot mit einer Internetplattform auszubauen, welche den Fokus auf die Landessprachen legt. Demnach sollen Inhalte aller Sprachregionen online zusammengef\u00fchrt und dem Publikum mit Untertitelungen mehrsprachig angeboten werden.</p><p>Die Nutzungsgewohnheiten zeigen, dass Untertitelungen f\u00fcr einen grossen Teil des Publikums die Attraktivit\u00e4t von Sendungen mindern, da sich die Synchronisation von Filmen seit Jahrzehnten in den verschiedenen Sprachregionen etabliert hat. Die Umsetzung der Motion d\u00fcrfte deshalb zu Verlusten bei der Publikumsreichweite von SRG-Programmen f\u00fchren.</p><p>Zudem wird der Zugang zu Sendungen f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte (Art. 24 Abs. 3 des Bundesgesetzes \u00fcber Radio und Fernsehen vom 24. M\u00e4rz 2006, RTVG; SR 784.40), welche die Originalsprache nicht gut oder gar nicht verstehen, beeintr\u00e4chtigt. Auch der Nutzen der zuschaltbaren Audiodeskription (h\u00f6rbare Beschreibung des Films) wird dadurch stark eingeschr\u00e4nkt. Ferner verunm\u00f6glicht die neue Untertitelungspflicht den Einsatz von speziellen, mit zus\u00e4tzlichen Informationen angereicherten Untertiteln f\u00fcr H\u00f6rbehinderte im Teletext-Dienst, da diese durch die \u00dcberlagerung mit neuen permanenten Untertiteln nicht mehr lesbar w\u00e4ren.</p><p>In wirtschaftlicher Hinsicht ist zu beachten, dass der Lizenzpreis f\u00fcr die eingekauften Filme oder Serien in der Regel die Synchronfassungen enth\u00e4lt und eine zus\u00e4tzliche Untertitelung f\u00fcr Originalfassungen h\u00f6here Kosten generiert. Hinzu kommen vertragliche Probleme: Die SRG kann eingekaufte Originalfassungen oft nur dann ausstrahlen, wenn die Hauptsprache der Sendung in deutscher Synchronisation erfolgt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1551225600000)\/","SubmittedBy":"Gm\u00fcr-Sch\u00f6nenberger Andrea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514141270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544400000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Kultur"}}