{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193143,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193143,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3143","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Neuer Windatlas des BFE. Welche Folgen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) hat k\u00fcrzlich den neuen Windatlas ver\u00f6ffentlicht. Die Unterschiede zu demjenigen von 2016 sind zum Teil erheblich.</p><p>1. Wie kommt es, dass das BFE bei der Erstellung des Windatlasses von 2016 in zahlreichen F\u00e4llen ungepr\u00fcft die \u00fcbertriebenen Werte der Windenergielobby \u00fcbernommen hat?</p><p>2. Wie gross ist das tats\u00e4chliche Potenzial der Schweiz bei der Windenergieproduktion, wenn man die korrigierten Ressourcenwerte ber\u00fccksichtigt?</p><p>3. Der Windatlas 2016 wurde kurz vor der Volksabstimmung vom Mai 2017 \u00fcber das Energiegesetz ver\u00f6ffentlicht. In welchem Mass haben die darin enthaltenen Werte die \u00f6ffentliche Meinung \u00fcber die Rolle, die die Windenergie in der Schweizer Stromproduktion spielen kann, get\u00e4uscht? </p><p>4. Reichen 1000 Windenergieanlagen bzw. 4,3 Terawattstunden, um das Ziel der Energiestrategie 2050 zu erreichen, wenn man sowohl geringeren Windgeschwindigkeiten als auch allen Gr\u00fcnden, die das Abstellen einer Anlage n\u00f6tig machen, Rechnung tr\u00e4gt? Zu diesen Gr\u00fcnden z\u00e4hlen der Unterhalt der Anlage, der Schutz der Zugv\u00f6gel, der Brutv\u00f6gel, der Flederm\u00e4use, die Einhaltung der L\u00e4rmschutzverordnung, der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor dem Schattenwurf, die Enteisung der Rotoren usw.</p><p>5. Wie beurteilt das BFE die Realisierbarkeit der Projekte, die notwendig sind, um das Ziel von 4,3 Terawattstunden zu erreichen, und wie wahrscheinlich ist es, dass dieses Ziel erreicht wird?</p><p>6. Die Windgeschwindigkeiten sind offenbar geringer als urspr\u00fcnglich angenommen. Zudem sind die Finanzhilfen umgekehrt proportional zur Produktivit\u00e4t der Windenergieanlagen. Wie wirkt sich das auf die Subventionierung \u00fcber die kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung (KEV) aus?</p><p>7. Kann das BFE aufgrund der tats\u00e4chlichen Windwerte beziffern, wie hoch der j\u00e4hrliche Aufwand f\u00fcr die KEV zur Erreichung des Ziels von 4,3-Terawattstunden ist?</p><p>8. Welchen Einfluss haben die Werte im Windatlas 2019 auf die geografische Verteilung der Windenergieanlagen in der Schweiz?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. F\u00fcr die Berechnung des Windatlas 2016 wurden konkrete Messdaten aus verschiedenen Quellen verwendet und keine Prognose- oder Sch\u00e4tzwerte. Diese Messdaten sind vor der Verwendung durch Meteotest plausibilisiert worden.</p><p>2. Gem\u00e4ss der Botschaft des Bundesrates vom 4. September 2013 zum neuen Energiegesetz liegt das realisierbare Potenzial f\u00fcr die Windenergie in der Schweiz bis 2050 bei 4,3 Terawattstunden pro Jahr. Die tieferen Prognosewerte des Windatlas 2019 haben keinen Einfluss auf das Potenzial, weil sie durch die technische Entwicklung der Windenergieanlagen mit gr\u00f6sseren Rotoren und Nabenh\u00f6hen ausgeglichen werden.</p><p>3. Im Windatlas 2016 wurden die damals verf\u00fcgbaren Informationen verarbeitet. Die Ausbauziele f\u00fcr die Windenergie in der Botschaft des Bundesrates zum neuen Energiegesetz bleiben mit dem Windatlas 2019 unver\u00e4ndert (siehe auch Antwort zu Frage 2). </p><p>4. Aus heutiger Sicht br\u00e4uchte es die Installation von 600 bis 800 grossen Windenergieanlagen in der Schweiz, um eine j\u00e4hrliche Produktion von 4,3 Terawattstunden zu erreichen. </p><p>5. Die r\u00e4umliche Planung und die Bewilligung von Windenergieanlagen liegen in der Hoheit der Kantone und der Gemeinden. Oftmals m\u00fcssen Entscheide auf dem gerichtlichen Weg herbeigef\u00fchrt werden. Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) kann daher keine Angaben zur Erfolgswahrscheinlichkeit von Windenergieprojekten machen.</p><p>6. Aufgrund des technischen Fortschritts wird f\u00fcr die Windenergieanlagen in der Schweiz keine verminderte Produktion erwartet (siehe auch Antwort zu Frage 2). Entsprechend werden auch keine negativen Auswirkungen auf die F\u00f6rderkosten erwartet.</p><p>7. Das heutige F\u00f6rdersystem ist bereits ausgesch\u00f6pft. Die Richtwerte im Gesetz sind nicht technologiespezifisch formuliert. Deren Erreichung st\u00fctzt sich auf unterschiedliche F\u00f6rderinstrumente sowie auf die Realisierung von wirtschaftlichen Projekten ohne F\u00f6rderung. Aus diesem Grund kann das BFE keine Angaben zu den vom Interpellanten gew\u00fcnschten Kosten machen.</p><p>8. Die geografische Verteilung der Windressourcen bleibt mit dem Windatlas 2019 gegen\u00fcber 2016 praktisch unver\u00e4ndert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1557878400000)\/","SubmittedBy":"Buffat Micha\u00ebl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|66|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512061750)\/","SubmissionDate":"\/Date(1552953600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Energie|Raumplanung und Wohnungswesen"}}