{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20190426,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20190426,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.426","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"70-Prozent-Steuer auf Einkommensanteilen \u00fcber 10 Millionen Franken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die direkte Bundessteuer und das Bundesgesetz \u00fcber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden sind so zu \u00e4ndern, dass der kumulierte Grenzsteuersatz von Gemeinde, Kanton und Bund f\u00fcr den Anteil des steuerbaren Einkommens, der 10 Millionen Franken \u00fcbersteigt, 70 Prozent erreicht. Diese \u00c4nderung betrifft die Besteuerung nat\u00fcrlicher Personen.</p>","ReasonText":"<p>Es liegen namentlich in den USA zahlreiche Vorschl\u00e4ge vor, deren Ziel es ist, der sich beschleunigenden \u00d6ffnung der Schere zwischen den h\u00f6chsten Einkommen und den Einkommen der gew\u00f6hnlich Sterblichen entgegenzuwirken. Die Problematik der Besteuerung hoher Einkommen hat eine bedeutende internationale Komponente. In einer Zeit, in der in anderen Volkswirtschaften eine Bewegung f\u00fcr mehr Steuergerechtigkeit heranw\u00e4chst, ist es deshalb wichtig, ein Zeichen zu setzen. Seit die amerikanische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez den Vorschlag eingebracht hat, Einkommensanteile \u00fcber 10 Millionen Dollar zu mindestens 70 Prozent zu besteuern, haben sich zahlreiche Wirtschaftsfachleute f\u00fcr diese Massnahme ausgesprochen, so auch am WEF in Davos.</p><p>Als beispielsweise in den USA dieser Grenzsteuersatz auf \u00fcber 90 Prozent stieg, wuchs die amerikanische Wirtschaft deutlich st\u00e4rker als in der Folgezeit, in der die Grenzsteuers\u00e4tze wieder gesenkt wurden. Der Tr\u00e4ger des Wirtschaftsnobelpreises, Peter A. Diamond, hat 2011 zusammen mit Emmanuel Saez eine Studie verfasst, in der f\u00fcr die h\u00f6chsten Einkommen ein Steuersatz von 73 Prozent als optimal ermittelt wurde.</p><p>Die Strategie, extrem hohe Einkommen nicht stark zu besteuern, gr\u00fcndet ideologisch auf der Trickle-down-Theorie, wonach das von den Reichsten erworbene Geld in Entwicklungen einfliesst, die der Allgemeinheit zugutekommen. Diese Theorie erweist sich jedoch als unzutreffend, da die Einkommensst\u00e4rksten vielmehr dazu neigen, auf ihren Investitionen Renditen anzustreben, die \u00fcber dem Wirtschaftswachstum liegen. Mit der Anlage ihres Verm\u00f6gens vergr\u00f6ssern sie also die Ungleichheiten. Zudem ist die marginale Konsumquote der einkommensstarken Personen tiefer als jene der Mittelklasse. Und schliesslich wirken sich die von ihnen verbrauchten G\u00fcter und beanspruchten Dienstleistungen \u00f6kologisch oft massiv sch\u00e4dlicher aus, als dies bei der breiten Bev\u00f6lkerung der Fall ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Bendahan Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600214400000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28|44|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1712776889997)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553212800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Steuer"}}