{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190079,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20190079,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.079","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Programme \"SUPERB\" und \"ERP Systeme V/ar\". Verpflichtungskredite","Description":"Botschaft vom 13. Dezember 2019 zu den Verpflichtungskrediten f\u00fcr die Programme \u00abSUPERB\u00bb und \u00abERP Systeme V/ar\u00bb zur Modernisierung von Supportprozessen der Bundesverwaltung beziehungsweise von einsatzrelevanten SAP-Systemen im VBS","InitialSituation":"<p><b>Medienmitteilung des Bundesrates vom 13.12.2019</b></p><p><b>Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Modernisierung von Supportprozessen </b></p><p><b>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2019 eine Botschaft zur Modernisierung von Supportprozessen der Bundesverwaltung sowie von einsatzrelevanten Systemen im VBS verabschiedet. Beantragt werden zwei Verpflichtungskredite, n\u00e4mlich 320 Millionen f\u00fcr das zivile und 240 Millionen Franken f\u00fcr das milit\u00e4rische Umsetzungsprogramm. Die beiden Programme f\u00fchren zu einem technologischen Generationenwechsel und tragen zur Harmonisierung und Standardisierung von Supportprozessen in der Bundesverwaltung bei. </b></p><p>Damit die Bundesverwaltung ihre Aufgaben und Dienstleistungen f\u00fcr den Bund erf\u00fcllen kann, ben\u00f6tigt sie IKT-unterst\u00fctzte Anwendungen, von einfachen Datenbanken bis zu hochkomplexen Simulations- und Prognosemodellen. Die zivile Bundesverwaltung und die Armee setzen insbesondere im Bereich der Supportprozesse Finanzen, Logistik, Beschaffung, Immobilien und Personalwesen seit rund 20 Jahren die Standard-Software der Firma SAP ein. \u00dcber diese sogenannten ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) werden beispielsweise j\u00e4hrlich mehrere hunderttausend Lohnabrechnungen, gegen 5 Millionen Logistik-Auftr\u00e4ge und t\u00e4glich bis zu 50'000 Transaktionen im Zahlungsverkehr abgewickelt. </p><p></p><p>SAP-Wechsel mit zwei Programmen</p><p>Das aktuell in der Bundesverwaltung eingesetzte ERP-System wird nur noch bis Ende 2025 von SAP unterst\u00fctzt, da die Firma neu auf moderne Technologien wie Echtzeitverarbeitung und Cloud-L\u00f6sungen setzt. Ein Wechsel ist f\u00fcr die Bundesverwaltung daher unumg\u00e4nglich. Der Bundesrat hat sich bereits am 28. Juni 2017 auf Basis einer umfassenden Marktanalyse entschieden, weiterhin mit SAP zusammenzuarbeiten und auf die neue Technologie der Firma zu migrieren. Diese Migration wird f\u00fcr die zivilen ERP-Systeme und die einsatzrelevanten ERP-Systeme der Armee in zwei separaten, aber eng abgestimmten Programmen durchgef\u00fchrt. </p><p></p><p>Zwei Verpflichtungskredite</p><p>F\u00fcr die Umsetzung der beiden Programme wird mit der Botschaft je ein Verpflichtungskredit beantragt. Die Gesamtkosten werden auf insgesamt rund 780 Millionen Franken gesch\u00e4tzt. In diesen Gesamtkosten sind die beiden Verpflichtungskredite und die \u00fcber den Personalaufwand verrechneten Eigenleistungen enthalten. Die Kosten wurden unter Einbezug von zahlreichen Fach- und IKT-Experten gesch\u00e4tzt, mit Referenzprojekten soweit m\u00f6glich verglichen und durch Zweitmeinungen zweier Revisionsh\u00e4user validiert.