{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184171,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184171,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4171","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Werden die Synergiepotenziale der Innovationsf\u00f6rderung in den Regionen genutzt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die Schweizerische Agentur f\u00fcr Innovationsf\u00f6rderung (Innosuisse-Gesetz, Safig) ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Damit wurde die vormalige KTI auf eine neue Basis gestellt. Vorrangiges Ziel von Innosuisse ist die Innovationsf\u00f6rderung. Sie setzt dazu unter anderem auf ein Netzwerk von Innovationsmentoren und auf nationale thematische Netzwerke. Innosuisse ist dabei nicht die einzige Institution, die sich mit Innovationsf\u00f6rderung befasst. Sondern sie ist eingebettet in eine F\u00f6rderlandschaft bestehend unter anderem aus den Hochschulen und Fachhochschulen, kantonaler Wirtschaftsf\u00f6rderung, Innovationsf\u00f6rderung \u00fcber die Regionalpolitik und die Tourismuspolitik sowie zahlreiche private Initiativen. Mit Artikel\u00a03 Absatz\u00a07 Safig hat Innosuisse den Auftrag, sich bei der Beratung der Unternehmen und beim Wissens- und Technologietransfer (WTT) mit den kantonalen und regionalen Akteuren zu koordinieren. </p><p>Der Bundesrat wird in diesem Zusammenhang gebeten, folgende Fragen zu beantworten: </p><p>1. Wie hat sich das System der Innovationsmentoren und nationalen thematischen Netzwerke bis jetzt bew\u00e4hrt?</p><p>2. Besteht die Absicht, die Kompetenzen der Innovationsmentoren auch in anderen Bereichen auszubauen, die im Moment nicht abgedeckt sind, namentlich in den Bereichen Tourismus und Dienstleistungen?</p><p>3. Findet ein Austausch zwischen den Innovationsmentoren und den verschiedenen Akteuren in den Kantonen und Regionen statt?</p><p>4. Wurden die Innovationssysteme in den Kantonen und Regionen durch die T\u00e4tigkeit von Innosuisse effektiv sektor-/politik\u00fcbergreifend gest\u00e4rkt?</p><p>5. Besteht weiteres Optimierungspotenzial in Hinblick auf die Zusammenarbeit insbesondere zwischen den Innovationsmentoren und den anderen Akteuren der Innovationsf\u00f6rderung in den Kantonen und Regionen (z. B. durch eine bessere regionale Verankerung)?</p><p>6. Besteht allenfalls Handlungsbedarf auf Bundesebene, um die Zusammenarbeit zwischen dem SBFI und anderen Bundes\u00e4mtern, welche Innovationen in den Kantonen und Regionen unterst\u00fctzen, zu verst\u00e4rken?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Innovationsmentoren und Innovationsmentorinnen unterst\u00fctzen die KMU bei der Aufgleisung von wissenschaftsbasierten Innovationsprojekten. 2018 haben rund 300 KMU diese Dienstleistung in Anspruch genommen. Die 11 derzeitigen nationalen thematischen Netzwerke befassen sich mit einer Vielzahl von relevanten Themen, welche ein Potenzial haben, wissenschaftsbasierte Innovationen hervorzubringen. Sie stimulieren aktiv die Kooperation zwischen der Forschung und den Unternehmen. Rund 145 Innovationsprojekte konnten 2018 mit ihrer Unterst\u00fctzung erfolgreich angestossen werden.</p><p>2. Die Hauptkompetenz der Innovationsmentoren und Innovationsmentorinnen liegt darin, erfolgreiche Innovationskooperationen zwischen der Forschung und Unternehmen anzubahnen. Vom Profil her sind sie Generalisten, die gerade auch branchen\u00fcbergreifende, innovationstreibende Themen kompetent aufgreifen k\u00f6nnen. Die auf 1. Januar 2019 zwanzig neu akkreditierten Mentoren und Mentorinnen decken eine stark erweiterte Palette von Kompetenzbereichen ab mit dem Ziel, alle Kunden kompetent beraten zu k\u00f6nnen. Um dem Anliegen der Interpellation gerecht zu werden, wird Innosuisse unter Einbezug des Seco die Situation in Bezug auf den Tourismus analysieren. Gleichzeitig sollen die F\u00f6rderinstrumente von Innosuisse - wie in der vom Bundesrat im November 2017 verabschiedeten Tourismusstrategie vorgesehen - in der Tourismusbranche besser bekanntgemacht werden. Daf\u00fcr planen Innosuisse und das Seco 2019 einen gemeinsamen Austausch mit Akteuren aus dem Tourismusbereich.</p><p>3. Die Innovationsmentoren und Innovationsmentorinnen von Innosuisse unterst\u00fctzen KMU priorit\u00e4r bei der Aufgleisung von wissenschaftsbasierten Innovationsprojekten. Das Spektrum m\u00f6glicher kantonaler (teilweise \u00fcber die Regionalpolitik unterst\u00fctzter) Innovationsf\u00f6rderaktivit\u00e4ten ist hingegen breiter (Dienstleistungen auch ohne Forschungspartner). Angestrebt wird das \"No-wrong-Door-Prinzip\", wonach ein Unternehmen immer an die kompetenteste Stelle im regionalen oder nationalen Innovationssystem verwiesen wird, unabh\u00e4ngig davon, an welche Einstiegsadresse es sich als Erstes wendet. Diesbez\u00fcglich besteht noch Verbesserungspotenzial. Innosuisse und das Seco sind gemeinsam daran, mit verschiedenen Massnahmen die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verst\u00e4ndnis der Akteure \u00fcber die komplement\u00e4ren Rollen zu verbessern (z. B. die Innovationsf\u00f6rdertagung 2019, welche Innosuisse und das Seco gemeinsam f\u00fcr die verschiedenen Akteure der Innovationsf\u00f6rderung durchf\u00fchren).</p><p>4./5. Die sektor\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zwischen Innosuisse und den kantonalen Akteuren konnte durch einen intensivierten Austausch verbessert werden. Die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene funktioniert dort am besten, wo enge pers\u00f6nliche und berufliche Verflechtungen zwischen den regionalen Coaches und den Mentoren und Mentorinnen von Innosuisse bestehen respektive wo diese in das regionale Innovationssystem integriert wurden. Weitere sektor\u00fcbergreifende Kooperationen - etwa mit dem Institut f\u00fcr geistiges Eigentum betreffend begleitete Patentrecherchen oder Innovationsf\u00f6rderstellen im Tourismus - finden teilweise statt und sind explizit erw\u00fcnscht, liegen aber in erster Linie in der Kompetenz der Kantone und Regionen.</p><p>6. Die Koordination auf Bundesebene erfolgt \u00fcber institutionalisierte verwaltungsinterne Verfahren sowie auf Projektbasis in Steuerungs- und Begleitgruppen. Zudem besteht seit 2015 ein informelles Bundesnetzwerk Innovation. Mit dem regelm\u00e4ssigen Austausch der Partner\u00e4mter werden unter anderem ein Beitrag zur St\u00e4rkung der Koh\u00e4renz und die Nutzung von Synergien in der Innovationsf\u00f6rderung des Bundes angestrebt. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Egger Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513721493)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544486400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung"}}