{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184186,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184186,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4186","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sollte das Anordnungsmodell f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten nicht umgesetzt werden, damit die Versorgung mit in der Schweiz ausgebildeten Personen anstatt mit Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern sichergestellt wird?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass die Anzahl ausl\u00e4ndischer Psychiaterinnen und Psychiater abnehmen wird, wenn ihre Zulassung wie geplant erschwert wird?</p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Ansicht, dass gleichzeitig das Delegationsmodell zu einer Verschlimmerung der Unterversorgung f\u00fchren wird, da es das Schicksal der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten vollst\u00e4ndig von dem der Psychiaterinnen und Psychiater abh\u00e4ngig macht?</p><p>3. Denkt der Bundesrat, dass sprachliche und kulturelle Kenntnisse in diesem Berufszweig unerl\u00e4sslich sind?</p><p>Der Bundesrat hat vor Kurzem in seiner Antwort auf die Interpellation 18.4016 an Folgendes erinnert: \"Bez\u00fcglich der Anzahl der Psychiaterinnen und Psychiater hat der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Eder 16.3060, 'Behandlung psychischer Krankheiten in der Grundversicherung weiterhin gew\u00e4hrleisten', erl\u00e4utert, dass (...) die Schweiz f\u00fcr die Rekrutierung des Nachwuchses stark vom Ausland abh\u00e4ngig (ist).\"</p><p>Die Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndischen Psychiaterinnen und Psychiatern im Bereich der psychischen Gesundheit ist aus mehreren Gr\u00fcnden problematisch:</p><p>1. Ihre Anzahl wird abnehmen, wenn die Zulassung erschwert wird.</p><p>2. Nimmt die Anzahl der Psychiaterinnen und Psychiater ab, so wird die Anzahl der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten noch st\u00e4rker abnehmen, da die Berufe aufgrund des Delegationsmodells in einer direkten Verbindung zueinander stehen. Das f\u00fchrt zu einer rapiden Verschlimmerung der Unterversorgung im Bereich der psychischen Gesundheit in der Schweiz.</p><p>3. Der Bundesrat hat im Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates St\u00e4helin (Zukunft der Psychiatrie, 2016) angemerkt, dass die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten sehr kompliziert und wenig effizient wird, wenn eine ausl\u00e4ndische Fach\u00e4rztin oder ein ausl\u00e4ndischer Facharzt nur \u00fcber Grundkenntnisse in der jeweiligen Sprache verf\u00fcgt. Und selbst wenn sie die Sprache beherrschen, sind sie oft nicht mit der Kultur, den Lebens- und Ausdrucksweisen sowie den Sitten und Gebr\u00e4uchen der Schweiz vertraut. Dazu kommt, dass ausl\u00e4ndische Psychiaterinnen und Psychiater die Qualit\u00e4t der delegierten Psychologinnen und Psychologen nicht \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen, wenn sie nicht wirklich mit der Kultur vertraut sind.</p><p>Der Bundesrat muss das Anordnungsmodell f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten umsetzen, um die Versorgung des Landes im Bereich der psychischen Gesundheit zu garantieren - und zwar mit \"lokalen\" Arbeitskr\u00e4ften, die ohnehin bereits ausgebildet und verf\u00fcgbar sind, und nicht durch die Rekrutierung von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Weibel 18.3946, \"Zugang zu psychologischer Psychotherapie in allen Sozialversicherungen gew\u00e4hrleisten\", festgehalten hat, k\u00f6nnen mit der geplanten \u00c4nderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG; SR 832.10) betreffend \"Zulassung von Leistungserbringern\" Bedingungen in Bezug auf die Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit an die Leistungserbringer gestellt werden, die \u00fcber die Zulassung zur Berufsaus\u00fcbung hinausgehen. Eine Zulassungsbeschr\u00e4nkung ist nur dort vorgesehen, wo die Gesuche den Bedarf \u00fcberschreiten. Bereits heute gilt die Voraussetzung f\u00fcr die Zulassung zur selbstst\u00e4ndigen T\u00e4tigkeit von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, dass diese mindestens drei Jahre lang in einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsst\u00e4tte gearbeitet haben m\u00fcssen. Der Bundesrat sieht daher weder Auswirkungen hinsichtlich einer Abnahme der Zulassung ausl\u00e4ndischer Psychiater und Psychiaterinnen noch einen Zusammenhang zur Anzahl der delegiert t\u00e4tigen Psychologen und Psychologinnen.</p><p>3. Der Bundesrat erachtet gen\u00fcgende Kenntnisse in der Sprache und Kultur der Patientinnen und Patienten als wichtig. Abkl\u00e4rungen und Studien haben gezeigt, dass die psychiatrische Versorgung grunds\u00e4tzlich gew\u00e4hrleistet ist, aber Verbesserungen angezeigt sind. Insbesondere betrifft dies die Weiterentwicklung von Angebotsstrukturen f\u00fcr Krisen- und Notfallsituationen sowie die intermedi\u00e4ren Angebote mit interdisziplin\u00e4ren Teams (die auch soziale Betreuung und alltagsorientierte Unterst\u00fctzung anbieten). Diese Aufgaben liegen in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone, Berufsverb\u00e4nde und Leistungserbringer. Wie unter Ziffer 1 erw\u00e4hnt, geht der Bundesrat nicht von einer Verschlechterung beziehungsweise von einer zuk\u00fcnftigen Abnahme der Anzahl Psychiater und Psychiaterinnen aus.</p><p>Bez\u00fcglich eines Anordnungsmodells f\u00fcr psychologische Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen hat der Bundesrat in seinen Antworten auf verschiedene Vorst\u00f6sse festgehalten, dass er, nachdem mit dem Bundesgesetz \u00fcber die Psychologieberufe (PsyG; SR 935.81) die Aus- und Weiterbildung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten schweizweit harmonisiert und auf hohem Niveau festgelegt worden ist, verschiedene Modelle der Zulassung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zur Leistungsabrechnung im Rahmen der OKP und konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Abl\u00f6sung des derzeitigen Modells der delegierten Psychotherapie pr\u00fcft. Die diesbez\u00fcglichen Arbeiten, welche in einem Vernehmlassungsentwurf zur Anpassung der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) und der Verordnung des EDI \u00fcber Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV; SR 832.112.31) m\u00fcnden sollen, sind noch im Gange.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513295973)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544572800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration|Gesundheit"}}