{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184215,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184215,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4215","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Anschlusskosten von landschaftsvertr\u00e4glichen Fotovoltaikanlagen in sonnenreichen peripheren R\u00e4umen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Kosten f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse von neuen, landschaftsvertr\u00e4glichen Fotovoltaikanlagen an Infrastrukturen an peripherer Lage ohne Eigenverbrauch sind wie die Kosten f\u00fcr Netzverst\u00e4rkungen nach Artikel\u00a022 Absatz\u00a03 der Stromversorgungsverordnung zu behandeln, wenn sie eine \u00fcberdurchschnittliche Produktion im Winter aufweisen und dadurch die Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr verbessern und den Bedarf nach teuren Saisonspeichern reduzieren.</p>","ReasonText":"<p>Fotovoltaikanlagen in sonnenreichen peripheren R\u00e4umen k\u00f6nnen insbesondere bei vertikaler Aufst\u00e4nderung eine hohe Stromerzeugung im Winterhalbjahr liefern. Mit den traditionellen F\u00f6rderinstrumenten (Einmalverg\u00fctung und Einspeiseverg\u00fctungssystem) wird die hohe Wertigkeit dieser Stromerzeugung bisher nicht ber\u00fccksichtigt. Neue Fotovoltaikanlagen entlang von Eisenbahnlinien, Strassen und Autobahnen, evtl. Stauwerken oder Lawinenverbauungen k\u00f6nnen nicht realisiert werden, wenn ihre Lage ausserhalb des Siedlungsraums erh\u00f6hte Netzanschlussgeb\u00fchren verursacht. Ihre landschaftsvertr\u00e4gliche Erstellung w\u00e4re aber sinnvoll, weil sie einen spezifischen Beitrag f\u00fcr die Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr leisten k\u00f6nnen und deshalb eine erh\u00f6hte Systemdienlichkeit aufweisen. Die Reduktion der Anschlusskosten f\u00fcr diese Anlagen ist versorgungspolitisch wichtig wie die bereits bestehende Kostendeckung f\u00fcr die Verst\u00e4rkung von Netzen im Mittelland.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Diverse Instrumente zur F\u00f6rderung der neuen erneuerbaren Energien wurden in den letzten Jahren insbesondere mit der Energiestrategie 2050 umgesetzt respektive verst\u00e4rkt. Davon haben auch Fotovoltaikanlagen profitiert: So hat seit 2010 vor allem die Stromproduktion aus Fotovoltaikanlagen stark zugelegt, wie der k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Monitoring-Bericht zur Energiestrategie 2050 zeigt. Auch das Instrument des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch und das Potenzial zur Produktion von Sonnenenergie in der Schweiz sind l\u00e4ngst nicht ausgesch\u00f6pft, insbesondere in Siedlungsgebieten (z. B. durch Maximierung der Dachfl\u00e4chennutzung, Fassadenfl\u00e4chennutzung). Eine zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung der Produktion von Fotovoltaikanlagen ist aus heutiger Sicht daher nicht notwendig. Ob es k\u00fcnftig zus\u00e4tzliche Massnahmen braucht, wird der Bundesrat aufgrund der f\u00fcnfj\u00e4hrlichen Berichterstattung des Monitorings gem\u00e4ss Artikel\u00a055 Absatz\u00a03 des Energiegesetzes vom 30. September 2016 (EnG; SR 730.0) beurteilen.</p><p>Im Weiteren ist festzuhalten, dass der Anschluss von Fotovoltaikanlagen insbesondere in Siedlungsgebieten deutlich geringere Netzanschlusskosten verursacht als der Anschluss von landschaftsvertr\u00e4glichen Fotovoltaikanlagen, wie von der Motion\u00e4rin vorgeschlagen. Stromnetze sollen gem\u00e4ss Stromversorgungsgesetz vom 23. M\u00e4rz 2007 (StromVG; SR 734.7) effizient ausgebaut und die Netzkosten m\u00f6glichst verursachergerecht verrechnet werden. Eine Integration von \u00fcberproportional hohen Kosten in den Netzverst\u00e4rkungskosten, verursacht durch den Anschluss von Fotovoltaikanlagen in peripheren R\u00e4umen, w\u00fcrde diesen beiden Prinzipien nicht gerecht werden und eine weitere Entsolidarisierung der Netzkosten zwischen den Kundengruppen verursachen.</p><p>Schliesslich zeigt die Studie von 2017 des Bundesamtes f\u00fcr Energie bez\u00fcglich Versorgungssicherheit \"Modellierung der System Adequacy in der Schweiz\", dass diese in der Schweiz auch im Winter mittel- bis langfristig gew\u00e4hrleistet ist (www.bfe.admin.ch &gt; Versorgung &gt; Stromversorgung &gt; Stromversorgungsgesetz &gt; System Adequacy). Inwiefern die Bevorzugung der Produktion aus Sonnenenergie an peripherer Lage einen substanziellen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssicherheit im Winter leisten kann, scheint jedoch fraglich, deshalb dr\u00e4ngt sich diese Massnahme aus heutiger Sicht nicht auf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Semadeni Silva","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1608249600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|66|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514023120)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544572800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Energie|Raumplanung und Wohnungswesen"}}