{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184187,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184187,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4187","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Was will der Bundesrat dagegen unternehmen, dass die vom Psychologieberufegesetz garantierte Qualit\u00e4tssicherung durch das noch geltende Delegationsmodell zunichtegemacht wird?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat hat vor Kurzem in seiner Antwort auf die Interpellation K\u00e4lin 18.3864, \"Wechsel zum Anordnungsmodell f\u00fcr psychologische Psychotherapie. Aufnahme in die Grundversorgung\", daran erinnert, dass er in seinen Antworten auf die Anfrage Prelicz-Huber 11.1068, \"Nicht\u00e4rztliche Psychotherapie als Leistung der Grundversicherung\", und die Interpellation Eder 16.3060, \"Die Behandlung psychischer Krankheiten in der Grundversicherung weiterhin gew\u00e4hrleisten\", gesagt hat, dass - wenn einmal die Aus- und Weiterbildungen mit dem Psychologieberufegesetz (PsyG, SR 935.81) schweizweit harmonisiert und auf hohem Niveau festgelegt sind - der Bundesrat \"verschiedene Modelle der Zulassung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zur Leistungsabrechnung und konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Abl\u00f6sung des derzeitigen Modells der delegierten Psychotherapie\" pr\u00fcfen wird oder dass er diese bereits pr\u00fcft.</p><p>Nun best\u00e4tigt der Bundesrat selbst, dass die Aus- und Weiterbildungen der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten mittlerweile harmonisiert und auf hohem Niveau festgelegt sind, was eine Qualit\u00e4tssicherung bei den Leistungen m\u00f6glich macht. </p><p>Gleichzeitig steht das aktuell geltende Delegationsmodell im Widerspruch zu den Bem\u00fchungen um die Qualit\u00e4t der Leistungen und zu den vom PsyG vorgeschriebenen Anforderungen. Die Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche dieses Systems sind in der Tat nur sehr beschr\u00e4nkt, da das Delegationsmodell die M\u00f6glichkeit bietet, zu geringeren Qualit\u00e4tsanforderungen direkt zulasten der obligatorischen Krankenversicherung zu arbeiten.</p><p>Das f\u00fchrt zu einem paradoxen System: Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die selbstst\u00e4ndig und ohne R\u00fcckgriff auf die obligatorische Krankenversicherung arbeiten, m\u00fcssen die hohen Anforderungen des PsyG erf\u00fcllen und \u00fcber eine vom Eidgen\u00f6ssischen Departement des Inneren anerkannte Ausbildung verf\u00fcgen, w\u00e4hrend Psychologinnen und Psychologen, die weit davon entfernt sind, all diese Qualit\u00e4tskriterien zu erf\u00fcllen, ihre Leistungen dank des Delegationsmodells direkt zulasten der obligatorischen Krankenversicherung abrechnen k\u00f6nnen.</p><p>Wie und wann wird der Bundesrat diesem Delegationsmodell ein Ende setzen, das die Bem\u00fchungen des PsyG teilweise zunichtemacht, den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern bei der Behandlung durch Psychologiefachleute Qualit\u00e4t zu bieten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die delegiert arbeitenden psychologischen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen haben teilweise eine Aus- und Weiterbildung gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber die Psychologieberufe (PsyG; SR 935.81), teilweise aber auch eine \u00e4ltere Ausbildung. F\u00fcr die Qualit\u00e4t der delegierten Psychotherapie sind die delegierenden \u00c4rzte und \u00c4rztinnen verantwortlich, welche die Therapie pers\u00f6nlich \u00fcberwachen m\u00fcssen.</p><p>Wie der Bundesrat in seinen Antworten auf verschiedene parlamentarische Vorst\u00f6sse festgehalten hat, wird er verschiedene Modelle der Zulassung der psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zur Leistungsabrechnung im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Abl\u00f6sung des derzeitigen Modells der delegierten Psychotherapie pr\u00fcfen. Dabei wird auch dem Aspekt der Qualit\u00e4tssicherung besondere Beachtung geschenkt. Die diesbez\u00fcglichen Arbeiten, welche in einem Vernehmlassungsentwurf zur Anpassung der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) und der Verordnung des EDI \u00fcber Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV; SR 832.112.31) m\u00fcnden sollen, sind noch im Gange.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513313397)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544572800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}