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Iv.","Title":"Entwicklung eines E-Voting-Systems durch den Bund oder die Kantone","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert die Bundesversammlung auf,</p><p>gesetzgeberisch f\u00fcr die Schaffung eines Gremiums zu sorgen, in welchem der Bund und die Kantone vertreten sind und das damit beauftragt wird, auf der Grundlage des in Genf entwickelten Systems ein Open-Source-E-Voting-System zu entwickeln und zu betreiben. Dieses System soll vollst\u00e4ndig von der \u00f6ffentlichen Hand kontrolliert werden und eine individuelle und allgemeine \u00dcberpr\u00fcfung des Wahlvorgangs erm\u00f6glichen.</p>","ReasonText":"<p>Der Grosse Rat reicht diese Initiative vor dem Hintergrund ein, dass:</p><p>- der Genfer Staatsrat am 28. November 2018 den Abbruch der Entwicklung des Genfer E-Voting-Systems angek\u00fcndigt hat;</p><p>- dieser Abbruch der Entwicklung des einzigen von der \u00f6ffentlichen Hand kontrollierten Systems in der Schweiz ein Ende bereitet und den Kantonen somit nur das von der Post betriebene und vom spanischen Unternehmen Scytl entwickelte System zur Verf\u00fcgung steht;</p><p>- es im Hinblick auf den Datenschutz, das Risiko der Einmischung und die \u00dcberpr\u00fcfbarkeit des Wahlvorgangs problematisch ist, dass das einzige in der Schweiz verf\u00fcgbare System von Aktiengesellschaften entwickelt wird, von denen eine aus dem Ausland stammt, und dies zu Widerstand gegen das E-Voting f\u00fchrt;</p><p>- das Gewinnstreben der Systemeigent\u00fcmer zwangsl\u00e4ufig dazu f\u00fchrt, dass diese nicht vollst\u00e4ndig transparent sein k\u00f6nnen bez\u00fcglich der Funktionsweise ihres Systems, ohne ihren Wettbewerbsvorteil zu verlieren;</p><p>- die vollst\u00e4ndige Transparenz des E-Voting-Systems eine unerl\u00e4ssliche Voraussetzung f\u00fcr die Sicherheit des E-Votings ist und diese nur mit einem Open-Source-System m\u00f6glich ist, welches eine individuelle und allgemeine \u00dcberpr\u00fcfung des Systems und des Wahlvorgangs zul\u00e4sst;</p><p>- die Entwicklung eines E-Voting-Systems ein verfassungsm\u00e4ssiges demokratisches Grundrecht betrifft und zu den hoheitlichen Aufgaben der \u00f6ffentlichen Hand geh\u00f6rt;</p><p>- diese Entwicklung teuer ist und ihre Finanzierung im Rahmen des M\u00f6glichen vom Bund oder n\u00f6tigenfalls von den Kantonen zu tragen ist;</p><p>- der Kanton Genf, anf\u00e4nglich mit Unterst\u00fctzung des Bundes, bereits 6,7 Millionen Franken in die Entwicklung seines Systems investiert hat und es nicht wirtschaftlich w\u00e4re, dieses nicht weiterzuentwickeln.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Genf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1622505600000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|34|1236","Category":"V","Modified":"\/Date(1779242102940)\/","SubmissionDate":"\/Date(1568678400000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Medien und Kommunikation|Menschenrechte"}}