{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184224,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184224,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4224","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Zusammenhang zwischen der dritten Rhonekorrektur und der Trinkwasserversorgung der Gemeinden im Oberwallis","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die geplante Erweiterung des Rottens und die Aushubarbeiten im Rottenbett werden dazu f\u00fchren, dass die M\u00f6glichkeiten, das Grundwasser f\u00fcr die Trinkwasserversorgung zu nutzen, eingeschr\u00e4nkt werden.</p><p>Die Wegleitung \"Grundwasserschutz\" des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt besagt n\u00e4mlich: \"Die Revitalisierung von Fliessgew\u00e4ssern mit naturnaher Wasserqualit\u00e4t ist in der Regel vorteilhaft f\u00fcr das Grundwasser. In der N\u00e4he von Trinkwasserfassungen ist allerdings bei solchen Massnahmen besondere Vorsicht geboten, denn mit dem versickernden Flusswasser gelangen auch Keime und Schadstoffe ins Grundwasser, was zu einer Beeintr\u00e4chtigung des gefassten Wassers f\u00fchren kann. Dies gilt insbesondere bei baulichen Eingriffen und bei Hochwasser, wenn kolmatierende (abdichtende) Schichten verletzt oder zerst\u00f6rt werden.\" Diese vermehrte Infiltration von Rottenwasser ins Grundwasser infolge der dritten Rhonekorrektur wurde auch in Lalden beobachtet, sodass der Kanton immer noch das Grundwasser in Lalden abpumpen muss, um einen \u00fcberm\u00e4ssigen Anstieg des Grundwassers zu verhindern. Diese vermehrte Infiltration wird auch zwischen Lalden/Visp und Brig/Naters passieren. Wie vom Bafu festgehalten, kann diese vermehrte Infiltration zu einer Beeintr\u00e4chtigung der Grundwasserqualit\u00e4t f\u00fchren. Bereits aus diesem Grund ist es klar, dass das Projekt der dritten Rhonekorrektur die zuk\u00fcnftige Trinkwasserversorgung aus Grundwasser einschr\u00e4nkt. </p><p>Bei Grundwasserfassungen f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Trinkwasserversorgungen m\u00fcssen Schutzzonen ausgeschieden werden. Die Schutzzone S1 umfasst einen Bereich von minimal 10 Metern um alle Elemente einer Trinkwassergewinnungsanlage. Die Zone muss eingez\u00e4unt werden. Gem\u00e4ss der obengenannten Wegleitung ist eine Gew\u00e4sserrevitalisierung in der Schutzzone S2 auch nicht m\u00f6glich. Eine S2-Schutzzone hat typischerweise eine Breite (senkrecht zur Grundwasserfliessrichtung bzw. senkrecht zur Rhone) von 100 bis 150 Metern. Durch die Rottenerweiterung werden aus Platzmangel die M\u00f6glichkeiten stark eingeschr\u00e4nkt, solche Schutzzonen zwischen Brig/Naters und Lalden/Visp auszuscheiden. Dadurch werden die M\u00f6glichkeiten, Trinkwasser aus Grundwasser zu gewinnen, nochmals eingeschr\u00e4nkt. </p><p>Dieser Nachteil f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Versorgungssicherheit der Gemeinden im Raum Brig-Visp muss kompensiert werden. Was f\u00fcr M\u00f6glichkeiten bestehen hier, und ist der Bundesrat bereit, die Gemeinden hier entsprechend zu unterst\u00fctzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Regierungen der Kantone Wallis und Waadt haben im Jahr 2016 das Generelle Projekt der dritten Rhonekorrektion (GP-R3) genehmigt. Das GP-R3 legt die Ziele (Sicherheitsziele, \u00f6kologische Ziele, Nutzungsziele) der dritten Rhonekorrektion fest. Das GP-R3 wurde in die Richtplanung umgesetzt, und die entsprechende Richtplananpassung wurde durch die Parlamente in beiden Kantonen gutgeheissen. Somit ist das GP-R3 beh\u00f6rdenverbindlich.</p><p>Im Perimeter der Priorit\u00e4ren Massnahme Visp wurde die Mehrheit der Projekte bereits \u00f6ffentlich aufgelegt, durch den Regierungsrat des Kantons Wallis genehmigt und zum Teil bereits realisiert. Nur f\u00fcr den Abschnitt Brigerbad liegt noch kein rechtskr\u00e4ftiges Projekt vor. In diesem Abschnitt sind allerdings keine aktuellen Zielkonflikte mit der Trinkwassernutzung zu verzeichnen, und die M\u00f6glichkeit einer zuk\u00fcnftigen Nutzung des Talgrundwassers zu Trinkwasserzwecken ist aufgrund der Situation (Altlasten, grosser Siedlungsdruck) fraglich.</p><p>Im Perimeter der Priorit\u00e4ren Massnahme Visp existiert keine Trinkwasserfassung aus dem Grundwasser. Daher musste auch keine versetzt werden. Eine Schutzzone f\u00fcr potenzielle Trinkwasserfassungen, welche von der dritten Rhonekorrektion tangiert wird, lag im Gibl\u00e4tt vor. Diese Schutzzone wurde im Rahmen des Generellen Projekts in Absprache mit der Gemeinde mit der geplanten Flussaufweitung abgestimmt. Das Projekt in diesem Abschnitt ist nun bereits rechtskr\u00e4ftig gebaut. Beim Subventionsantrag wurden durch den Kanton keine anrechenbaren Kosten zur Kompensation allf\u00e4lliger Nachteile geltend gemacht.</p><p>Der Bund empfiehlt den Kantonen eine fr\u00fchzeitige Gesamtplanung zur Entflechtung von Zielkonflikten, welche auch eine regionale Wasserversorgungsplanung beinhalten m\u00fcsste. Im Rahmen der Erarbeitung des Generellen Projekts wurde \u00fcber den gesamten Perimeter der dritten Rhonekorrektion, von Brig bis zur Rhonem\u00fcndung, eine Analyse der m\u00f6glichen Zielkonflikte zwischen bestehenden Trinkwasserfassungen und den vorgesehenen Aufweitungen erarbeitet. Entsprechende Fachberichte liegen vor. Im Rahmen der einzelnen Auflageprojekte werden mit den Gemeinden L\u00f6sungen f\u00fcr die Verschiebung der betroffenen Wasserfassungen gesucht. Die Anrechenbarkeit der dabei entstehenden Kosten ist von den Konzessionsbedingungen und vom Zustand der Wasserfassungen abh\u00e4ngig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Ruppen Franz","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2841|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513705067)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544659200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Gesundheit|Raumplanung und Wohnungswesen"}}