{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193064,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193064,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3064","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Vergleichender Bericht \u00fcber die Gesundheit von LGB","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die Gesundheit von LGB (Lesben, Schwule, Bisexuelle) zu erstellen. Dieser Bericht enth\u00e4lt geschlechterspezifische Vergleiche mit der \u00fcbrigen Bev\u00f6lkerung, um Bereiche zu identifizieren, in denen spezifische Massnahmen erforderlich sind.</p>","ReasonText":"<p>Laut internationalen Studien weisen LGB - insbesondere Frauen - im Vergleich zur Restbev\u00f6lkerung einen schlechteren Gesundheitszustand auf und/oder haben einen erschwerten Zugang zu Pflegeinstitutionen. Fehlende Studien und Daten intensivieren diesen Missstand. Die beobachteten Unterschiede betreffen nicht nur die sexuelle, sondern auch die psychische Gesundheit sowie Bereiche wie Substanzmissbrauch und Gesundheitspr\u00e4vention (insbesondere gyn\u00e4kologische Untersuchungen).</p><p>Dies ist besorgniserregend: Nationale Daten und eine entsprechende Analyse \u00fcber die Gesundheit von LGB sind notwendig, um eventuelle Unterschiede hierzulande zu eruieren und gegebenenfalls spezifische Massnahmen zu ergreifen.</p><p>Nach der Interpellation 13.4229 hat der Bundesrat den Bedarf an Daten \u00fcber die Gesundheit von LGBT plus erkannt. Der Schweizer Gesundheitsrapport des BFS enth\u00e4lt seit 2007 Fragen zum Sexualverhalten, um Personen mit gleichgeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern zu eruieren; seit 2017 h\u00e4tte er zus\u00e4tzlich spezifischere Fragen zur sexuellen Orientierung und zur Geschlechtsidentit\u00e4t enthalten sollen. </p><p>Der neue Bericht sollte eine umfassende Analyse ebenjener Daten beinhalten, die bei den Schweizer Gesundheitsumfragen 2007 bis 2017 erhoben wurden, mit Ber\u00fccksichtigung m\u00f6glicher weiterer nationaler Datenbanken mit Fragen zur sexuellen Orientierung. Die Ergebnisse des Berichtes sollen die Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung enthalten und insbesondere die folgenden Bereiche abdecken:</p><p>1. Zugang zu Medizin: Hausarzt, Gyn\u00e4kologie/Kompetenzzentrum f\u00fcr sexuelle Gesundheit, Notfallmedizin, Endokrinologie, psychologische und psychiatrische Therapie;</p><p>2. Selbsteinsch\u00e4tzung der Gesundheit, chronische Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Body-Mass-Index, k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t;</p><p>3. Sexuelle Gesundheit: Anzahl der Partnerinnen und Partner, Risikominderungsstrategien, Geb\u00e4rmutterhalsabstrich und Mammografie;</p><p>4. Substanzkonsum: Tabak, Alkohol, weitere Drogen;</p><p>5. Mentale Gesundheit: psychische Gesundheit, Depression, Suizidalit\u00e4t, Einnahme von Psychopharmaka.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gesundheitliche Chancengleichheit f\u00fcr alle in der Schweiz lebenden Menschen, darunter auch sexuelle und geschlechtliche Minderheiten, ist dem Bundesrat ein wichtiges Anliegen. Er setzt sich im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr ein, die Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Menschen (LGBT) in gesundheitspolitischen Strategien und in der Gesundheitsberichterstattung zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>Wie in der Beantwortung der Interpellation Rossini 13.4229 angek\u00fcndigt, hat das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) in Absprache mit dem Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) das Modul zum Sexualverhalten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) um Fragen zur sexuellen Orientierung erweitert. Die Daten der letzten Erhebung stehen seit Ende 2018 f\u00fcr die Forschung zur Verf\u00fcgung, und verschiedene Forschungsprojekte wurden gestartet.</p><p>Bei der Planung der Datenauswertung muss allerdings ber\u00fccksichtigt werden, dass Voranalysen der SGB-Daten auf eine geringe Fallzahl von LGB hinweisen. Eine vertiefte statistisch-quantitative Analyse, die R\u00fcckschl\u00fcsse auf die gesundheitliche Lage der in der Schweiz lebenden LGB erlaubt, ist somit auf der Grundlage der SGB voraussichtlich nur begrenzt m\u00f6glich. Falls vorhanden, sollen daher zur Untersuchung der im Postulat genannten Themenbereiche weitere Daten herangezogen werden.</p><p>Der Bundesrat ist sich der Notwendigkeit einer umfassenderen Untersuchung der gesundheitlichen Situation von LGB bewusst und ist bereit, auf Basis bestehender Daten einen Bericht zu erarbeiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1558483200000)\/","SubmittedBy":"Marti Samira","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686528000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763102645803)\/","SubmissionDate":"\/Date(1551916800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}