{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184258,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184258,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4258","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gotthard-Strassentunnel. Wiederinbetriebnahme der Kommandozentrale in Airolo f\u00fcr eine effizientere Steuerung der Rettungseins\u00e4tze im Tunnel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Gotthard-Strassentunnel ist der l\u00e4ngste und der mit Abstand am st\u00e4rksten befahrene Strassentunnel der Welt. Gleichzeitig ist es der einzige stark frequentierte Tunnel, der \"aus der Ferne\" betrieben wird. Fr\u00e9jus, Mont Blanc und Grosser Sankt Bernhard, alles auch Tunnels mit Gegenverkehr, haben je eine Kommandozentrale an beiden Tunnelportalen.  </p><p>Ich frage den Bundesrat:</p><p>1. H\u00e4lt er es nicht f\u00fcr effizienter, die Kommandozentrale in Airolo - die vor 2008 ja bereits existierte - wieder in Betrieb zu nehmen, dies im Hinblick auf schnellere Reaktionszeiten bei einem Unfall nahe dem S\u00fcdportal, aber auch weiter n\u00f6rdlich?</p><p>2. Der Tunnelbetrieb wird durch die Verdoppelung der R\u00f6hren komplexer werden. Ist der Bundesrat angesichts dieser Tatsache bereit, die Wiederinbetriebnahme der Kommandozentrale am S\u00fcdportal in Betracht zu ziehen, auch mit Blick auf die Entwicklung von Kompetenzen und die F\u00f6rderung von Arbeitspl\u00e4tzen im Tessin?</p>","ReasonText":"<p>Die Verkehrsregelung im Gotthard-Strassentunnel und der Tunnelbetrieb werden seit 2008 von der Zentrale Fl\u00fcelen aus sichergestellt und gesteuert. Mit der Er\u00f6ffnung einer zweiten R\u00f6hre ab 2025 wird sich die Frage der Schnelligkeit bei der Steuerung von Rettungseins\u00e4tzen im Tunnel erneut stellen. Mit dem Bau des zweiten Tunnels, der vor\u00fcbergehenden Schliessung der alten R\u00f6hre und schliesslich der Er\u00f6ffnung der beiden richtungsgetrennten R\u00f6hren um das Jahr 2030 herum ist logischerweise an beiden Portalen mit einer erh\u00f6hten Komplexit\u00e4t bei der Steuerung der Rettungseins\u00e4tze zu rechnen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig die Vorbereitung von Notfalldispositiven ist, die unmittelbar nach einem Ereignis aktiviert werden k\u00f6nnen (nach europ\u00e4ischen Vorschriften innerhalb von weniger als zwei Minuten!). Die Reaktionszeit bei Rettungseins\u00e4tzen h\u00e4ngt jedoch davon ab, wie nah das f\u00fcr den Einsatz n\u00f6tige Personal ist: Alarmzentrale, Feuerwehr, Polizei, Sanit\u00e4t, Steuerung der L\u00fcftung und des Verkehrs usw. Mir scheint, die Betreiber der Zentralen in Fl\u00fcelen und Emmen k\u00f6nnten dies kaum garantieren. Sie m\u00fcssen sich ja schon um den Seelisbergtunnel und den Verkehr in der gesamten Gebietseinheit (A2 und A4) k\u00fcmmern. Sie m\u00fcssten die Rettungseins\u00e4tze konkret koordinieren, nicht nur per Monitor aus der Ferne, sondern mit einem direkten \u00dcberblick \u00fcber die Situation vor Ort, wof\u00fcr es Personen braucht, die sich gegenseitig gut kennen und sich vertrauen und die auch die Infrastruktur kennen. Nicht zuletzt k\u00f6nnte auch der Sprachunterschied ein Hindernis sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Nationalstrassen und ihre technischen Einrichtungen sind nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten so zu unterhalten und zu betreiben, dass ein sicherer und fl\u00fcssiger Verkehr gew\u00e4hrleistet ist und die Verf\u00fcgbarkeit der Strasse m\u00f6glichst uneingeschr\u00e4nkt bleibt (Art. 49 des Bundesgesetzes vom 8. M\u00e4rz 1960 \u00fcber die Nationalstrassen, NSG; SR 725.11). Vor diesem Hintergrund wurden die fr\u00fcher f\u00fcr den Gotthard-Strassentunnel zust\u00e4ndigen Betriebszentralen in Airolo und G\u00f6schenen 2008 zusammengelegt. Zwischen 2008 und 2018 wurde der Tunnelbetrieb von G\u00f6schenen aus gesteuert. 2018 wurde die Betriebszentrale nach Fl\u00fcelen verlegt. Gleichzeitig hat auch die Kantonspolizei Uri ihre Einsatzzentrale nach Fl\u00fcelen verlegt.</p><p>Die Schadenwehr Gotthard stellt auf beiden Seiten des Tunnels eine permanente Einsatzbereitschaft sicher.</p><p>Dank dieser Organisation kann heute ein effizienter und sicherer Betrieb des Gotthard-Strassentunnels gew\u00e4hrleistet werden.</p><p>1. Eine Wiederbesetzung der Betriebszentrale Airolo h\u00e4tte keine positive Wirkung auf die Sicherheit im Tunnel. Die Ausl\u00f6sung eines Einsatzes ist unabh\u00e4ngig vom Ort der Betriebs- bzw. Einsatzzentrale, die Einsatzkr\u00e4fte der Schadenwehr Gotthard sind an beiden Portalen pr\u00e4sent und k\u00f6nnen umgehend ausr\u00fccken.</p><p>2. Im Hinblick auf den zweir\u00f6hrigen Gotthard-Strassentunnel wird derzeit ein neues Betriebskonzept erarbeitet. Es wird aufzeigen, ob und in welcher Form allenfalls gewisse zus\u00e4tzliche Funktionen in Airolo abzudecken sind und ob die Schadenwehr Gotthard allenfalls verst\u00e4rkt werden muss.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690514237317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544659200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Verkehr"}}