{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193119,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193119,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3119","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wissen zu Kindeswohlgef\u00e4hrdungen b\u00fcndeln, damit die Unterst\u00fctzungsleistung passt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie Daten zur Pr\u00e4valenz und zu Auspr\u00e4gungsformen von Gewalt an Kindern, die auf Bundesebene, in den Kantonen und bei Kindesschutzorganisationen vorhanden sind, zu einer Gesamtschau zusammengef\u00fchrt und systematisch ausgewertet werden, damit L\u00fccken erkannt und behoben werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Bis zu 50 000 Kinder pro Jahr gelangen an Kindesschutzorganisationen, weil sie psychische oder physische Gewalt erleben und Hilfe brauchen. Eine Studie, f\u00fcr welche erstmals auf gesamtschweizerischer Ebene Daten zu Kindeswohlgef\u00e4hrdungen erhoben wurden, zeigt einen grossen Handlungsbedarf und wirft weitere Fragen auf: Wer identifiziert Opfer von Misshandlungen? Wer identifiziert sie nicht, obwohl der Kontakt zu Kindern zum Berufsalltag geh\u00f6rt? Welche Gef\u00e4hrdungsformen kommen vor, und wie sehen die Begleitumst\u00e4nde aus? Erst wenn wir solche Informationen zu den Kindeswohlgef\u00e4hrdungen in der Schweiz haben, k\u00f6nnen wir R\u00fcckschl\u00fcsse auf das ganze Kindesschutzsystem ziehen, L\u00fccken erkennen und Massnahmen dort ansetzen, wo sie den betroffenen Kindern helfen.</p><p>Die heute vorhandenen Statistiken k\u00f6nnen dieses Ziel nicht verfolgen, denn sie sind l\u00fcckenhaft oder decken \"nur\" einen Teilbereich ab. So beispielsweise die Statistik des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) zur h\u00e4uslichen Gewalt, welche nur polizeilich registrierte Gewaltdelikte registriert, wie beispielsweise T\u00f6tungsdelikte. Kindeswohlgef\u00e4hrdungen kennen jedoch viele Auspr\u00e4gungsformen, die bei Kindesschutzbeh\u00f6rden oder sonstigen Kindesschutzorganisationen gemeldet werden und somit nicht in die BFS-Statistik gelangen. Ebenso fehlen in dieser Statistik Kinder, welche Gewalt unter ihren Eltern erleben m\u00fcssen und somit psychischer Gewalt ausgesetzt sind.</p><p>Der Bundesrat hat 2018 in seinem Bericht \"Massnahmen zum Schliessen von L\u00fccken bei der Umsetzung der Kinderrechtskonvention\" festgehalten, dass fehlende Daten einen wirksamen Kindesschutz erschweren. Er will gezielt Massnahmen gegen Gewalt an Kindern entwickeln und st\u00fctzt sich dabei auf die Ergebnisse der eingangs erw\u00e4hnten Studie. Genau deshalb ist eine regelm\u00e4ssige, gesamtschweizerische Datenzusammenf\u00fchrung und -auswertung wichtig. Damit die Unterst\u00fctzung so ausgestaltet wird, dass sie heute und morgen die gef\u00e4hrdeten Kinder zielsicher erreicht.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat r\u00e4umt der Bek\u00e4mpfung von Gewalt an Kindern hohe Priorit\u00e4t ein. Auch ohne Zusammenf\u00fchrung und systematische Auswertung der auf Bundesebene, in den Kantonen und bei Kindesschutzorganisationen vorhandenen Daten zeichnet sich Handlungsbedarf ab; dies zeigt unter anderem die im Postulat erw\u00e4hnte Studie.</p><p>Um zu einer ad\u00e4quaten Einsch\u00e4tzung der Pr\u00e4valenz von Gewalt an Kindern zu gelangen, m\u00fcssen nebst den Daten der gemeldeten F\u00e4lle (Hellfeld) diejenigen der nichtgemeldeten F\u00e4lle (Dunkelfeld) erhoben werden. Dies ist naturgem\u00e4ss sehr aufwendig und mit Unsicherheiten behaftet. Die hohen Kosten einer solchen Datenerfassung w\u00fcrden den Erkenntnisgewinn bei Weitem \u00fcbersteigen. Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf die Interpellation Feri Yvonne 18.4122, \"Durch Wissen den Schutz von Kindern st\u00e4rken\", bereits dargelegt, dass er es aus obgenannten Gr\u00fcnden nicht f\u00fcr angezeigt h\u00e4lt, eine Datenerfassung zur Pr\u00e4valenz von Gewalt an Kindern einzurichten.</p><p>Der Bund hat bei der Bek\u00e4mpfung von Gewalt an Kindern eine subsidi\u00e4re Rolle. In erster Linie sind die Kantone f\u00fcr Massnahmen gegen Gewalt an Kindern verantwortlich, sowohl f\u00fcr pr\u00e4ventive Massnahmen wie auch f\u00fcr Unterst\u00fctzungsangebote. Im Rahmen seiner Kompetenzen will der Bundesrat aber einen aktiven Beitrag zum Schutz der Kinder vor jeglicher Form von Gewalt leisten und deshalb die Ergebnisse aktueller Studien zur Kindeswohlgef\u00e4hrdung in der Schweiz nutzen, um gemeinsam mit den zust\u00e4ndigen Akteuren auf Bundes- und Kantonsebene den Handlungsbedarf festzulegen. Entsprechend dem Handlungsbedarf sollen geeignete Massnahmen entwickelt werden, welche aufeinander abgestimmt sind (vgl. Bericht des Bundesrates vom 19. Dezember 2018, www.bsv.admin.ch &gt; Sozialpolitische Themen &gt; Kinder- und Jugendpolitik &gt; Kinderrechte &gt; Massnahmen zum Schliessen von L\u00fccken bei der Umsetzung der Kinderrechtskonvention, Massnahmen 4 und 5, Handlungsfeld \"Schutz der Kinder vor jeglicher Form von Gewalt\").</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1558483200000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1717588097000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34|1211","Category":null,"Modified":"\/Date(1718104475710)\/","SubmissionDate":"\/Date(1552521600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Zivilrecht"}}