{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184384,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184384,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4384","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Munitionslager Mitholz. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Keine Risiken und Lasten auf die k\u00fcnftigen Generationen verschieben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Laut den bisherigen Berichten und Informationen wird die Gefahr f\u00fcr die Anwohnerinnen und Anwohner und f\u00fcr die Umwelt im ehemaligen Munitionslager Mitholz mit zunehmender Zeit immer gr\u00f6sser, da die immer noch vorhandenen 3500 Tonnen Munition noch \"detonierf\u00e4hig\" sind und weil sich der Schutzmantel allm\u00e4hlich zersetzt. In seiner Antwort auf die Motion 18.3798 schreibt der Bundesrat trotzdem: \"Der Bundesrat will, dass das Risiko f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung von Mitholz so weit als m\u00f6glich gesenkt wird, mindestens so weit, dass die massgebenden Vorschriften eingehalten werden. Dies ist gem\u00e4ss dem Expertenbericht zur Risikoanalyse aktuell nicht der Fall.\" Weiter k\u00f6nne zum heutigen Zeitpunkt nicht zugesichert werden, dass das ehemalige Munitionslager komplett gefahrlos gemacht und entsorgt werden kann. Die komplette R\u00e4umung sei lediglich eine Variante.</p><p>1. Heisst das, der Bundesrat zieht in Betracht, auf eine komplette R\u00e4umung zu verzichten?</p><p>Wenn ja, welche L\u00f6sungen sind f\u00fcr den Bundesrat in diesem Szenario denkbar?</p><p>2. Besteht damit nicht das Risiko, dass sich Munitionsreste in jedem Fall weiter zersetzen und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Menschen und Umwelt noch mehr belasten, indem:</p><p>a. weiterhin ein Restrisiko f\u00fcr eine unkontrollierte Explosion bestehen bleibt, oder</p><p>b. die Munitionsreste ins Grund- oder Trinkwasser gelangen oder die Umwelt anderweitig belasten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die R\u00e4umung s\u00e4mtlicher Munitionsr\u00fcckst\u00e4nde aus dem ehemaligen Munitionslager das zentrale Anliegen der Bev\u00f6lkerung von Mitholz ist. Er kann aber die vollst\u00e4ndige R\u00e4umung, wie in der Antwort zur Motion Grossen J\u00fcrg 18.3798 ausgef\u00fchrt, zum heutigen Zeitpunkt nicht zusichern. Die Arbeitsgruppe, die das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport (VBS) im Auftrag des Bundesrates eingesetzt hat, wird im Rahmen der Evaluation der Varianten bis Mitte 2020 pr\u00fcfen, ob und wie das ehemalige Munitionslager ger\u00e4umt werden kann und mit welchen Risiken und Konsequenzen dies verbunden w\u00e4re. Welche L\u00f6sungen neben einer vollst\u00e4ndigen R\u00e4umung in Betracht kommen, wird ebenfalls die Variantenevaluation der Arbeitsgruppe zeigen.</p><p>Bei Munitionsr\u00fcckst\u00e4nden k\u00f6nnen verschiedene Prozesse ablaufen, die sich auf die Wahrscheinlichkeit oder den Umfang eines Explosionsereignisses auswirken, zum Beispiel die Korrosion von Metallteilen oder chemische Umwandlungsprozesse der in der Munition enthaltenen Explosivstoffe. Falls keine vollst\u00e4ndige R\u00e4umung erfolgt, muss mit den getroffenen Massnahmen sichergestellt werden, dass eine Massenreaktion von Munitionseinzelst\u00fccken ausgeschlossen werden kann oder eine solche keine risikorelevanten Auswirkungen auf die Umgebung h\u00e4tte.</p><p>Das Grundwasser im Umfeld des ehemaligen Munitionslagers Mitholz wurde im Zusammenhang mit den Untersuchungen zu versenkter Munition im Thunersee mehrfach beprobt. Dabei wurden keine Schadstoffe aus Munitionsr\u00fcckst\u00e4nden festgestellt. Im Rahmen der \u00dcberwachung des Standorts f\u00fchrt das VBS weiterhin in Abstimmung mit dem Kanton Bern ein intensives Monitoring des Grundwassers durch.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1608249600000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105080757)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544745600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Umwelt"}}