{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193082,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193082,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3082","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verbesserung der komparativen Grundlagen des Wissenssystems der Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt:</p><p>1. die Rahmenbedingungen in der Schweizer Agrarforschung weiter zu optimieren, sodass Agroscope und das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (Fibl) sich erg\u00e4nzend und gemeinsam eine international f\u00fchrende Stellung im Thema Biolandbau, Agrar\u00f6kologie und Tierwohl einnehmen k\u00f6nnen;</p><p>2. die Finanzhilfe an das Fibl im Rahmen der Forschungsf\u00f6rderung von heute 7,4 Millionen auf 15 Millionen Franken zu verdoppeln.</p>","ReasonText":"<p>1. Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln w\u00e4chst kontinuierlich um knapp 10 Prozent pro Jahr. Technischer Fortschritt und Innovation sind ein unersetzbares und wirkungsvolles Mittel, diese Entwicklung nachhaltig zu st\u00fctzen.</p><p>2. Eine Verst\u00e4rkung der Forschung im Biolandbau ist w\u00fcnschenswert, da sie wesentliche Beitr\u00e4ge zur L\u00f6sung zuk\u00fcnftiger gesellschaftlicher Herausforderungen der ganzen Schweizer Landwirtschaft leistet, auch f\u00fcr konventionelle Betriebssysteme. Besonders zu erw\u00e4hnen sind dabei der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz, die Strategie Biodiversit\u00e4t, die Klimastrategie Landwirtschaft, die Antibiotikastrategie, die Qualit\u00e4tsstrategie und die Umweltpolitik.</p><p>3. Seit f\u00fcnf Jahren arbeiten Agroscope und das Fibl eng zusammen. Es sollen \u00f6konomische Voraussetzungen geschaffen werden, um die inhaltlichen St\u00e4rken der beiden Institute im Rahmen dieser Zusammenarbeit noch besser zu nutzen. Dies kann bei Agroscope \u00fcber Effizienzgewinne bei der Infrastruktur und beim Fibl \u00fcber eine Erh\u00f6hung des Leistungsauftrags aus den steigenden Mitteln im Ausgabenbereich Bildung, Forschung und Innovation erfolgen.</p><p>4. Das Fibl ist innerhalb von Europa ein begehrter Forschungspartner. Diese Zusammenarbeit bringt zus\u00e4tzliche Mittel in die Schweizer Landwirtschaft. Um die Projektbeitr\u00e4ge weiter steigern zu k\u00f6nnen, ist eine erh\u00f6hte Grundfinanzierung durch den Bund eine wichtige Voraussetzung. </p><p>5. Das Fibl ist daran, seine Forschungsaktivit\u00e4ten in der Westschweiz in Zusammenarbeit mit Agroscope massiv auszubauen. Die Bereitschaft der Praxis ist vorhanden, gute wissenschaftlich-technische Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine weitere \u00d6kologisierung aufzunehmen. </p><p>6. Dank des Engagements des Kantons Aargau und privater Stiftungen wird in den Jahren 2018 bis 2021 die wissenschaftliche Infrastruktur des Fibl am Standort Frick ausgebaut. Dies erm\u00f6glicht mit einer verbesserten Grundfinanzierung einen betr\u00e4chtlichen Innovationsschub f\u00fcr die Zukunft.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln w\u00e4chst stetig. Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen der Schweizer Bev\u00f6lkerung an eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete landwirtschaftliche Produktion. Aufgrund dieser Entwicklung nimmt die Bedeutung der Bioforschung f\u00fcr die ganze Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft weiter zu.</p><p>Der Bund engagiert sich stark f\u00fcr die Bioforschung. Ein betr\u00e4chtlicher Teil der Forschungsprojekte der bundeseigenen Forschungsanstalt Agroscope leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Biolandbaus. Zudem richtet das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) j\u00e4hrlich Forschungsbeitr\u00e4ge von rund zehn Millionen Franken aus, die zu gut 80 Prozent der Bioforschung und dabei insbesondere der Fibl-Forschung zugutekommen.</p><p>Dank erfolgreichen nationalen und internationalen Forschungst\u00e4tigkeiten haben sich die eingeworbenen Forschungsmittel beim Fibl in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Eine Ausdehnung der Forschungst\u00e4tigkeit f\u00fchrt auch zu h\u00f6heren Overheadkosten sowie zu Kosten f\u00fcr die Forschungsleitung und Betreuung von Doktoranden. Wohlwissend, dass es bei privaten Forschungsinstitutionen mit anteilsm\u00e4ssig hohem Drittmittelanteil und entsprechend tiefer Sockelfinanzierung eine Herausforderung darstellt, kostendeckend zu sein, kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Grundfinanzierung quasiautomatisch nachziehen muss, wenn die Drittmittel so rasch ansteigen wie beim Fibl. Als private Stiftung muss sich das Fibl deshalb durch weitere Quellen finanzieren.</p><p>Die vom Motion\u00e4r verlangte Verdoppelung der F\u00f6rderung durch den Bund im Rahmen des Finanzhilfevertrags auf 15 Millionen Franken erscheint willk\u00fcrlich und nicht abgestimmt auf die Ausgabenbeschl\u00fcsse von Bundesrat und Parlament. Eine allf\u00e4llige Mittelaufstockung w\u00e4re vom Parlament im Rahmen des Voranschlags zu beschliessen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1558483200000)\/","SubmittedBy":"Hausammann Markus","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|36|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512743490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1552262400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Landwirtschaft"}}