</p><p></p><p><b>Zwei Programme: \"SUPERB\" und \"ERP Systeme V/ar\"</b>\"<b>SUPERB</b>\" ist das Programm f\u00fcr die Modernisierung der Informatiksysteme zur Unterst\u00fctzung der Supportprozesse und f\u00fcr den technologischen Generationenwechsel der zivilen SAP-Systeme. Der Begriff setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Worte <b>Sup</b>port <b>P</b>rozesse <b>ER</b>P <b>B</b>und.\"<b>ERP Systeme V/ar</b>\" ist das Programm f\u00fcr die Erneuerung der einsatzrelevanten SAP-Systeme des VBS. Dieses ist notwendig, weil die Armee, basierend auf dem Leistungsauftrag 2018, auf ein besonders gesichertes, abkoppelbares und hoch funktionales System auch in ausserordentlichen Lagen zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen muss. Der Begriff setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Worte <b>ERP</b><b>Systeme</b><b>V</b>erteidigung/<b>ar</b>masuisse. </p>","Proceedings":"<p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im Nationalrat, 17.06.2020</b></p><p><b>Nationalrat bewilligt Mittel f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsverwaltung </b></p><p><b>Die aktuelle Software f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozesse der Bundesverwaltung wird nur noch bis 2025 unterst\u00fctzt. Deshalb ist eine rasche Nachfolgeregelung n\u00f6tig. Der Nationalrat hat als Erstrat zwei Verpflichtungskrediten zugestimmt.</b></p><p>Ohne Gegenstimme bewilligte er am Mittwoch 320 Millionen Franken f\u00fcr das zivile Programm \"Superb\" und 240 Millionen Franken f\u00fcr das milit\u00e4rische \"ERP Systeme V/ar\". Er folgte damit dem Antrag des Bundesrats. Die Vorlage geht nun an den St\u00e4nderat.</p><p>Die Umstellung ist n\u00f6tig, weil die heute in der Bundesverwaltung eingesetzten SAP-Systeme vom Hersteller per Ende 2025 nicht mehr unterst\u00fctzt werden. Es handelt sich um eines der gr\u00f6ssten Informatikprojekte der Bundesverwaltung. Als Folge m\u00fcssen in der ganzen Verwaltung die meisten betroffenen Gesch\u00e4ftsprozesse und Anwendungen angepasst beziehungsweise migriert werden. Inklusive Eigenleistungen kostet die Umstellung 780 Millionen Franken.</p><p></p><p>Tief sitzendes Trauma</p><p>F\u00fcr die vorberatende Finanzkommission ist das Projekt \"eine Notwendigkeit und grunds\u00e4tzlich gut aufgestellt\", wie Kommissionssprecher Gerhard Andrey (Gr\u00fcne/FR) sagte. Trotzdem gibt es grosse Vorbehalte: \"Die Traumata gescheiterter IT-Projekte sitzen tief\". Laut Andrey ist vor allem die Steuerung \u00fcber die Departemente hinweg ungen\u00fcgend. Es werde zu sehr in Silos gedacht statt die Verwaltung als Einheit zu betrachten.</p><p>Das hat sich in den Entscheiden des Nationalrats niedergeschlagen. Auf Antrag der Kommission strich er die schrittweise Freigabe der Verpflichtungskredite. Daf\u00fcr soll die Steuerung verbessert werden, vor allem in Streitf\u00e4llen: K\u00f6nnen sich die beteiligten Bundes\u00e4mter und Departemente nicht einigen, soll der oder die Programmverantwortliche eine Weisung erlassen k\u00f6nnen. Das will der Nationalrat als Bedingung im Kreditbeschluss festhalten.</p><p></p><p>Empfehlungen der Finanzkontrolle</p><p>Zudem muss der Bundesrat dem Parlament bis Ende Jahr einen Bericht vorlegen zu den Nutzen- und Synergiepotenzialen der Programme. Die einzelnen Verwaltungseinheiten sollen die erwarteten Nutzen- und Synergiepotenziale bis Ende 2021 offenlegen, damit die Zielerreichung gepr\u00fcft werden kann.