{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20184410,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20184410,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.4410","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Schweiz als innovative Topdestination f\u00fcr Filmproduktionen positionieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund unterst\u00fctzt bereits heute mit verschiedenen Massnahmen die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz. Das geschieht einerseits durch die F\u00f6rderung der Standortentwicklung, aber auch durch die St\u00e4rkung der Regionalpolitik und durch die F\u00f6rderung von innovativen touristischen Projekten. Weiter wird die Schweiz als Tourismusstandort gef\u00f6rdert. </p><p>W\u00e4hrend internationale Koproduktionen mit Schweizer Beteiligung durch das Bundesamt f\u00fcr Kultur unterst\u00fctzt werden, klafft im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen F\u00f6rderung von ausl\u00e4ndischen Filmproduktionen in der Schweiz noch eine L\u00fccke: W\u00e4hrend unsere Nachbarl\u00e4nder konkrete Anreize schaffen, um ausl\u00e4ndische Filmproduktionen zu gewinnen, in ihren L\u00e4ndern Dreharbeiten durchzuf\u00fchren, gibt es in der Schweiz keine speziellen Anreize, um ausl\u00e4ndische Produktionsh\u00e4user von den Vorz\u00fcgen unseres Landes als Produktionsstandort zu \u00fcberzeugen. Das f\u00fchrt dazu, dass Grossproduktionen, welche auf hohe Qualit\u00e4t angewiesen sind, nicht in die Schweiz kommen, sondern in \u00d6sterreich, Frankreich oder Norditalien Dreharbeiten durchf\u00fchren. </p><p>Filmdreharbeiten sind oft Grossanl\u00e4sse: Bis hundert Personen sind w\u00e4hrend mehreren Wochen in einer Region t\u00e4tig, ben\u00f6tigen die einheimische Infrastruktur, und das Schweizer filmtechnische Personal wird besch\u00e4ftigt. So werden bei gr\u00f6sseren Produktionen t\u00e4glich \u00fcber 200 000 Schweizerfranken investiert. Bei einer vierw\u00f6chigen Produktion ergibt dies Investitionen von \u00fcber 4 Millionen Schweizerfranken. </p><p>Die Schweizer Filmwirtschaft ist mit einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Schweizerfranken zwar eine kleine Branche, und doch arbeiten \u00fcber 1500 Angestellte in Schweizer Produktionsfirmen. Mit einer St\u00e4rkung des Standortes Schweiz haben nicht nur ausl\u00e4ndische Produktionsfirmen Vorteile, dank Auftr\u00e4gen an Schweizer Firmen wird dies auch zu einer St\u00e4rkung der Schweizer Wirtschaft f\u00fchren. Gegenw\u00e4rtig erarbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Filmwirtschaft die Grundlagen f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer nationalen Film Commission Switzerland. Diese neue Institution will - in Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen aus dem Bereich der Filmwirtschaftsf\u00f6rderung und dem Tourismus - den Standort Schweiz mit gezielten Massnahmen st\u00e4rken. </p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Qualit\u00e4t und die Attraktivit\u00e4t des Filmstandortes Schweiz, und wie beurteilt er das Verbesserungspotenzial?</p><p>2. Inwiefern sieht er M\u00f6glichkeiten, \u00fcber Standortf\u00f6rderungsmassnahmen insk\u00fcnftig auch die Angebote und das Schaffen der Schweizer Filmwirtschaft in unserem Land mit einzubeziehen?</p><p>3. Was schl\u00e4gt der Bundesrat vor, um eine Film Commission Switzerland konkret und offiziell in ihrem Wirken zu unterst\u00fctzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat sch\u00e4tzt die Qualit\u00e4t und Attraktivit\u00e4t des Filmstandortes Schweiz als positiv ein. Die standortbezogene Filmf\u00f6rderung wurde 2016 ins Filmgesetz aufgenommen (Art. 8 Abs. 1 FiG; SR 443.1). Als neue Form der Unterst\u00fctzung bietet die Filmstandortf\u00f6rderung Schweiz (Fiss) finanzielle Anreize, um die Herstellung von Filmen und Koproduktionen auf Schweizer Boden zu erleichtern. Diese mit j\u00e4hrlich 6 Millionen Schweizerfranken ausgestattete F\u00f6rderungsmassnahme unterst\u00fctzt Filmarbeiten in der Schweiz. Unterst\u00fctzt werden gem\u00e4ss Artikel\u00a03 des Filmgesetzes Schweizer Filmproduktionen sowie internationale Koproduktionen mit angemessener Schweizer Beteiligung (siehe Art. 14 der Verordnung des EDI \u00fcber die Filmf\u00f6rderung, SR 443.113). Die Filmstandortf\u00f6rderung gleicht insbesondere das Preisgef\u00e4lle zwischen der Schweiz und dem Ausland aus und schafft Anreize, Ausgaben in der Schweiz zu t\u00e4tigen. In gewissen Kantonen bestehen neben der Fiss auch regionale Standortf\u00f6rdermassnahmen zugunsten von Filmproduktionen (Wallis, Tessin, Z\u00fcrich, Genf usw.). Hingegen sieht das Filmgesetz keine Unterst\u00fctzung von Dreharbeiten von rein ausl\u00e4ndischen Filmprojekten vor.</p><p>2./3. Durch die Produktion von Filmen k\u00f6nnen Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und es kann Wertsch\u00f6pfung generiert werden. Zudem k\u00f6nnen Filme ein effektives Kommunikationsmittel sein und durch die Steigerung der internationalen Wahrnehmung das Image und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes positiv beeinflussen. Hiervon kann der Wirtschaftsstandort Schweiz und insbesondere auch der Tourismus profitieren. Deshalb kann Schweiz Tourismus bereits heute abgestimmt auf die jeweiligen l\u00e4nderspezifischen Marketingstrategien ausl\u00e4ndische TV- und Filmproduktionen in der Schweiz unterst\u00fctzen, sofern damit ein touristischer Nutzen verbunden ist. Dabei beschr\u00e4nkt sich die Unterst\u00fctzung von Schweiz Tourismus im Regelfall auf den logistischen Support (Transport und Unterkunft).</p><p>Im Rahmen der Standortf\u00f6rderung des Bundes ist dar\u00fcber hinaus grunds\u00e4tzlich keine Unterst\u00fctzung von Filmproduktionen m\u00f6glich, so wie es auch f\u00fcr Veranstaltungen der Fall ist. Eine Unterst\u00fctzung von Massnahmen, welche von der Film Commission Switzerland entwickelt w\u00fcrden, m\u00fcsste auf der Basis der geltenden gesetzlichen Grundlagen gepr\u00fcft werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1550016000000)\/","SubmittedBy":"Luginb\u00fchl Werner","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553040000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513618437)\/","SubmissionDate":"\/Date(1544745600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Kultur"}}