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Dadurch ergeben sich gravierende Folgen f\u00fcr die Umwelt, da der Zigarettenstummel vom Regen weggeschwemmt wird und letztlich in unseren Fliessgew\u00e4ssern landet. Er wird sich in seine 12 000 Mikroplastik-Teile zersetzen, die sich in der Natur verteilen. Diese Filter haben ausserdem einen Teil der 4000 Schadstoffe aufgenommen, die in einer Zigarette vorzufinden sind, darunter Nikotin, Ethylphenol, Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde, Schwermetalle und giftige Gase wie Ammoniak oder Blaus\u00e4ure ... Auch diese Substanzen gelangen alle in unsere Umwelt.</p><p>Die R\u00fccksichtslosigkeit einzelner Personen stellt ein Risiko f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung und Umwelt dar. Nach allem, was wir heute \u00fcber die Auswirkungen von Zigarettenstummeln auf die Umwelt wissen, ist es nicht mehr hinnehmbar, dass wir tatenlos bleiben.</p><p>Ausserdem wurden infolge meiner Interpellation 18.4255 viele Berichte von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern an mich herangetragen, denen regelm\u00e4ssig ungel\u00f6schte Zigarettenstummel ins Gesicht, vereinzelt in den Helm und einmal sogar in den Schuh flogen, was zu einer schweren Verbrennung gef\u00fchrt hat.</p><p>Daher bitte ich den Bundesrat um Antwort auf diese Frage:</p><p>Warum liesse sich die herk\u00f6mmliche Zigarette am Steuer nicht durch E-Zigaretten oder \u00e4hnliche Methoden ersetzen? Dadurch k\u00f6nnten Autofahrerinnen und Autofahrer weiterhin rauchen und w\u00fcrden gleichzeitig die Umwelt schonen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie bereits in der Antwort auf die Interpellation 18.4255 ausgef\u00fchrt, gen\u00fcgt der im Strassenverkehrsgesetz festgehaltene Grundsatz zur Regelung von \"Nebent\u00e4tigkeiten\" (Essen, Trinken, Rauchen) w\u00e4hrend dem Autofahren. Es besteht daher keine Notwendigkeit, einzelne \"Nebent\u00e4tigkeiten\" speziell zu regeln oder zu verbieten. Diese \u00dcberlegungen gelten auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes, zumal Littering bereits nach geltendem Bundesrecht verboten ist. Unter diesen Umst\u00e4nden sieht der Bundesrat keinen Anlass, den Raucherinnen und Rauchern die Art der Raucherwaren vorzuschreiben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1557878400000)\/","SubmittedBy":"Chevalley Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690513031493)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553040000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Umwelt|Gesundheit"}}