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In diesem Sinne k\u00f6nnte die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit (SGH) der Person, die einen Betrieb \u00fcbernimmt und die durch das Organ der SGH best\u00e4tigt wird, einen Teil der F\u00f6rderbeitr\u00e4ge in Form eines nichtr\u00fcckzahlbaren Beitrags auszahlen. Das Eigenkapital dieser Person w\u00fcrde dadurch aufgestockt, und ihre privaten Mittel w\u00fcrden derart vermehrt werden, dass der Kauf des Betriebs m\u00f6glich w\u00fcrde. Ausserdem sollte die SGH befugt sein, touristisch genutzte Restaurationsbetriebe finanziell zu unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>In der Tourismusbranche gibt es fast 200 000 Vollzeitstellen, die oft mit jungen Leuten besetzt sind. Einer Studie des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) zufolge sind 40 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Tourismusbereich j\u00fcnger als 35 Jahre. Jedoch ist diese T\u00e4tigkeit kaum lukrativ. Das gilt insbesondere f\u00fcr die beiden Haupts\u00e4ulen des Tourismus: die Beherbergung und die Gastronomie. Schlimmer noch: Es wird immer schwieriger, einen Nachfolger f\u00fcr einen touristischen Betrieb zu finden. Die grossen Unternehmen investieren nicht in einen Sektor, der kaum Rendite verspricht, und die jungen Leute haben kein Interesse daran, ein hochverschuldetes Familienunternehmen zu \u00fcbernehmen.</p><p>Angesichts des hohen Kaufpreises dieser Betriebe muss der Bund als Investor auftreten. Dadurch k\u00f6nnten junge Frauen und M\u00e4nner einen Familienbetrieb weiterf\u00fchren oder \u00fcbernehmen. Das Problem, vor dem die jungen Leute stehen, die einen Betrieb \u00fcbernehmen wollen, ist das von den Banken geforderte Eigenkapital. Die zurzeit bestehenden Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten reichen nicht aus und beschr\u00e4nken sich auf die von der SGH vorgeschlagenen Darlehen. Laut den verf\u00fcgbaren Daten werden diese zurzeit jedoch kaum in Anspruch genommen. Das Volumen der Darlehen, die \u00fcber die SGH zustande gekommen sind, hat stark abgenommen: Im Jahr 2012 waren es 43,4 Millionen Franken, im Jahr 2017 nur noch 28,8 Millionen Franken. Umfassende Reformen sind notwendig. Nicht nur die Form der Unterst\u00fctzung muss angepasst, auch das Ziel der Unterst\u00fctzung muss angemessen ausgeweitet werden. Die SGH sollte zur Unterst\u00fctzung nicht nur der Beherbergung, sondern auch der Restauration befugt sein, da die Bereiche eng miteinander verbunden sind, und so die beiden Arten von touristischen Betrieben auf dieselbe Stufe stellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der Umsetzung der Tourismusstrategie des Bundes vom 15. November 2017 wird eine Auslegeordnung Investitionsf\u00f6rderung durchgef\u00fchrt. Dabei sollen die bestehenden und allf\u00e4llige neue Investitionsf\u00f6rder- und Finanzierungsmodelle f\u00fcr den Tourismus im Rahmen einer Arbeitsgruppe aufgearbeitet und beurteilt werden. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Anliegen des Postulates gepr\u00fcft.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550620800000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1654560000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808361313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544745600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}