{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184301,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184301,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4301","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Evidenzbasierte Ans\u00e4tze und Wirksamkeitsstudien in der internationalen Zusammenarbeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der kommenden Botschaft f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit 2021-2024 zu analysieren und darzulegen, wie evidenzbasierte Ans\u00e4tze und Wirksamkeitsstudien systematisch zur strategischen Planung und Priorisierung von Projekten sowie zur internen Aus- und Weiterbildung genutzt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Der technologische Fortschritt macht das Sammeln und Analysieren von Daten einfacher, schneller und kosteng\u00fcnstiger als je zuvor. Zudem erlauben neue wissenschaftliche Methoden eine zuverl\u00e4ssigere Wirkungsmessung von entwicklungspolitischen Interventionen. Die Anzahl von Wirkungsstudien zu entwicklungsrelevanten Themen w\u00e4chst stetig. Erkenntnisse solcher Studien k\u00f6nnen die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz weiter st\u00e4rken.</p><p>Gleichzeitig haben verschiedene L\u00e4nder begonnen, ihre Entwicklungszusammenarbeit vermehrt auf wissenschaftliche Evidenz auszurichten. Grossbritannien kommt dabei eine f\u00fchrende Rolle zu, aber auch die USA planen ihre Entwicklungszusammenarbeit seit 2011 strategisch im Hinblick auf wissenschaftliche Evidenz. Deutschland bewegt sich ebenfalls in diese Richtung, zum Beispiel mit dem Deval (Deutsches Evaluierungsinstitut). </p><p>Deza und Seco haben in diesem Zusammenhang ebenfalls gute Erfahrungen gesammelt. Beispielsweise wurde ein Impact Award lanciert, welcher Wirkungsstudien f\u00fcr NGO f\u00f6rdert. Eine Wirkungsstudie im Bildungsbereich ist in Arbeit. Die Deza hat zudem in Zusammenarbeit mit Nadel, dem Zentrum f\u00fcr Entwicklung und Kooperation der ETH Z\u00fcrich, eine Studie erstellt, welche die Nutzung wissenschaftlicher Evidenz in der Deza untersucht. Die Empfehlungen, welche aus dieser Studie hervorgehen, bilden eine n\u00fctzliche Grundlage, um die Wirkungsorientierung der Entwicklungszusammenarbeit weiter zu st\u00e4rken. </p><p>Das wachsende Potenzial evidenzbasierter Ans\u00e4tze gilt es nun verst\u00e4rkt auszusch\u00f6pfen. Einerseits soll existierende Evidenz zur strategischen Planung und Priorisierung von Projekten genutzt und systematisch in die operationellen Prozesse eingebaut werden. Andererseits sollen solide Wirkungsstudien zu Kernthemen der Entwicklungszusammenarbeit (wie z. B. Berufsbildung, Migration) durchgef\u00fchrt und f\u00fcr strategische Entscheidungen genutzt werden. Zentral ist dabei, dass gen\u00fcgend Mittel f\u00fcr die interne Aus- und Weiterbildung und f\u00fcr die Kommunikation von Evidenz zur Verf\u00fcgung stehen (intern, aber auch gegen\u00fcber Partnern, Wissenschaft usw.). Das bedeutet jedoch keinen Ausbau, sondern eine andere Ausrichtung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit dem Postulanten einig, dass sich die internationale Zusammenarbeit der Schweiz (IZA) vermehrt auf die Resultate wissenschaftlicher Studien abst\u00fctzen soll. Dies ist sowohl f\u00fcr die Projektplanung als auch f\u00fcr das Lernen aus Misserfolgen und Erreichen von Zielen n\u00fctzlich. Daher will er evidenzbasierte Ans\u00e4tze in der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 f\u00f6rdern.</p><p>Der Bundesrat erachtet ein solides Monitoring von IZA-Projekten, erg\u00e4nzt durch unabh\u00e4ngige Evaluationen und wissenschaftliche Studien zu deren Wirkung, als geeignete Grundlage f\u00fcr strategische Entscheide. Mit spezifischen wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit eines Projektes will man pr\u00fcfen, ob das gew\u00fcnschte Ziel mit grosser Wahrscheinlichkeit der getesteten Intervention oder aber anderen Faktoren zuzuordnen ist. Ebenfalls geht es um die Analyse der Kausalit\u00e4tsbeziehung zwischen der IZA-Intervention und dem gemessenen Resultat. Solche Studien gehen beispielsweise der Frage nach, ob verbesserte Berufsaussichten f\u00fcr Jugendliche auf die Schweizer Unterst\u00fctzung von \"Schulen der zweiten Chance\" zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Sie sind auch hilfreich, um die Kostenwirksamkeit verschiedener Entwicklungsmassnahmen zu vergleichen. Sie erfordern jedoch eine wissenschaftliche Begleitung des Projektes \u00fcber die gesamte Projektdauer, was die Projektkosten erh\u00f6ht. Eigene wissenschaftliche Untersuchungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn \u00e4hnliche Ausgangslagen nicht bereits anderweitig wissenschaftlich aufgearbeitet wurden. Der Bundesrat sieht im wissenschaftlichen Ansatz zur Wirkungsmessung ein unentbehrliches Instrument, das bei einer positiven Kosten-Nutzen-Absch\u00e4tzung gezielt eingesetzt wird, um sowohl die Qualit\u00e4t wie auch die Effizienz der IZA-Interventionen beurteilen zu k\u00f6nnen und daraus die besten Strategien abzuleiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Weibel Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592179200000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750809288733)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544745600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung"}}