{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184203,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184203,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4203","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Schaffung einer modernen Dateninfrastruktur mit strukturierten Patientendaten zur F\u00f6rderung der Humanforschung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Humanforschung in der Schweiz m\u00f6glichst viele Patientendaten strukturiert und anonymisiert zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz haben wir weltweit f\u00fchrende Pharmaunternehmen. Diese leisten hier einen enormen Aufwand f\u00fcr Forschung mit positiven Auswirkungen auf Schweizer Hochschulen, die akademische Forschung und die Volkswirtschaft. F\u00fcr die Entwicklung von Medikamenten und Therapien ben\u00f6tigen die Forschenden strukturierte Daten von m\u00f6glichst vielen Patienten. </p><p>Die Verf\u00fcgbarkeit von strukturierten Patientendaten ist in der Schweiz ungen\u00fcgend. Verschiedene andere L\u00e4nder haben erkannt, dass sich ihre Standortattraktivit\u00e4t erh\u00f6ht, wenn strukturierte Patientendaten zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen. In der Schweiz werden Daten zum Genom, zur Pathologie, zur Diagnostik, zur klinischen Forschung, in Biobanken, in Patientendossiers und Krankheitsregistern unkoordiniert und in nichtstandardisierter Weise uneinheitlich erfasst. Im Gegensatz zur Schweiz haben andere L\u00e4nder das Potenzial strukturierter und aggregierter Daten erkannt. Dort ist es m\u00f6glich, Patientendaten so f\u00fcr die Forschung bereitzustellen, dass keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Individuum erfolgen k\u00f6nnen. </p><p>Es braucht die aktive Mitwirkung aller Interessierten, um rasch eine entsprechende Schweizer L\u00f6sung zu finden und umzusetzen. Vorarbeiten sind von der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften in Zusammenarbeit mit Swissethics, Patientenorganisationen und weiteren Kreisen bereits geleistet worden. </p><p>Zusammen mit staatlichen und privaten Spit\u00e4lern, der \u00c4rzteschaft, Patientenorganisationen, der Pharmaindustrie, der Akademie der medizinischen Wissenschaften, Swissethics, den Hochschulen, einer B\u00fcrgerbeteiligung, Datensch\u00fctzern und eventuell weiteren Kreisen m\u00fcsste ein gemeinsames Vorgehen festgelegt werden, welches im Verbund der Interessierten rasch umgesetzt werden kann. Den Lead f\u00fcr einen solchen runden Tisch m\u00fcsste der Bund \u00fcbernehmen. Fortschritte in der Bek\u00e4mpfung von Krankheiten k\u00f6nnten im Inland erzielt werden, mit positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Humanforschung ist von hoher Bedeutung f\u00fcr die Schweiz. Der Bundesrat hat diese Bedeutung erkannt und grosse Investitionen in die biomedizinische, translationale und klinische Forschung get\u00e4tigt. Davon zeugen der Aufbau und die Unterst\u00fctzung grosser F\u00f6rderinitiativen und Forschungsinfrastrukturen in der klinischen Forschung und der Biomedizin, wie etwa der Swiss Clinical Trial Organisation oder des Schweizerischen Instituts f\u00fcr Bioinformatik (SIB). Diese und weitere F\u00f6rderaktivit\u00e4ten zielen darauf ab, die Schweiz als Standort f\u00fcr die klinische Forschung weiter zu st\u00e4rken und das hohe Innovationspotenzial neuer Ans\u00e4tze und Erkenntnisse f\u00fcr Pr\u00e4vention und Diagnose optimal zu nutzen. Dar\u00fcber hinaus besteht ein Roundtable im Rahmen der Umsetzung des Masterplans zur St\u00e4rkung der biomedizinischen Forschung und Technologie, welcher die meisten der genannten Anspruchsgruppen einbezieht und \u00fcbergeordnete Themen im Bereich Biomedizin aufgreift (Vorsitz Vorsteher Eidgen\u00f6ssisches Departement des Innern (EDI); Koordination Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG)).</p><p>Im Bereich der personalisierten Medizin ist die Schweizer Forschung heute im internationalen Vergleich gut positioniert. Anerkannter Handlungsbedarf besteht jedoch bei der Datenorganisation, d. h. beim Erfassen und Aufbereiten von Patientendaten sowie von biologischen Basisdaten (einschliesslich Biodatenbanken) und sogenannten Omics-Daten (u. a. genetische Daten). Diese Herausforderungen stellen sich sowohl in der Grundlagenforschung wie auch in der klinischen Forschung. Entsprechend hat der Bund im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 die nationale F\u00f6rderinitiative \"Swiss Personalized Health Network\" (SPHN) lanciert.</p><p>Mit dem SPHN soll eine national koordinierte Dateninfrastruktur f\u00fcr die klinische Forschung aufgebaut und die Daten f\u00fcr die Forschung und das Gesundheitssystem zug\u00e4nglich und nutzbar gemacht werden. Damit k\u00f6nnen lokale und regionale Informationssysteme harmonisiert und die Dateninteroperabilit\u00e4t auf nationaler Ebene gew\u00e4hrleistet werden. Das SPHN wird damit die Voraussetzungen schaffen, um den f\u00fcr die Forschung notwendigen Austausch von klinischen Daten zu erm\u00f6glichen und die Bearbeitung neuer Forschungsthemen mit neuen Konzepten und Zug\u00e4ngen zu f\u00f6rdern. Damit k\u00f6nnen in der Forschung neue Erkenntnisse bez\u00fcglich Pr\u00e4vention und Diagnose ung\u00fcnstiger gesundheitlicher Bedingungen erworben und genutzt werden, um Krankheiten effizienter und mit weniger Nebenwirkungen zu behandeln.</p><p>Das SPHN ist als Verbundaufgabe zwischen den Hochschulen, (Universit\u00e4ts-)Spit\u00e4lern und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) umgesetzt. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation sowie das BAG haben die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften mit der Gesamtkoordination beauftragt. Das SIB ist verantwortlich f\u00fcr das \"nationale Datenkoordinationszentrum\" und damit auch f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t der regionalen Datenbanken. F\u00fcr die F\u00f6rderinitiative wurden vom Bundesrat in der BFI-Botschaft 2017-2020 Mittel in der H\u00f6he von 70 Millionen Franken beantragt und vom Parlament genehmigt. Hinzu kommt - neben den Aufwendungen im ETH-Bereich f\u00fcr personalisierte Medizin in der H\u00f6he von 50 Millionen Franken - die Finanzierung von Forschungsvorhaben, welche im Rahmen der regul\u00e4ren Projektf\u00f6rderung des SNF erfolgt. Die Anliegen der Motion sind vor diesem Hintergrund bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Eymann Christoph","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1607558400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514256177)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544572800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}