{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193068,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193068,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3068","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gleichstellung von Frau und Mann im Bereich Klimaschutz in Entwicklungsgebieten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, einen Bericht mit einem Massnahmenplan zu erstellen. Darin soll aufgezeigt werden, wie sich Klimaver\u00e4nderungen auf die Lebensbedingungen der Frauen und M\u00e4nner unterschiedlich auswirken und inwiefern die Schweiz konkrete Massnahmen ergreift, um die Auswirkungen des Klimawandels speziell auf die Frauen im globalen S\u00fcden zu verringern, gar zu verhindern und zu eliminieren. Im Besonderen gilt es darzustellen, welchen Beitrag die Entwicklungshilfeprojekte des Bundes, namentlich in den Bereichen (Sonnen-)Energie, Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft, leisten oder leisten k\u00f6nnten.</p>","ReasonText":"<p>Diverse Berichte und Forschungsprojekte zeigen auf, dass Frauen in Entwicklungsl\u00e4ndern st\u00e4rker vom Klimawandel betroffen sind als M\u00e4nner. Dabei trifft es vor allem Frauen ohne Landeigentum oder Kapital und mit einem ungen\u00fcgenden Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen. Dies h\u00e4ngt vor allem mit der in l\u00e4ndlichen Gebieten vorherrschenden Rollenverteilung zusammen, wonach Frauen neben der Kindererziehung und der Sorge f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Angeh\u00f6rige auch f\u00fcr die Energiebeschaffung (Holz sammeln usw.) und f\u00fcr die Beschaffung von Lebensmitteln (Gem\u00fcseanbau usw.) verantwortlich sind. Hinzu kommt, dass viele Frauen infolge spezifischer F\u00f6rderprogramme neben der unbezahlten Care-Arbeit noch bezahlte Arbeit verrichten. Es ist deshalb zentral, dass die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit Methoden entwickelt und verbreitet, die die Energieversorgung umweltfreundlich, allen zug\u00e4nglich und erschwinglich machen. Die Schweiz hat in vielerlei Hinsicht technologisch Pionierarbeit geleistet. Die Errungenschaften auch gendersensibel umzusetzen ist nun die logische Umsetzung der Verpflichtungen des \u00dcbereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Cedaw) und der Genderpolitik des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten. Bei der Lebensmittelproduktion zeigt sich, dass immer weniger Pflanzen resistent sind gegen\u00fcber den Auswirkungen des Klimawandels (insbesondere Trockenheit). Dies f\u00fchrt zu Lebensmittelknappheit und Hunger. Neue Anbaumethoden, welche den Alltag der Frauen im globalen S\u00fcden erleichtern und die Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t nachhaltig sichern, gibt es. Die Schweiz muss sie nur konsequent und auf die Bedingungen der Frauen mit knappen Ressourcen anpassen und in den Entwicklungszusammenarbeits-Projekten umsetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der unterschiedlichen Folgen, welche der Klimawandel f\u00fcr Frauen und andere marginalisierte Gruppen in Entwicklungsl\u00e4ndern hat, bewusst. Diese sind wissenschaftlich dokumentiert, beispielsweise im f\u00fcnften Weltklimabericht des Intergouvernementalen Ausschusses f\u00fcr Klimawandel (IPCC; www.ipcc.ch &gt; Reports &gt; See all &gt; AR5 Climate Change 2014: Impacts, Adaptation, and Vulnerability). Der IPCC als zentrales wissenschaftliches Organ zum Thema Klimawandel best\u00e4tigt darin, dass Frauen im Entwicklungskontext disproportional vom Klimawandel betroffen sind und vergleichsweise weniger M\u00f6glichkeiten haben, sich daran anzupassen. Dies, weil sie eine geringere Kontrolle \u00fcber Ressourcen und einen limitierten Zugang zu Entscheidungsprozessen und zum Arbeitsmarkt haben. </p><p>In seiner Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 (BBl 2016 2333) hat der Bundesrat festgelegt, dass die St\u00e4rkung der Geschlechtergleichstellung transversal in alle operativen T\u00e4tigkeiten mit einzubeziehen ist.</p><p>Basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und der strategischen Ausrichtung der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz hat der Bund bereits Massnahmen ergriffen, um Frauen und M\u00e4nner in Entwicklungsl\u00e4ndern bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterst\u00fctzen. In den Steuerungsgremien der wichtigsten multilateralen Institutionen im Klimabereich (Gr\u00fcner Klimafonds, Anpassungsfonds und Globale Umweltfazilit\u00e4t) hat sich der Bund aktiv in die Erarbeitung ambitionierter Gleichstellungsstrategien und Aktionspl\u00e4ne eingebracht. Die Geschlechtergleichstellung und die Selbstbestimmung der Frauen m\u00fcssen damit in durch diese Institutionen finanzierten Projekten und Programmen systematisch integriert werden. Die Schweiz hat zusammen mit gleichgesinnten Gebern auch erreicht, dass der Weltbankfonds f\u00fcr die \u00e4rmsten L\u00e4nder (IDA) Klima und Geschlechtergleichstellung als zwei seiner Schwerpunktthemen ins Zentrum stellt, und die vom Seco mitunterst\u00fctzten Klimainvestitionsfonds der Weltbank leisten in diesem Bereich seit vielen Jahren Pionierarbeit. Dank der von der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten mitfinanzierten \"Energising Development\"-Partnerschaft (Endev) haben seit 2005 19,5 Millionen Menschen aus 25 L\u00e4ndern in Afrika, Asien und Lateinamerika Zugang zu nachhaltiger Energie gewonnen. Dabei werden Frauen gezielt unterst\u00fctzt: Sie m\u00fcssen weniger Zeit f\u00fcr das Sammeln von Brennholz aufwenden, und durch Zugang zu umweltfreundlichen Kochherden konnte die Luftverschmutzung in Innenr\u00e4umen massiv gesenkt werden. Mithilfe des Deza-Projekts \"Verbesserung von Saatgutsystemen f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit von Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern\" k\u00f6nnen Kleinb\u00e4uerinnen nun auch in Jahren mit schlechten oder ungewissen klimatischen Bedingungen oder auf schlechteren B\u00f6den Ertr\u00e4ge erzielen. Durch das Projekt wurden die Frauen zudem zu anerkannten Expertinnen in der Produktion von zertifiziertem Saatgut. </p><p>Da die Faktenlage klar ist und bereits Massnahmen ergriffen wurden, ist ein zus\u00e4tzlicher Bericht aus Sicht des Bundesrates nicht angezeigt. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1556668800000)\/","SubmittedBy":"Arslan Sibel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1615248000000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|28|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512386437)\/","SubmissionDate":"\/Date(1551916800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Soziale Fragen|Umwelt|Landwirtschaft"}}