{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193005,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193005,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3005","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Keine zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr unser Gesundheitswesen infolge der Listenumteilung von bisher frei verk\u00e4uflichen Arzneimitteln der Liste C in die Liste B","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt sicherzustellen, dass bei der Umsetzung des Heilmittelverordnungspakets IV durch Swissmedic und das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG), insbesondere durch die Umteilung der Arzneimittel der Liste C in die Liste B, keine zus\u00e4tzlichen Kosten und Aufw\u00e4nde f\u00fcr das Gesundheitssystem entstehen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Umteilung der Arzneimittel der Kategorie C in die Kategorie B durch Swissmedic ist einer der Schritte zur Umsetzung eines Auftrags, den das Parlament 2016 im Rahmen der Revision des Heilmittelgesetzes (HMG; SR 812.21) erteilt hat. Damit soll die Selbstmedikation vereinfacht und sollen die Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker sowie der Drogistinnen und Drogisten besser genutzt werden. In diesem Zusammenhang hat das Parlament beschlossen, die Kategorie C aufzuheben, womit die Motion der SGK-N 07.3290, \"Neue Regelung der Selbstmedikation\", umgesetzt wurde.</p><p>536 Arzneimittel (85 Prozent) der Kategorie C werden in die Kategorie D umgeteilt. Bei 92 Arzneimitteln (15 Prozent) ist die Fachberatung durch eine Medizinalperson, in der Regel durch einen Apotheker oder eine Apothekerin, erforderlich. Die deshalb in die Kategorie B hochgestuften Arzneimittel werden von den Apotheken weiter ohne eine \u00e4rztliche Verschreibung abgegeben.</p><p>Diese Umteilung kann nicht getrennt von einer weiteren Massnahme zur F\u00f6rderung der Selbstmedikation betrachtet werden, bei welcher die Apothekerinnen und Apotheker die Befugnis erhalten, verschreibungspflichtige Arzneimittel der Kategorie B f\u00fcr die Behandlung h\u00e4ufiger Krankheiten rezeptfrei abzugeben. Diese erweiterten Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker erm\u00f6glichen eine rasche und qualitativ gute Behandlung. Langfristig sollen damit die Arztbesuche substanziell reduziert werden.</p><p>Dem Bundesrat liegen leider keine Daten vor, anhand derer er die Kostenfolgen der ordentlichen Revision des HMG auf das gesamte Schweizer Gesundheitssystem absch\u00e4tzen kann. Die Konsequenzen h\u00e4ngen zudem weitgehend vom Verhalten der Akteure, namentlich der Industrie, der Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Apothekerinnen und Apotheker, ab.</p><p>Der Bundesrat ist jedoch in der Lage, die Auswirkungen der Preisgestaltung auf die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) abzusch\u00e4tzen. Die Preisgestaltung beruht auf einem einheitlichen System, das zwischen verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln unterscheidet. Von den 92 in die Kategorie B umgeteilten Medikamenten m\u00fcssen die Publikumspreise systembedingt bei 19 Arzneimitteln auf der Spezialit\u00e4tenliste (SL) angepasst werden. Diese Preiserh\u00f6hungen sind auf die Anpassung des Vertriebsanteils und auf die Taxen aufgrund des Tarifvertrags \"Leistungsorientierte Abgeltung (LOA)\" zur\u00fcckzuf\u00fchren und werden auf 2,5 bzw. 5 Millionen Franken gesch\u00e4tzt. Diese Sch\u00e4tzungen sind jedoch nur dann von Belang, wenn das Arzneimittel von einem Arzt oder einer \u00c4rztin verschrieben wird und der Apotheker oder die Apothekerin diese Taxe verrechnen. Viele Apothekerinnen und Apotheker verzichten auf deren Verrechnung, wenn die versicherte Person ihren Kauf direkt begleicht.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass diese Kostensteigerung aufgrund des Preisbildungssystems eine nicht beabsichtigte Folge der Aufhebung der Abgabekategorie C darstellt. Eine Annahme der Motion h\u00e4tte jedoch entweder zur Folge, dass eine Sonderregelung im Preissystem f\u00fcr die betroffenen 19 Arzneimittel eingef\u00fchrt werden m\u00fcsste. Dies w\u00e4re systemfremd und langfristig problematisch, da es das System f\u00fcr alle Akteure verkomplizieren w\u00fcrde. Oder eine weitere Option w\u00e4re die Wiedereinf\u00fchrung der Abgabekategorie C. Dies ist aber nur mit einer Anpassung des HMG m\u00f6glich - mit allem Aufwand, den Kosten und insbesondere auch der Rechtsunsicherheit, die damit verbunden w\u00e4ren.</p><p>Der Bundesrat empfiehlt in Anbetracht der dargelegten Konsequenzen einer Annahme der Motion, den Vorstoss abzulehnen. Es ist ihm jedoch ein Anliegen, die Auswirkungen staatlicher Entscheide auf die Gesundheitskosten so gering wie m\u00f6glich zu halten. Folglich hat er das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) beauftragt, eine Gesamtbetrachtung der Gesamtkosten der ordentlichen Revision des HMG hinsichtlich der Neugestaltung der Medikamenteneinteilung vorzunehmen. Zudem soll gepr\u00fcft werden, wo durch punktuelle Anpassungen Optimierungen vorgenommen werden k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1559088000000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311243720)\/","SubmissionDate":"\/Date(1550188800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}