</p><p>Finanzminister Ueli Maurer zeigte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Forderungen des Nationalrats. Nicht alle Erwartungen seien schon in der Verwaltung angekommen, sagte er. Maurer zeigte sich aber zuversichtlich: Ein Debakel wie bei beim gescheiterten IT-Projekt Insieme sei ausgeschlossen.</p><p>Die Eidgen\u00f6ssische Finanzkontrolle (EFK) hatte die Arbeiten am IT-Grossprojekt in den letzten Jahren begleitet. Die Erg\u00e4nzungen des Nationalrats gehen auf ihre Empfehlungen zur\u00fcck.</p><p></p><p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 22.09.2020</b></p><p><b>Parlament spricht 560-Millionen-Franken-Kredite f\u00fcr IT des Bundes </b></p><p><b>Kredite von insgesamt 560 Millionen Franken f\u00fcr neue Software f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsprozesse der Bundesverwaltung sind unter Dach und Fach. Nach dem Nationalrat hat am Dienstag auch der St\u00e4nderat zwei Verpflichtungskrediten zugestimmt.</b></p><p>Ohne Gegenstimme bewilligte die kleine Kammer 320 Millionen Franken f\u00fcr das zivile Programm \"Superb\" und 240 Millionen Franken f\u00fcr das milit\u00e4rische Programm \"ERP Systeme V/ar\". Sie folgte dabei der Vorlage des Nationalrats, der in Erg\u00e4nzung zum Bundesrat zwei \u00c4nderungen beschlossen hatte.</p><p>So wird die schrittweise Freigabe der Verpflichtungskredite gestrichen. Daf\u00fcr soll die Steuerung verbessert werden, vor allem in Streitf\u00e4llen: K\u00f6nnen sich die beteiligten Bundes\u00e4mter und Departemente nicht einigen, soll der oder die Programmverantwortliche eine Weisung erlassen k\u00f6nnen.</p><p>Zudem muss der Bundesrat dem Parlament bis Ende Jahr einen Bericht vorlegen zu den Nutzen- und Synergiepotenzialen der Programme. Die einzelnen Verwaltungseinheiten sollen auf Empfehlung der Finanzkontrolle die erwarteten Nutzen- und Synergiepotenziale bis Ende 2021 offenlegen, damit die Zielerreichung gepr\u00fcft werden kann.</p><p></p><p>\"Mehr als ein Informatikprojekt\"</p><p>Die Umstellung ist n\u00f6tig, weil die heute in der Bundesverwaltung eingesetzten SAP-Systeme vom Hersteller per Ende 2027 nicht mehr unterst\u00fctzt werden. Es handle sich um mehr als eines der gr\u00f6ssten Informatikprojekte der Bundesverwaltung, sagte Finanzminister Ueli Maurer. Die Vorlage sei ein Prozess, der die Verwaltungsarbeit in vielen Bereichen neu regle.</p><p>Als Folge m\u00fcssen in der ganzen Verwaltung die meisten betroffenen Gesch\u00e4ftsprozesse und Anwendungen angepasst beziehungsweise migriert werden. Inklusive Eigenleistungen kostet die Umstellung 780 Millionen Franken.</p><p>Das Grossprojekt soll in der Verwaltung laut Maurer auch \"Silos aufl\u00f6sen\", war doch die Steuerung von IT-Projekten \u00fcber die Departemente hinweg in der Vergangenheit sehr oft ungen\u00fcgend und f\u00fchrte mehrmals zum Fiasko. \"Wenn wir schon so viel Geld einsetzen, muss ein Effizienzgewinn herausschauen\", so der Finanzminister. Ziel seien Einsparungen und bessere Prozesse. Die Umsetzung des Projektes sei trotz Corona-Pause gut unterwegs, auch kostenm\u00e4ssig.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600732800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|9|24","Category":"IIIb/IV","Modified":"\/Date(1770756950700)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576195200000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Sicherheitspolitik|Finanzwesen"}}