{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184267,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184267,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4267","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wann wird die 2012 angenommene Motion Fridez 12.3111 umgesetzt, die fordert, dass Fusspflegeleistungen bei Diabetikerinnen und Diabetikern erstattet werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>2013 hat das Parlament die vom Bundesrat zur Annahme beantragte Motion Fridez 12.3111 angenommen und somit eingewilligt, dass Fusspflegeleistungen, die bei Diabetikerinnen und Diabetikern durch Podologinnen oder Podologen erbracht werden, von der Grundversicherung erstattet werden. Jedoch steht bis zum heutigen Tag nicht fest, wie dieser Entscheid konkret umgesetzt werden soll. </p><p>Welche aufgetretenen Schwierigkeiten k\u00f6nnen dies erkl\u00e4ren?</p>","ReasonText":"<p>Der diabetische Fuss ist noch immer eine h\u00e4ufig auftretende Komplikation bei Diabetes, die schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Untersuchung des Fusses und die Absch\u00e4tzung des Risikos einer Komplikation sind sehr wichtig. Dank dieser Schritte kann die Behandlung entsprechend angepasst, die Beratung der Patientinnen und Patienten optimal auf ihre Bed\u00fcrfnisse abgestimmt und dem Risiko einer Amputation entgegengewirkt werden. Die Tatsache, dass die Kosten der Fusspflegeleistung nicht von der Grundversorgung \u00fcbernommen werden, h\u00e4lt viele Patientinnen und Patienten von der Inanspruchnahme dieser Behandlungen ab, auch wenn die Behandlungen medizinisch gerechtfertigt w\u00e4ren. Eine Alternative stellt die Behandlung durch auf Diabetes spezialisierte Pflegefachleute dar, deren Kosten von der Krankenversicherung erstattet werden. Es gibt allerdings zu wenige dieser Fachkr\u00e4fte, um den gesamten Bedarf zu decken. In der Waadt wurde die Inanspruchnahme von Fusspflegeleistungen durch das 2010 gestartete kantonale Diabetesprogramm erleichtert. Eine erste Bilanz dieses Programms ist sehr erfreulich: Im Zeitraum 2008-2015 ist im Kanton ein R\u00fcckgang der Amputationen zu verzeichnen. Auch wenn diese Ergebnisse noch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg best\u00e4tigt werden m\u00fcssen, steht eines fest: Werden Diabetikerinnen und Diabetiker, bei denen das Risiko von Fusserkrankungen besteht, von Fussspezialistinnen und Fussspezialisten behandelt, so f\u00fchrt dies zu weniger Komplikationen und folglich auch zu weniger Kosten. Abgesehen von der finanziellen Komponente w\u00fcrde eine solche Kosten\u00fcbernahme auch daf\u00fcr sorgen, die Lebensqualit\u00e4t und die Selbstst\u00e4ndigkeit der Patientinnen und Patienten zu erhalten, da das Risiko einer Amputation abnehmen w\u00fcrde. Die M\u00f6glichkeit, sich regelm\u00e4ssigen Behandlungen durch Podologinnen und Podologen zu unterziehen, ist daher ein entscheidender Faktor, um Fusskrankheiten bei Diabetikerinnen und Diabetikern zu verhindern, bei denen das Risiko solcher Komplikationen besteht. (Ein sehr hohes Risiko besteht, wenn vorherige Geschw\u00fcre oder Amputationen, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit in Verbindung mit einer schweren Nervenkrankheit und Verformungen oder eine terminale Niereninsuffizienz vorliegen.)</p><p>Die folgende Anmerkung zeigt, wie wichtig Fussbehandlungen sind: In Arizona wurde im Jahr 2009 die Erstattung dieser Behandlungskosten abgeschafft, dies f\u00fchrte zu einer Zunahme der Spitalaufenthalte wegen Komplikationen (diabetischem Fuss) um 40 Prozent.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bereits heute geh\u00f6rt die Fusspflege bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus zu den Leistungen der Krankenpflege, welche Pflegefachpersonen, Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause oder Pflegeheime zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung durchf\u00fchren k\u00f6nnen.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat die Arbeiten zur Umsetzung der angesprochenen Motion 12.3111 aufgenommen. Es hatte in einem ersten Schritt die betroffenen Organisationen und Verb\u00e4nde angeschrieben, um den Bedarf an Fusspflegeleistungen f\u00fcr Diabetiker und Diabetikerinnen zu erheben und Informationen \u00fcber die aktuelle Praxis in der Schweiz zu erhalten. Bei der Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen hat sich gezeigt, dass erg\u00e4nzend noch Informationen zu den Kostenfolgen und weiteren Aspekten (z. B. verschiedene Ausbildungen, Behandlungsqualit\u00e4t) vertieft er\u00f6rtert werden m\u00fcssen, bevor eine umfassende Einsch\u00e4tzung zum konkreten weiteren Vorgehen vorgenommen werden kann. Das BAG hat Anfang 2018 zur Kl\u00e4rung eines Teils der Fragestellungen einen externen Auftrag erteilt. Die Ergebnisse liegen seit November 2018 vor. Die Resultate dieser Studie bilden nun die Basis f\u00fcr die weiteren Arbeiten. Diese wurden im Hinblick auf einen Vernehmlassungsentwurf zur Anpassung der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) in Angriff genommen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Crottaz Brigitte","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763106532593)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544659200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}